ᐅ Einfamilienhaus: Rate realistisch? Wie viel Haus können wir uns leisten?
Erstellt am: 07.07.22 14:49
driver5511.07.22 20:14
Crossy schrieb:
Außerdem rechnest du dir deine Gehaltssteigerungen schön. Die rund 300 EUR mehr pro Monat sind ja derzeit noch gerade einmal ein InflationsausgleichSehe ich auch so. Das mehr an Netto wird leider nicht in selber Höhe spürbar sein, weil alles immer teurer wird.Marvinius11.07.22 20:22
Gerichtsdiener schrieb:
Ach, keiner Nachtrag noch: Gehe ich allein von unserem monatlichen Netto-Gehalt aus und nehme davon ⅓, lande ich bei 2.100 €. Nicht mal nach der doch sehr einfachen und unscharfen Faustformel wäre ich also ganz weit weg von den 2.500 € ... 🙂Wenn am Ende des Geldes noch Monat übrig ist, sind 400€ eine richtig hohe Summe...Tassimat11.07.22 20:43
Marvinius schrieb:
aber bei seinem Familieneinkommen und geplanten Kindern sollte er halt unter einer Rate von 2k bleiben.Sicher, dass das eine gute Idee ist? Klar kann man die Tilgung extrem runter setzten. 500.000€ Kredit zu 4% Zinsen und 1% Tilgung hat eine Laufzeit von 40 (!) Jahren bei immer noch fast 2100€ pro Monat.Über Sinnhaftigkeit solch hoher Dauer bis über Rente hinaus kann man lange Disktuieren.
Auf jeden Fall ist das mal meilenweit von deinem vorherigen Tipp:
Marvinius schrieb:
wenn möglich nicht länger als 20 JahreMarvinius11.07.22 21:38
Tassimat schrieb:
Sicher, dass das eine gute Idee ist? Klar kann man die Tilgung extrem runter setzten. 500.000€ Kredit zu 4% Zinsen und 1% Tilgung hat eine Laufzeit von 40 (!) Jahren bei immer noch fast 2100€ pro Monat.
Über Sinnhaftigkeit solch hoher Dauer bis über Rente hinaus kann man lange Disktuieren.
Auf jeden Fall ist das mal meilenweit von deinem vorherigen Tipp:Im Idealfall kann man halt beides, nur 1/3 des Haushaltsnettoeinkommens und in 20 Jahren zurückzahlen. Und dann sind wir wieder bei 9000+ Nettoeinkommen. Beim Kauf unseres Altbaus drückte mir unser Notar bei der Beurkundung der Grundschuld (war eine 100% Finanzierung) noch rein, dass eine solche Immobilien-Finanzierung doch bitte in 15 Jahren erledigt sein sollte, wir haben es dann in 12 geschafft und hatten dann das Eigenkapital für den Neubau.Wenn die Finanzierung in die Rente hineinläuft, sollte man sich vielleicht bewusst sein, dass man zur Rente nicht mehr in diesem Haus leben, sondern vorher verkaufen wird.
Wir haben 12 Jahre im Altbau gelebt, jetzt seit 5 Jahren im Neubau, man kann auch eigengenutzte Häuser wechseln....
WilderSueden11.07.22 21:56
Marvinius schrieb:
Im Idealfall kann man halt beides, nur 1/3 des Haushaltsnettoeinkommens und in 20 Jahren zurückzahlenUnd im Realitätsfall geht das aktuell nur wenn du richtig viel Geld hast. Die oberen 10% nach Einkommen dürften da nicht reichen, das muss dann eher die oberen 2-5% sein. Wir reden hier also von einem Idealfall der in der Realität praktisch nicht anwendbar ist. Entweder man reisst sich am Riemen und lebt halt etwas sparsamer oder man lässt die Finanzierung länger laufen. Deine Preise sind halt leider absolut weit von den jetzigen entfernt, bei mittlerweile höherem Zins.Marvinius11.07.22 21:59
Gerichtsdiener schrieb:
Wir haben allenfalls eine Schwäche für unsere Hobbys - Espressomaschinen, Fahrräder, HeimkinoBei dem Hobby "Espressomaschinen" möchte ich gar nicht wissen, wie die Küchenplanung kostentechnisch ausgehen wird....Am besten kauft Ihr eine Einbau-Espressomaschine, dann könnt Ihr dieses Hobby "aussparen"
Fahrräder, inklusive E-Bikes in guter Qualität erreichen locker >4000€ und damit mehr als den Gegenwert eines gebrauchten Opels. Auch hier gab es vor einiger Zeit eine Faustregel in der FAZ: Man sollte 10% des KFZ-Wertes in das Fahrrad investieren, wenn es ein Hobby-Fortbewegungsmittel ist. ( Auch daran habe ich mich gehalten)
Heimkino benötigt viel Platz (treibt die Baukosten) und für High-End Musikanlagen ist die Preisskala nach oben weit offen
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