ᐅ Ba-Wü Photovoltaik-Pflicht bei Altbau - Ziegel erneuern
Erstellt am: 11.02.24 11:28
Tolentino12.02.24 17:29
Gute Dämmung ist überall besser als keine Dämmung.
Aber ich hatte letztens irgendwo gelesen, dass Es so Truhen Split-Klimas gibt, die also auch noch an genau die gleiche Position kommen, wie die alten Nachtspeicherheizungen und so reihenweise Häuser zumindest etwas modernisiert wurden.
Also die Splitklimas sind auf jeden Fall besser als Nachtspeicher.
Aber ich hatte letztens irgendwo gelesen, dass Es so Truhen Split-Klimas gibt, die also auch noch an genau die gleiche Position kommen, wie die alten Nachtspeicherheizungen und so reihenweise Häuser zumindest etwas modernisiert wurden.
Also die Splitklimas sind auf jeden Fall besser als Nachtspeicher.
WilderSueden12.02.24 17:48
bloodyscorpion schrieb:
Als wir das Haus gekauft haben, war noch keine Rede bezüglich einer Photovoltaikpflicht.
Und wer im Großraum Stuttgart in den letzten Jahren ein Haus gekauft hat, weiß um welches Preisniveau man hier redet.Da widersprichst du dir ein bisschen. Die Photovoltaik-Pflicht ist schon seit knapp 4 Jahren beschlossen und sowas fällt in einer Demokratie auch nicht vom Himmel. Du hast also entweder nicht in den letzten Jahren gekauft oder nicht aufgepasst. Und falls du vor der Photovoltaik-Pflicht gekauft hast, wäre damals zu <1% deine Chance auf eine Zusatzfinanzierung gewesen.mayglow schrieb:
Hab jetzt keine Erfahrung im speziellen, aber mal fix ein bisschen gegoogelt. Bei Nachtspeicheröfen kann aus der Elektrischen Energie wohl nur so zu 30-40% Wärmeenergie gewonnen werden. Bei elektrischen Direktheizungen (wo Infrarot und elektr. Flächenheizungen zu zählen) wär man wohl bei annähernd 100%.Ich habe den auch mal schnell gegoogelt und einen Artikel gefunden der zumindest die niedrige Effizienz von Nachtspeichern behauptet. Physikalisch nachvollziehbar ist das für mich nicht. Wärme aus Strom ist immer quasi 100%, beim Nachtspeicherofen kommt die aber halt nicht zu der Zeit an, wo man sie braucht. Was tatsächlich 30-40% Effizienz hat, ist die Stromgewinnung aus fossilen Brennstoffen. Aber davon sind alle Stromheizungen betroffenTolentino12.02.24 17:58
Die schlechtere Effizienz von Nachtspeicheröfen liegt an ihrer Konstruktion. Die sind ja hochisoliert, also der eigentliche Wärmespeicher liegt im inneren und wird mehrere 100 Grad heiß. Die Übertragung der Wärme durch Konvektion ist streng genommen eine Verlustwärme, eigentlich soll die Wärme durch ein Gebläse verteilt werden. Das Gebläse verbraucht zusätzlichen Strom. Es ist also im Prinzip ein Heizlüfter integriertem Wärmespeicher. Ob das jetzt nur 30-40% Effizienz ausmacht weiß ich nicht, aber es ist auf jeden Fall ineffizienter als IR-Paneele -> direkt Strahlungswärme oder gar Luft/Luft/Wärmepumpe (Klimasplit).
mayglow12.02.24 18:08
Tolentino schrieb:
Die sind ja hochisoliert, also der eigentliche Wärmespeicher liegt im inneren und wird mehrere 100 Grad heiß.Wobei so ganz ich dann irgendwie trotzdem nicht verstehe, was da passiert. An sich klingt es auch erstmal für mich so als wenn man eben deutlich mehr Energie verbraucht, um etwas so heiß aufzuheizen. Aber die Energie sollte ja trotzdem nicht "weg" sein. Nen paar Anmerkungen gehen dann auch in die Richtung, dass sie ja immer Wärme abgeben, auch wenn man das nicht will, aber wenn ich jetzt an modernere Heizkonzepte denke - die sind ja eh nicht mehr darauf ausgelegt, dass man nur tagsüber heizt (sondern eher ne konstante Temperatur immer haben will) und dann wär das ja auch fast wieder egal?Tolentino12.02.24 18:25
Ne die hohe Hitze ist nicht das Problem, da du es ja auch warm haben willst. Aber wenn du effektiv damit heizen willst, dann musst du das Gebläse nutzen und das verbraucht halt zusätzlichen Strom. Wie gesagt, ich kann mir jetzt auch nicht vorstellen dass das an die 50% zusätzlich verbraucht, aber es ist zumindest die Erklärung dafür, warum IR-Paneele effizienter sein können.
Und ja die Trägheit ist schon eher ein Problem, also bei so Zeiten wie jetzt wo du mal nachts -2, aber tagsüber +10 Grad hast, darfst du dann in der Nacht entscheiden, ob du den Speicher jetzt für den nächsten Tag lädst oder nicht.
Die Bedienung war früher auch bekloppt. Du hast nämlich einmal nen Regler für das aufheizen, also wie heiß soll der Speicher sein und dann noch nen Thermostat, dass das Gebläse steuert. Wir haben das damals nicht kapiert und es hat uns auch keiner erklärt, dann hatten wir halt ständig das Gebläse laufen (wegen Thermostat auf 21°C, aber die Hitze war nicht geladen. Also kam da kalte Luft raus. Oder umgekehrt.
Die Heizstromrechnung war insolvenzverdächtig.
Leider war ich damals noch ein 11 Jähriger Steppke und mein Interesse für Heiztechnik hielt isch echt in Grenzen.
Und ja die Trägheit ist schon eher ein Problem, also bei so Zeiten wie jetzt wo du mal nachts -2, aber tagsüber +10 Grad hast, darfst du dann in der Nacht entscheiden, ob du den Speicher jetzt für den nächsten Tag lädst oder nicht.
Die Bedienung war früher auch bekloppt. Du hast nämlich einmal nen Regler für das aufheizen, also wie heiß soll der Speicher sein und dann noch nen Thermostat, dass das Gebläse steuert. Wir haben das damals nicht kapiert und es hat uns auch keiner erklärt, dann hatten wir halt ständig das Gebläse laufen (wegen Thermostat auf 21°C, aber die Hitze war nicht geladen. Also kam da kalte Luft raus. Oder umgekehrt.
Die Heizstromrechnung war insolvenzverdächtig.
Leider war ich damals noch ein 11 Jähriger Steppke und mein Interesse für Heiztechnik hielt isch echt in Grenzen.
WilderSueden12.02.24 19:43
So ein Gebläse braucht fast nichts und es würde mich wundern, wenn das mehr als 10 Watt zieht. Selbst wenn es das doppelte ist, im Vergleich zur Heizfunktion ist das nichts. Im System Nachtspeicher-Wohnung hat auch ein Nachtspeicherofen ca. 100% Wirkungsgrad.
Ähnliche Themen