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ᐅ Grundstück am Hang im Münchner Umland - wie entscheiden?


Erstellt am: 11.08.21 22:14

ssv157311.08.21 22:14
Hallo zusammen,

wir haben kürzlich von einer kleinen Gemeinde im näheren Münchner Umland (< 50 Kilometer) ein bezahlbares Baugrundstück (ca. 500 Euro/m², voll erschlossen) in einer typischen Wohnbausiedlung angeboten bekommen. Die Lage ist für uns sehr passend (30-40 Minuten per Zug oder per Auto in die Münchener Innenstadt). Die Infrastruktur am Ort passt auch (Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Ärzte, Autobahnanschluss).

Der Haken - wenn man das so sagen will - ist, dass das Grundstück an einem steilen Hang liegt. Wir hatten kein Hanggrundstück gesucht, daher ist es jetzt nicht die Liebe auf den ersten Blick, allerdings ist es uns durchaus bewusst, dass ein Angebot im Münchner Umland schon glücklich ist. Ein anderes Angebot hatten wir bisher noch nicht (dafür einige Absagen bei diversen Ansiedlungsmodellen und es werden vermutlich noch mehrere folgen), sind aber erst ein halbes Jahr auf der Suche (und damit mit vielen Überlegungen eher am Anfang).

Das Grundstück bekommen wir knapp auf Eigenkapital hin. Das Haus müsste dann komplett finanziert werden. Ein Architekt, der in den letzten Jahren dort zwei Häuser gebaut hat, meinte beim ersten kurzen Telefonat, dass man bei der aktuellen Marktlage für ein Einfamilienhaus (UG + I) mit Garage und Einliegerwohnung (so wurde auf den anderen Grundstücken meistens gebaut) etwa 800.000 Euro grob einplanen müsste. Das hat uns nun ziemlich geschockt (dort wohnen normale Arbeiter - keine Ärzte oder Anwälte), weil wir nicht mit einer derartigen Summe gerechnet hatten. Außerdem ist für uns eine so hohe Kreditsumme trotz eines überdurchschnittlichen Nettoeinkommens auf Dauer nicht vorstellbar.

Wir wollten nun mal vor Ort die Nachbarn befragen (da es dort bereits einige bebaute Hanggrundstücke gibt). Nun ist allerdings Urlaubszeit und viele der Anwohner sind scheinbar in die Ferien gefahren. Wir versuchen dennoch Erfahrungswerte zu bekommen und andere Architekten ausfindig zu machen, die dort gebaut haben und eine Erstberatung anbieten würden. Bestimmt kommt man dann ein noch besseres Bild, was auf uns zukommen würde.

Nachdem wir in einer Wohnung von Verwandten günstig wohnen, wäre es auch kein größeres Problem, noch 1-2 Jahre mit dem Bau zu warten. Wir „philosophieren“ v.a. über die Fragen a) wird ein besseres Baugrundstück (ohne Hang, dadurch auch geringerer Aufwand und geringere Baukosten - oder ist Hangbebauung gar nicht so schlecht) nachkommen und b) werden sinkende Rohstoffpreise die Baukosten irgendwann wieder etwas erträglicher machen?

Wie sind eure Erfahrungen? Was würdet ihr uns raten?

Danke im Voraus… Freuen uns über alle Meinungen.
11ant11.08.21 23:18
ssv1573 schrieb:

Nachdem wir in einer Wohnung von Verwandten günstig wohnen, wäre es auch kein größeres Problem, noch 1-2 Jahre mit dem Bau zu warten.
(Für Münchner-Umland-Verhältnisse) "günstig" und dann auch noch ohne kurzfristigen Bauzwang ? - das kann man ja kaum glauben. Ich vermute aber zumindest eine Größe, die nicht auch noch ein freistehendes Einfamilienhaus ermöglicht. Und mit einem Doppelhaus wären wir dann doch wieder in einem kritischen Bereich (weil ich nachdrücklich von dieser Bauform abrate, wenn man nicht mit dem Nachbarn zumindest gemeinsam plant).
ssv1573 schrieb:

