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ᐅ Grundstück in Aussicht, Hausbau finanziell möglich?


Erstellt am: 12.08.23 10:39

WilderSueden25.09.23 08:18
So schlimm sind die Gebäude allerdings auch gar nicht wie hier getan wird. Dann hat man halt höhere Heizkosten von 2k€ im Jahr - so what, dafür sind die Häuser 300k€ günstiger und haben bereits ein Eingewachsenes Grundstück.
Wir haben uns einiges angeschaut und ich muss sagen, wenn der Rest der Häuser in gutem Zustand wäre und die Häuser tatsächlich so viel billiger, dann hätte ich mir auch einen Altbau geleistet 😉
Hier liegst du eher gute 150k, maximal 200k, unterm Neubau und verlierst die ersten 50k wieder an höhere Kaufnebenkosten. Dazu machst du dann zwei gammlige Bäder neu, ersetzt die originale Küche von 1970 und hast gar nicht mehr so viel übrig, bevor wir an die energetische Sanierung gehen. Und dann haben wir noch nicht über Kupferfraß in Wasserleitungen oder mehr als 2 Steckdosen pro Raum geredet...
Ein eingewachsener Garten ist schön, viele der Bestandshäuser waren in der Hinsicht auch eine Verbindlichkeit. Wer konnte denn ahnen, dass der Baum 2m neben dem Haus mal so groß werden würde...
motorradsilke25.09.23 09:16
WilderSueden schrieb:

Wir haben uns einiges angeschaut und ich muss sagen, wenn der Rest der Häuser in gutem Zustand wäre und die Häuser tatsächlich so viel billiger, dann hätte ich mir auch einen Altbau geleistet 😉
Hier liegst du eher gute 150k, maximal 200k, unterm Neubau und verlierst die ersten 50k wieder an höhere Kaufnebenkosten. Dazu machst du dann zwei gammlige Bäder neu, ersetzt die originale Küche von 1970 und hast gar nicht mehr so viel übrig, bevor wir an die energetische Sanierung gehen. Und dann haben wir noch nicht über Kupferfraß in Wasserleitungen oder mehr als 2 Steckdosen pro Raum geredet...
Ein eingewachsener Garten ist schön, viele der Bestandshäuser waren in der Hinsicht auch eine Verbindlichkeit. Wer konnte denn ahnen, dass der Baum 2m neben dem Haus mal so groß werden würde...
Höhere Kaufnebenkosten eher 20000 Euro (ist ja nur die Grunderwerbsteuer auf die Differenz von bebautem Grundstück und leerem Grundstück), dafür hast du beim Neubau die Hausanschlusskosten.
Küche musst du beim Neubau auch zusätzlich kaufen.
Der Vorteil ist, dass du die Sanierung teilweise auch stückweise machen kannst. Die Dämmung z.B. kann man auch machen, wenn man im Haus wohnt. Das geht dann, wenn man wieder etwas angespart hat, man braucht keinen teuren Kredit.
Für Manche könnte daher das gebrauchte Haus wieder eine Alternative werden.
WilderSueden25.09.23 09:42
motorradsilke schrieb:

Höhere Kaufnebenkosten eher 20000 Euro (ist ja nur die Grunderwerbsteuer auf die Differenz von bebautem Grundstück und leerem Grundstück),
Du vergisst den Makler und die höheren Notarkosten. Gerade der Makler haut nochmal richtig rein und man kommt nur selten an Bestandsimmos ohne Makler
motorradsilke schrieb:

Küche musst du beim Neubau auch zusätzlich kaufen.
Aber das ist ja genau der Punkt. In der Bestandsimmobilie zahlst du für einiges, was du anschließend mit Aufwand zurückbaust und teuer entsorgen musst. Beim Neubau hast du nur die Kosten für die Anschaffung.
Die Rechnung vergleicht hier Vollkosten, also Bestandsimmo + Kaufnebenkosten + Teilsanierung mit Grundstück + Kaufnebenkosten + Bau+ Küche + Baunebenkosten + Außenanlagen. Natürlich kann man da mit Eigenleistungen die Kosten etwas senken, das gilt aber für Neu- und Altbau. Und viele Arbeiten könnte man zwar theoretisch machen, wenn man drin ist. Braucht man aber alle Räume, ist es kein Spaß das aufzureißen, wenn man mal eingezogen ist. Und dann ist auch das nach und nach machen, nicht mehr so besonders attraktiv.
HungrigerHugo25.09.23 10:07
WilderSueden schrieb:

Wir haben uns einiges angeschaut und ich muss sagen, wenn der Rest der Häuser in gutem Zustand wäre und die Häuser tatsächlich so viel billiger, dann hätte ich mir auch einen Altbau geleistet 😉
Hier liegst du eher gute 150k, maximal 200k, unterm Neubau und verlierst die ersten 50k wieder an höhere Kaufnebenkosten. Dazu machst du dann zwei gammlige Bäder neu, ersetzt die originale Küche von 1970 und hast gar nicht mehr so viel übrig, bevor wir an die energetische Sanierung gehen. Und dann haben wir noch nicht über Kupferfraß in Wasserleitungen oder mehr als 2 Steckdosen pro Raum geredet...
Ein eingewachsener Garten ist schön, viele der Bestandshäuser waren in der Hinsicht auch eine Verbindlichkeit. Wer konnte denn ahnen, dass der Baum 2m neben dem Haus mal so groß werden würde...
motorradsilke schrieb:

