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ᐅ Neubau planen, der wie "Schinkel" oder "Persius" aussieht


Erstellt am: 31.01.22 13:41

Pianist31.01.22 13:41
Schönen guten Tag!
Gibt es hier Leute, die mal ein Hausprojekt realisiert haben, wo sie den Ansatz verfolgt haben, alles so zu machen wie zu Schinkels Zeiten? Also ich rede schon von einem Haus nach heutigen technischen und energetischen Eigenschaften, bei dem man aber optisch alles so macht wie der alte Meister oder einer seiner Schüler. Am Ende steht dann ein Haus, welches technisch auf dem neuesten Stand ist, aber so aussieht, als stünde es da schon seit rund 200 Jahren. Natürlich muss so ein Gebäude an einer passenden Stelle stehen und nicht in einem Neubaugebiet aus dem Reagenzglas, lassen wir also die Grundstücksfrage mal weg. Natürlich setze ich auch voraus, dass es den möglicherweise vorhandenen textlichen Festsetzungen eines Bebauungsplanes entspricht.
Aber die Frage ist eben: Macht man sowas? Gehört sich sowas? Oder ist das ein "No-Go"? Es gibt natürlich historisierende Ansätze, die von heutigen Architekturbüros realisiert werden, aber ich meine eben ein 1:1-Modell eines Gebäudes, welches so tatsächlich damals hätte entstanden sein können.
Technisch sollte es kein Problem sein, sowas mit guten Handwerkern umzusetzen, die auf die Sanierung solcher Gebäude spezialisiert sind, was zum Beispiel die Putzfassade mit Verzierungen angeht, oder auch die Fenster. Man hätte dann zum Beispiel auch die Möglichkeit, mit einem flach geneigten Satteldach zu arbeiten, wo man sogar Photovoltaik integrieren kann, die man von unten kaum sieht.
Ich würde so ein Projekt einfach "cool" finden, weiß aber nicht, ob man damit unbedarfterweise gegen irgendeinen Ethos oder ein ungeschriebenes Architekturgesetz verstößt...
Und um auch gleich noch eines ganz deutlich zu sagen: Ich bin sehr froh, im Jahre 2022 in der Bundesrepublik Deutschland zu leben. Nur damit da keine Missverständnisse aufkommen...
Matthias
Radomiro31.01.22 14:57
Meinst du sowas? (Nicht mein Haus)

mfg

Zweistöckiges, hellbeiges Haus mit Rollläden; vor dem Zaun parkt ein Auto.
Pianist31.01.22 15:07
Jawoll, ist sofort gekauft... 🙂

Über die nicht ganz durchgehaltene Symmetrie im Bezug auf die Fenster im OG zum EG hätte man noch mal reden müssen, aber ansonsten ist das genau das Prinzip, was ich meine. Schon die Sprossenfenster in Verbindung mit den Fensterläden wirken Wunder. Da könnte man auch noch mit allen möglichen Details arbeiten, ohne es zu übertreiben. Ich bin mir sicher, dass vor diesem Haus öfter mal Leute stehenbleiben und sagen: "Echt mal was Schönes!" (kann aber genau so sein, dass Leute sowas total blöd finden)

Das Gesims ist übrigens keine reine optische Spielerei, sondern energetisch auch heute noch sehr sinnvoll. Diese "Spoiler" brechen nämlich die an der Fassade hochziehenden Luftmassen und bremsen die Auskühlung.

Allerdings scheint es sich hier tatsächlich um den Fall zu handeln, den ich persönlich ausschließen würde, nämlich um ein Neubaugebiet. Aber mir ist schon klar, dass die Grundstücke nicht auf der Straße herumliegen und man sie nur aufheben muss...

Matthias
Hangman31.01.22 15:25
Da fällt mir noch ein. Der hat ein sehr schönes klassisches Haus gebaut.
Pinkiponk31.01.22 15:33
Pianist schrieb:

Ich würde so ein Projekt einfach "cool" finden, weiß aber nicht, ob man damit unbedarfterweise gegen irgendeinen Ethos oder ein ungeschriebenes Architekturgesetz verstößt...
Ich habe, angeregt durch Deine Frage, nach weiteren Gebäuden von ihm geschaut, da es bei uns aus finanziellen Gründen wohl nur für Schinkelleuchten reichen wird. Seine Gebäude finde ich klasse und wenn Du etwas in der Art verwirklichen kannst, wäre das toll. Ebenso wie klassische Musik nie in oder out ist, werden klassische Gebäude das auch niemals sein. Unabhängig davon, was gerade modern ist, gebaut oder in Architekturzeitschriften veröffentlicht wird.
Kokovi7931.01.22 15:45
Klar geht das, anscheinend gibt es sogar Architekten, die sich auf solche Projekte spezialisieren (Ringlstetter). Wir bauen allerdings ein modern aussehendes Haus.
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