a) wird ein besseres Baugrundstück (ohne Hang, dadurch auch geringerer Aufwand und geringere Baukosten - oder ist Hangbebauung gar nicht so schlecht) nachkommen
Wie wäre es damit c) ein Bauträgerangebot zu erwägen ?
(in wenigen Tagen soll - nicht hier - mein Beitrag zum Thema Zwischenhaus erscheinen)
ssv1573 schrieb:

b) werden sinkende Rohstoffpreise die Baukosten irgendwann wieder etwas erträglicher machen?
Ich sehe den Markt auf mittelfristig nicht nötig haben, sinkende Rohstoffpreise beim Bauwilligen ankommen zu lassen, d.h. die nächsten zwei, drei Preissenkungen - die ja noch nicht in Sicht sind - werden erst noch an Euch vorbei ziehen.
ssv157311.08.21 23:40
11ant schrieb:

(Für Münchner-Umland-Verhältnisse) "günstig" und dann auch noch ohne kurzfristigen Bauzwang ? - das kann man ja kaum glauben. Ich vermute aber zumindest eine Größe, die nicht auch noch ein freistehendes Einfamilienhaus ermöglicht. Und mit einem Doppelhaus wären wir dann doch wieder in einem kritischen Bereich (weil ich nachdrücklich von dieser Bauform abrate, wenn man nicht mit dem Nachbarn zumindest gemeinsam plant).

--> Das Grundstück hat 550qm, bezugsfertiges Haus muss binnen fünf Jahren stehen. Also es wäre ein bisschen Luft.

Wie wäre es damit c) ein Bauträgerangebot zu erwägen ?
(in wenigen Tagen soll - nicht hier - mein Beitrag zum Thema Zwischenhaus erscheinen)

--> Wie lange dauert ein Bauträgerangebot in etwa? Mit welchem Aufwand ist es verbunden bzw. wie läuft es ab?
Die Gemeinde wird nicht wochenlang auf meine Entscheidung warten.

Ich sehe den Markt auf mittelfristig nicht nötig haben, sinkende Rohstoffpreise beim Bauwilligen ankommen zu lassen, d.h. die nächsten zwei, drei Preissenkungen - die ja noch nicht in Sicht sind - werden erst noch an Euch vorbei ziehen.

--> So kann es natürlich auch kommen.

Die Antwort siehe oben im Text... :-)
hampshire11.08.21 23:40
Der "günstige" Grundstückspreis ha direkt mit der Hanglage zu tun, da dort das Bauen einfach teurer ist. Du kannst auch versuchen ein flacheres Grundstück zu finden. Dann ist der Bau günstiger aber das Grundstück entsprechend teurer.
Wir haben 30km von Köln auf einem günstigen Hanggrundstück zu erhöhten Kosten gebaut und sind sehr zufrieden damit, auch wenn sich auf dem eher großen Grundstück kein Platz für eine ebene Rasenfläche gibt, wie es die so viele Bauherren erträumen.. Wenn Du Hanglage nicht magst, lass es einfach, das sollte keine schwere Entscheidung sein.
ssv157311.08.21 23:54
hampshire schrieb:

Der "günstige" Grundstückspreis ha direkt mit der Hanglage zu tun, da dort das Bauen einfach teurer ist. Du kannst auch versuchen ein flacheres Grundstück zu finden. Dann ist der Bau günstiger aber das Grundstück entsprechend teurer.
Wir haben 30km von Köln auf einem günstigen Hanggrundstück zu erhöhten Kosten gebaut und sind sehr zufrieden damit, auch wenn sich auf dem eher großen Grundstück kein Platz für eine ebene Rasenfläche gibt, wie es die so viele Bauherren erträumen.. Wenn Du Hanglage nicht magst, lass es einfach, das sollte keine schwere Entscheidung sein.

Das ist leider nicht so... es gab auch flache Grundstücke für einen sehr ähnlichen Preis, nur sind wir hier nicht zum Zug gekommen.
Ich würde lieber ein paar Euro mehr ausgeben und ein flaches Grundstück (ohne größere Überraschungen nehmen), aber das gibt es leider - derzeit zumindest - nicht und dann wird es vermutlich nicht bei ein paar Euro bleiben.
hampshire11.08.21 23:56
Dass es günstigere Grundstücke gab ist Vergangenheit. Was Du beobachtest ist der Preisanstieg.
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