ᐅ Auslegung iDM Wärmepumpe hinsichtlich COP
Erstellt am: 26.08.22 11:21
Araknis26.08.22 11:21
Horrido.
Gehen wir mal von einem gut gedämmten Neubau mit ca. 200 m² und ca. 7 kW Heizlast aus. Bisher bin ich davon ausgegangen, dass die Wärmepumpe auch dazu passen muss bzw. dass eine zu große Auslegung der Wärmepumpe nachteilig ist. Jetzt lese ich das Datenblatt meiner favorisierten iDM Wärmepumpe iPump A und finde folgendes:
Passend nach bisherigem Verständnis wäre die iDM iPump A 2-7, die von 2,06 bis 7,55 kW modulieren kann. Die nächst größere A 3-11 könnte von 2,80 bis 10,20 kW arbeiten und wäre laut bisher aufgeschnappten Meinungen eigentlich zu groß.

Wenn ich mir diese Tabelle aber anschaue, ist der COP für die größere Wärmepumpe bei niedrigerer Auslastung doch deutlich besser, als wenn ich die kleinere voll auslaste. D.h. die größere Version wäre für meinen Fall besser, oder?
Oder habe ich da einen Denkfehler?
Gehen wir mal von einem gut gedämmten Neubau mit ca. 200 m² und ca. 7 kW Heizlast aus. Bisher bin ich davon ausgegangen, dass die Wärmepumpe auch dazu passen muss bzw. dass eine zu große Auslegung der Wärmepumpe nachteilig ist. Jetzt lese ich das Datenblatt meiner favorisierten iDM Wärmepumpe iPump A und finde folgendes:
Passend nach bisherigem Verständnis wäre die iDM iPump A 2-7, die von 2,06 bis 7,55 kW modulieren kann. Die nächst größere A 3-11 könnte von 2,80 bis 10,20 kW arbeiten und wäre laut bisher aufgeschnappten Meinungen eigentlich zu groß.
Wenn ich mir diese Tabelle aber anschaue, ist der COP für die größere Wärmepumpe bei niedrigerer Auslastung doch deutlich besser, als wenn ich die kleinere voll auslaste. D.h. die größere Version wäre für meinen Fall besser, oder?
Oder habe ich da einen Denkfehler?
RotorMotor26.08.22 11:24
Zuerst mal lese ich das nicht so aus der Tabelle. Ist aber schwer vergleichbar, weil dort immer nur unterschiedliche Werte genannt werden.
Und du solltest sie Auslegen für 90% der Zeit und nicht für 10%, geschweige denn 1% der Nutzung.
Und du solltest sie Auslegen für 90% der Zeit und nicht für 10%, geschweige denn 1% der Nutzung.
driver5526.08.22 12:28
COP ist nicht alles. Lieber „nur“ 4 bei einer Leistungsaufnahme von 2000 W, als 4,5 bei 3000 W. (Zahlen sind willkürlich gewählt)
Araknis28.08.22 12:00
Danke für die Antworten!
Lässt sich irgendwie grob sagen, in welchem Leistungsbereich sich eine Wärmepumpe bei dieser Heizlast im Jahresmittel aufhalten wird? Dass die nicht ganzjährig in Volllast läuft, kann ich mir denken.
Lässt sich irgendwie grob sagen, in welchem Leistungsbereich sich eine Wärmepumpe bei dieser Heizlast im Jahresmittel aufhalten wird? Dass die nicht ganzjährig in Volllast läuft, kann ich mir denken.
Gecko192706.09.22 22:34
Ist das Thema noch aktuell?
Ich weiß ja, dass in Fachforen immer empfohlen wird eine möglichst kleine Wärmepumpe zu nehmen da diese im niedrigen Bereich besser moduliert.
Meine IDM iPump 3-13 rattert bei >10kw wie ein Schiffsdiesel, daher habe ich sie auf 50% Maximalleistung gedrosselt.
Vielleicht ist eine kleinere Wärmepumpe in diesem Bereich effizienter aber ich nehme mal an, dass ein kleinerer Verdichter mit höherer Frequenz laufen muss und damit deutlich mehr Krach macht als ein großer der gedrosselt läuft.
Bei einer Lüftungsanlage nimmt man ja auch eher das größere Modell und lässt die (größeren) Lüfter langsamer drehen.
Ich weiß ja, dass in Fachforen immer empfohlen wird eine möglichst kleine Wärmepumpe zu nehmen da diese im niedrigen Bereich besser moduliert.
Meine IDM iPump 3-13 rattert bei >10kw wie ein Schiffsdiesel, daher habe ich sie auf 50% Maximalleistung gedrosselt.
Vielleicht ist eine kleinere Wärmepumpe in diesem Bereich effizienter aber ich nehme mal an, dass ein kleinerer Verdichter mit höherer Frequenz laufen muss und damit deutlich mehr Krach macht als ein großer der gedrosselt läuft.
Bei einer Lüftungsanlage nimmt man ja auch eher das größere Modell und lässt die (größeren) Lüfter langsamer drehen.
SaniererNRW12306.09.22 22:40
Gecko1927 schrieb:
Vielleicht ist eine kleinere Wärmepumpe in diesem Bereich effizienter aber ich nehme mal an, dass ein kleinerer Verdichter mit höherer Frequenz laufen muss und damit deutlich mehr Krach macht als ein großer der gedrosselt läuft.Da eine Wärmepumpe i.d.R. fast immer nur im Teillastbereich läuft (auch die etwas kleinere als berechnete Wärmepumpe), gibt es dieses "Problem" nur an wenigen Tagen im Jahr, wenn es bitterkalt ist.Ähnliche Themen