Höhere Kaufnebenkosten eher 20000 Euro (ist ja nur die Grunderwerbsteuer auf die Differenz von bebautem Grundstück und leerem Grundstück), dafür hast du beim Neubau die Hausanschlusskosten.
Küche musst du beim Neubau auch zusätzlich kaufen.
Der Vorteil ist, dass du die Sanierung teilweise auch stückweise machen kannst. Die Dämmung z.B. kann man auch machen, wenn man im Haus wohnt. Das geht dann, wenn man wieder etwas angespart hat, man braucht keinen teuren Kredit.
Für Manche könnte daher das gebrauchte Haus wieder eine Alternative werden.

Rechne mal die Kaufnebenkosten für ein 200.000€ Grundstück und für ein 500.000€ Haus aus.
xMisterDx25.09.23 10:39
Bestand ist keine Spardose, das ist richtig. Allerdings muss und kann er das auch gar nicht sein, weil man im Bestand in der Regel für ein komplett fertiges Haus zahlt. Während beim Neubau oft, blauäugig oder absichtlich, um es sich schönzurechnen, nur Grundstück, schlüsselfertiges Haus und vielleicht noch ein kleiner Puffer für die Küche eingeplant wird.

Wir hätten Bestand kaufen können 2019. Ähnliche Fläche von Grundstück und Haus, alles rundherum fertig. War uns zu teuer. Selbst ohne Preisanpassung 2021 sind wir mit dem Neubau jetzt deutlich teurer gekommen. Und da ist die ganze Arbeit nicht eingerechnet die hier schon drinsteckt und noch reinfließen wird... und vor allem die Nerven, wenn's der Frau mal wieder nicht schnell genug geht oder hinterher die Besserwissen zur "Abnahme" vorbeikommen 😀
Egal wen ich hier frage... wenn man mal etwas vertrauter ist und dann ins Gespräch: Die meisten, vor allem die mit Kindern, haben ein Jahr nach Einzug so langsam keine Lust mehr auf die Plackerei...
Also wird doch nochmal was zusammengekratzt oder die Family angepumpt, um sich nen Garten-Landschaftsbauer (aus Polen oder der Ukraine) zu holen, der einem dann den Zaun, die L-Steine usw. setzt, weil man sich damit völlig überschätzt.

Kurz und knapp:
Eine Bestandsimmobilie ist (wesentlich) günstiger als ein Neubau, wenn man den Neubau nicht nur als Haus auf einem Schotterbett betrachtet, sondern inkl. fertiger Außenanlagen, Innenausbau, Garten, usw.
Sonst vergleicht man einen gebrauchten 5er BMW mit Vollausstattung mit dem Neuwagen in der Buchhalterversion auf 16" Stahlfelge, ohne Navi und mit Stoffsitzen.
motorradsilke25.09.23 10:58
WilderSueden schrieb:

Du vergisst den Makler und die höheren Notarkosten. Gerade der Makler haut nochmal richtig rein und man kommt nur selten an Bestandsimmos ohne Makler

Aber das ist ja genau der Punkt. In der Bestandsimmobilie zahlst du für einiges, was du anschließend mit Aufwand zurückbaust und teuer entsorgen musst. Beim Neubau hast du nur die Kosten für die Anschaffung.
Die Rechnung vergleicht hier Vollkosten, also Bestandsimmo + Kaufnebenkosten + Teilsanierung mit Grundstück + Kaufnebenkosten + Bau+ Küche + Baunebenkosten + Außenanlagen. Natürlich kann man da mit Eigenleistungen die Kosten etwas senken, das gilt aber für Neu- und Altbau. Und viele Arbeiten könnte man zwar theoretisch machen, wenn man drin ist. Braucht man aber alle Räume, ist es kein Spaß das aufzureißen, wenn man mal eingezogen ist. Und dann ist auch das nach und nach machen, nicht mehr so besonders attraktiv.

Wer mit Makler verkauft muss die Maklerkosten eben selbst tragen, die werden dann bei den Verhandlungen abgezogen. Das dürfte derzeit wieder möglich sein.
Und natürlich bezahlt man eine 50 Jahre alte Küche nicht mit.
Das war alles in den letzten Jahren sicher anders, wo fast jeder Preis gezahlt wurde. Jetzt ist das wieder anders und es wird Preisverhandlungen geben, wo man so etwas eben berücksichtigt.
Höhere Notarkosten sind zu vernachlässigen, das dürfte gerade so den vierstelligen Bereich erreichen.

Deshalb hab ich ja geschrieben, dass man z.B. die Dämmung später anbringen kann. Bäder sanieren auch, wenn man 2 davon hat. Leitungen und Elektro besser vorher.

Ich denke, man kann das einfach jetzt nicht mehr verallgemeinern. Noch vor 1 Jahr hattest du Recht, inzwischen kehrt sich das wieder etwas um.
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