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ᐅ Bauvertrag prüfen lassen / von wem? ist das nötig?


Erstellt am: 13.05.22 11:28

P
Prager91
13.05.22 14:29
Tolentino schrieb:

Ja, klar, weil die einen nicht wissen was bei Ihnen schief lief, die anderen schon und jetzt was dagegen tun.


Das würde nicht für den GU sprechen. Wie gesagt, der GU profitiert ja auch davon, wenn ein Sachverständiger auf die Finger der Subs schaut. Der hat zwar auch seinen Bauleiter, aber vier Augen sehen mehr und vor allem muss der Bauleiter auch auf langjährige Beziehungen mit den Subs achten. Wenn er sagen kann, ja sorry der Sachverständige vom Bauherrn will das so, kann der schön abwälzen.


Das glaubst du. Du siehst die ganzen Fehler nicht oder du hast halt viel Glück.


Nee, eher ist es so, dass du 70% gar nicht mitkriegst. Davon werden vielleicht 50% behoben und davon 50% fachlich und technisch korrekt. Die 30%, die du mitkriegst werden mit viel Brimborium korrigiert, damit der Bauherr sieht, wie sorgfältig der GU ist. Davon sind dann vielleicht 80% fachlich und technisch korrekt - Wenn du Glück hast.


Wie soll man das als Laie ohne Sachverstand beurteilen?

Das ist richtig, aber hilft nicht bei Schmuh im späteren Verlauf.

Nochmal, und tut mir leid, dass ich hier so schonungslos direkt bin, aber bei einem Gesamtvolumen von jenseits einer halben Mio und mehr wirkt es echt schon grenzdebil an vielleicht 4.000 EUR Honorar eines Sachverständigen sparen zu wollen.
Ist ja schön, dass du glaubst damit gut gefahren zu sein, aber das kann man nicht ernsthaft angehenden Bauherren raten.

Sehe das eher alles als Schwarzmalerei und übervorsichtig. Da hat aber sicherlich jeder ne andere Einstellung dazu.

Denke nicht, dass die ganzen Häuser die die letzten Jahre ohne Bausachverständigen gebaut werden in den nächsten Jahren ihre "Problemchen" zeigen.

Würde dann auch mal gerne die typischen Probleme hören von denen du da sprichst, die man als Laie nicht mitbekommt, bzw. von denen man keine Ahnung hat.

Ist meist immer einfach gesagt: "Ich habe keine Ahnung vom Bau - ohne Sachverständigen geht das nicht - ich verstehe nicht was da gemacht wird".

Ich hab mich 1 Jahr lang mit Thema "Bauen" auseinandergesetzt und war eigentlich so gut wie jeden Abend auf meiner Baustelle (kommt natürlich auch immer darauf an wie nah man an der Baustelle wohn). Aber mal ehrlich: Wenn man sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzt kann man sehr wohl beurteilen was da vor Ort passiert.


Ich finde solche Einstellungen manchmal auch etwas komisch - für mich passt da vieles nicht zueinander.

Da baut man dann teilweise ein "Billig-Haus" à la xx...... und erwartet, dass alles ordnungsgemäß, sachlich perfekt und fachmännisch einwandfrei gebaut wird mit irgendwelchen Subs die aus 4 Ländern kommen.

Na klar, da brauch ich einen Sachverständigen.

Für mich passt das aber nicht zusammen? Wenn ich so pinibel bin und so sehr auf alles achte und mir gefühlt jeden Handgriff überprüfen lassen möchte, wieso baut man dann überhaupt mit teilweise solchen "Mist-Firmen"?
Ist ja keine Seltenheit so wie ich das jetzt beschreibe.

Deshalb nochmals MEIN Rat an den TE: Schau einfach, dass du dein GU so lange suchst bis du ihn gefunden hast. Hat bei uns sehr lange gedauert - hat sich aber gelohnt.

Es ist immer auch Glück dabei, keine Frage (auch mit Baubegleiter), allerdings minimierst du halt mit der richtigen Auswahl dein Risiko für Baupfusch.
1
11ant
13.05.22 14:44
Prager91 schrieb:

den RICHTIGEN GU auswählen der sich drum bemüht, ordentliche Gewerke hat und den Bau sauber betreut.
Tolentino schrieb:

Wie soll man das als Laie ohne Sachverstand beurteilen?
Dafür gibt es Baulotsen, da bin ich nicht der einzige ;-)
Und im übrigen haben wir hier ja eine Rubrik "Erfahrungen mit Baufirmen" (mit allerlei Rezensionen nicht zuletzt regionaler GU). Da schaut man mal über die Forensuche mit den Namen seiner bereits gefundenen Pappenheimer nach, ob die schon bekannt sind (und mit welchem Befund).

