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ᐅ Grundstück am Hang; Aufschüttung- Abfangung- Kosten?


Erstellt am: 12.01.14 20:53

Jonibi12.01.14 20:53
Guten Tag zusammen.

Wir haben ein Grundstück besichtigt, das uns gefallen würde. Es ist 380m² groß und liegt an einem (flachen) Hang. (Bilder anhängen funktioniert leider nicht).
Das Grundstück ist zur Bebauung mit einer Doppelhaushälfte vorgesehen, die erste Hälfte steht schon.
Diese erste Hälfte hat die erlaubte Firsthöhe schon voll ausgenutzt.

"Unser" Haus würde etwas weiter vorne an der Straße stehen als das bestehende.
Wir würden gerne mit dem EG so weit hoch wie möglich.
Da die Straße vom Nachbarn zu "unserem" Grundstück ansteigt, nämlich ca. 60cm und wir den Kniestock niedriger bauen würden, hätten wir ca 1m gewonnen und würden so 1m höher liegen als die Nachbarn.

Dazu müssten wir aber das Grundstück hinten aufschütten- wir wollen ja auch einen ebenen Garten. Das Grundstück ist an sich nicht so steil, ich schätze ca. 10°.
Auf der Rückseite des Grundstücks geht es jedoch noch mal ein Stück runter zum rückwärtigen Nachbarn. Leider sieht man das auf den Fotos nicht. Hier müssten wir eine Abfangung vornehmen, ich schätze das auf 2m! Normale L-Steine reichen hier wohl nicht aus, wir brauchen also bewehrte Winkelstützen auf einem Betonfundament (richtig?)
Zum Nachbarn links und rechts müssen dann auch L-Steine gesetzt werden.
Es wird natürlich ein (Teil-) Keller geplant.
Ich hoffe, ich habe alles genug erklärt.

Nun meine Fragen:

Was werden in etwa die Erdarbeiten mit dem Aushub für den Keller, die Aufschüttung hinten und die Befestigung rundum kosten?

Wegen des Hangwassers brauchen wir eine Drainage. Was passiert aber mit dem Hangwasser, wenn es an die Winkelstützen stößt? Fließt das durch die Fugen ab? Dann braucht man ja eine Art Vlies vorne dran, damit der Dreck nicht weg geschwemmt wird? Was muss man wegen des Wassers am Hang noch beachten?

Was sollten wir sonst noch beachten? welche Zusatzkosten könnten noch kommen?

Habt ihr noch Ideen, wie man das Ganze kostengünstig lösen könnte? Gibt es eine günstigere Variante zu den Winkelstützen (muss ja nicht schön sein, da man die Seite von uns aus nicht sieht)?

Vielen Dank im Voraus für viele Meinungen!
Falls ich was vergessen habe, bitte fragen!

Jonibi


Außenansicht eines Wohnviertels: weißes Haus links, gepflasterter Vorplatz, Gras und Bäume.


Weiße Einfamilienhaus-Straßenansicht mit Giebeldach, Bäumen und Schild im Vordergrund.


Weiße moderne Häuserzeile mit grauem Satteldach und geparkten Autos an der Straße


Außenansicht eines weißen Wohnhauses mit Baum im Vorgarten und Nachbarhäusern.


Garten im Vordergrund, links Baum, dahinter Wohnhäuser mit grauen Dächern.
Jonibi12.01.14 20:54
Ah, Bilder sind doch da
Wastl12.01.14 22:07
Profilgleichheit bei Doppelhaushälfte? Sprich du musst so bauen wie dein Nachbar?, habt ihr im Bebauungsplan die Festsetzungen dazu gelesen? Das würde ich zuerst prüfen. Oft werden in b-Plänen auch Höhen festgelegt, dann ist deine Überlegung eh umsonst.
Jonibi14.01.14 10:59
Der Bebauungsplan gibt eine maximale Firsthöhe von 7,70m vor, jedoch keine Profilgleichheit. Wir dürfen also weiter vorn und höher bauen.
Ich nehme an, dass die 7,70 ab OK Straße am niedrigsten Punkt vor dem Haus gilt. Zumindest ist das beim Nachbargebäude laut Schnitt so. Die Straße steigt zu uns hin an, um etwa 60 cm.
Hat denn keiner eine Idee was die Erdarbeiten und die Abfangung kosten?
Jaydee14.01.14 11:37
Ich denke, die Kosten für die Erdarbeiten und die Abfangung ist regional sehr unterschiedlich.

Wir haben bei mehreren Tiefbauern angefragt und recht unterschiedliche Angebote bekommen. Das Angebot, welches wir dann letztendlich genommen haben, wurde auch fast am Ende eingehalten.

Am Besten wirklich sich mal mehrere Angebote reinholen.
Der Da14.01.14 11:41
Was die Erdarbeiten am Ende kosten kann Euch hier doch keiner sagen.

Wie kommst du auf die 2m ? ist das die jetzige Höhe, oder ist hier schon der Mutterbodenabtrag mit einbezogen?
Wenn nein, wirst du am Ende zwischen 1,50m und 1,80m im Schnitt auf 380 qm Aufschütten müssen.
Das wären im günstigsten Fall 1000 Tonnen Kies. (knapp 600m³)
Alleine für das Schüttmaterial wirst du irgendwas zwischen 10.000 und 20.000€ bezahlen. Dazu kommt dann die Anlieferung, das Verdichten und die Entsorgung der restlichen Muttererde.
Euer Grundstück ist zu klein um das Zeug zwischenzulagern, also kommen womöglich noch Deponiekosten zur Zwischenlagerung dazu.

habt Ihr Ein Bodengutachten? Wenn nein, kann hier noch die ein oder andere Überraschung warten.

Wenn ich schätzen müsste, werden Eure Erdarbeiten mindestens 30 000€ kosten. Drunter würde ich nicht schätzen.
Wir haben für unsere Erdarbeiten 22 000€ bezahlt. 300qm im Schnitt um 1,10m aufgeschüttet und verdichtet.

Weitere Fragen, die Ihr Euch stellen müsst, wo liegt denn der Kanal? Oben an der Straße.. heisst ihr braucht wahrscheinlich eine Hebeanlage.
Und flacher Hang ist ja auch leicht untertrieben?
prüft mal ob ein Bau mit Keller nicht langsam finanziell sinnvoller ist.

habt ihr bereits jemanden, der was vom Bau versteht? Ein Architekt?
ich halte das Grundstück für nicht so leicht, und auch eure Vorstellungen sehe ich kritisch, wenn ich die Nachbarbauten sehe.
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