Über das "saubere Betreuen" seiner Baustellen durch den GU siehe (extern) "Von Bauleitern und ... Bauleitern".
Prager91 schrieb:

Denke nicht, dass die ganzen Häuser die die letzten Jahre ohne Bausachverständigen gebaut werden in den nächsten Jahren ihre "Problemchen" zeigen.
Frei nach Paulchen Panther: "die letzten Jahre sind nicht ´heute´". Schau´ hier mal, in wie vielen der jüngsten Beiträge es um Aufweichungs-, Rücknahme- und Umgehungsversuche von Preis"garantien" geht, und wie oft da von besonderer Aufmerksamkeit gegenüber Versuchen an Sorgfalt zu sparen die Rede ist.
Prager91 schrieb:

Ist meist immer einfach gesagt: "Ich habe keine Ahnung vom Bau - ohne Sachverständigen geht das nicht - ich verstehe nicht was da gemacht wird".
Auch dieses Forum ist voller Beispiele von "false Rejections", wo jemand in dem Stil schreibt: "Hilfe!!! - morgen soll die Decke drauf kommen und alle Wände stehen um zehn Zentimeter falsch", und am Ende hat er nur selber falsch gemessen. Da ist der Sachverständige schon billiger als den Betonwagen erst einmal abzubestellen und alle weiteren Abläufe zu verschieben.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
T
Tolentino
13.05.22 14:45
Ach das fängt schon bei den Fundamenten an. Kannst du eine Bodenplatte, die Teil des Tragwerks ist von einer die es nicht ist unterscheiden?
Wüsstest du, dass davon abhängt, ob eine Noppenbahn unter der Bodenplatte gerade noch ok oder eben nicht ist? Weißt du wie eine statisch tragfähige Sauberkeitsschicht aussehen muss? Mauern, Mindestüberdeckung, damit verbunden Knickschutznachweis, Abdichtung im Sockelbereich. Perimeterdämmung, Kapillarkräfte, Hinterläufig oder nicht, rissüberbrückende, flexible oder starre Dichtschlämme, Verarbeitung von Bitumendickbeschichtung, z.b. in Bezug auf Untergrundbeschaffenheit, Anschluss zur Fensterschlagregenabdichtung. Materialverträglichkeit der verschiedenen Stoffe. Wann ist einer "Pfuschertasche" wirklich Pfusch (also ein Mangel), wann noch ok? Wurden die "OK" Fugen wirklich mit Leichtmörtel vermötelt und zwar durchgehend? Allgemein Fenstereinbau RAL-Konformität (Drei Ebenen), welches Dichtband innen und Außen, Ausgestaltung der Fensterbänke, Normen Toleranzen. Und so geht das weiter durch die Gewerke.
Wenn du es kannst, ok, dann bist du aber auch nicht der Normalfall. Und dann davon auszugehen, dass das jeder Bauherr leisten kann, sich in jedes Thema so einzuarbeiten und jegliche Fehler zu erkennen und zu wissen wie es richtig gemacht werden muss, bzw, wie man einen Fehler fachgerecht beheben kann - Tja.

Ich behaupte, dass kann man nach einem Jahr Selbstudium nicht überblicken. Ich habe mittlerweile zwei bis drei Jahre Erfahrung mit den Themen und weiß, dass ich nicht genug weiß. Auch bei meinem nächsten Hausbau werde ich mit Sicherheit einen Bausachverständigen engagieren zusätzlich zum bauleitenden Architekten! Dann wird da eben ein Sechs-Augen Prüfkonzept gemacht! Das ist nicht übervorsichtig, das ist aus der schmerzhaften Erfahrung geboren.

Die Folgeschäden aus solchen Mängeln kann man dann bei den Horrorsendungen im TV sehen. Feuchteschäden, statisch relevante Risse, Undichtigkeiten, gesundheitsschädlicher Schimmel, Optikschäden durch abblätternden Putz etc.
1
11ant
13.05.22 14:54
Tolentino schrieb:

Die Folgeschäden aus solchen Mängeln kann man dann bei den Horrorsendungen im TV sehen. Feuchteschäden, statisch relevante Risse, Undichtigkeiten, gesundheitsschädlicher Schimmel, Optikschäden durch abblätternden Putz etc.
Ja, da hatten wir ja letzte Woche schon jemanden, der davon überzeugt ist, daß Horrorbaustellen nur Deppen passieren würden :-(
WilhelmRo schrieb:

Daher kann ich nur immer lachen, wenn ich die typischen Reportagen auf YT oder ZDF sehe.

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N
Nida35a
13.05.22 15:04
bei uns, mit Bausparvertrag,
sagten alle Gewerke,
wir wissen schon, hier wird kontrolliert.
Meiner Meinung nach bauen die gleich gründlicher, kein GU zahlt doppelte Arbeit wegen Pfusch.
Unser Bausparvertrag war sehr kompetent, weil gleichzeitig Schadensgutachter für Streitfälle.
In der jetzigen Zeit ist eine Insolvenz Klausel doppelt wichtig im Vertrag, als Bauherrenschutz
1
11ant
13.05.22 15:15
Nida35a schrieb:

In der jetzigen Zeit ist eine Insolvenz Klausel doppelt wichtig im Vertrag, als Bauherrenschutz
Eine Fertigstellungsbürgschaft war noch nie so wichtig wie heute, ja.
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