ᐅ Rechnet sich für uns eine Solaranlage?
Erstellt am: 14.05.21 22:00
hampshire15.05.21 07:52
ypg schrieb:
Ich dachte immer, Solaranlagen sind für Warmwasser?Ja, ja, die Begrifflichkeiten, Solarthermieanlagen und Photovoltaikanlagen sind unterschiedliche Umsetzungen von Solaranlagen...nordanney15.05.21 09:59
Hausbautraum20 schrieb:
Aber Anfahrt, Gerüst?, Elektriker...kosten bei 5kwp genauso wie bei 10kwp und Arbeitsstunden rund um München sind teuer.Die Sowiesokosten machen kleine Anlagen unrentabel. Das stimmt. Aber der Anbieter kann auch aus der Provinz kommen - bei mir kam er aus Aue in Sachsen ==> Fahrt bis an den Niederrhein.hanghaus200015.05.21 14:29
nordanney schrieb:
Die Sowiesokosten machen kleine Anlagen unrentabel. Das stimmt. Aber der Anbieter kann auch aus der Provinz kommen - bei mir kam er aus Aue in Sachsen ==> Fahrt bis an den Niederrhein.Kannst Du mir sagen wer das ist?hanghaus200015.05.21 14:32
hampshire schrieb:
Hol Dir ein besseres Angebot und die Rechnung stimmt. Wie ist die Dachausrichtung? Mehr Eigenverbrauch realisiert Ihr mit einer Ost-West Anlage als mit einer Südlage.Bei gleicher Photovoltaik Flaeche und Neigung?kati133715.05.21 18:33
Wir haben eine Photovoltaikanlage genommen, 4,55kwp (übrigens haben wir sie ähnlich teuer bezahlt wie ihr, damals waren wir noch nicht hier im Forum 🙄 ) ...
Würden es wieder tun, neben der ganzen rationalen Rechnerei (die immer noch Sinn macht) ist auch der Spaßfaktor nicht zu unterschätzen. Ich hätte nie gedacht, dass mein Mann mal das Hobby "allen Leuten die Photovoltaik App unter die Nase halten" entwickelt. 😉
Wir haben das Glück im Homeoffice zu sein und sprinten immer fröhlich zu Spüli und Waschi wenn das Sonnen-Lieschen rauskommt.
Aber auch wenn ihr tagsüber außer Haus seid könnt ihr etwas optimieren. Viele Waschmaschinen sind planbar, stell sie einfach auf "in 4 Stunden" ein wenn du morgens aus dem Haus gehst. Oder mit Smart-Steckdosen (leider recht teuer) kann man das noch direkter steuern. Gute Synergie hast du auch mit einer Wärmepumpe.
In den richtig kalten Monaten bringt es dir natürlich nichts - im tiefen Winter hast du sehr wenig Ertrag. Aber die beiden Übergangszeiten in Frühjahr und Herbst sind nicht zu verachten. Da hast du einige Monate wo du schon heizt und noch Sonne bekommst über Tag. Man kann Wärmepumpen auch so einstellen, dass sie ihre Inverterstarts eher über Tag machen und nicht nachts - mir hat mal jemand geraten die Solltemperatur für nachts einfach 1°C runterzustellen - hab mich das noch nicht getraut zu probieren.
Dann ist da noch das Standby-Grundrauschen, euer Kühlschrank, euer Gefrierschrank, und was noch so Strom brauchen kann während ihr außer Haus seid.
Kurz und knapp: Wir hatten in der Kalkulation mit einem Eigenverbrauch von 35% geplant (mit Luft-Wasser-Wärmepumpe). Liegen jetzt in den Monaten von Januar - Mai bei 53% , im Mai bisher bei 55% obwohl die Luft-Wasser-Wärmepumpe nicht mehr dauernd heizt weil es ja schon wärmer geworden ist. Januar und Februar, wo's noch richtig kalt war, lagen wir bei 70% und 60%.
Außerdem haben wir schon knapp 1 Tonne CO2 eingespart und ungefähr 250€ Stromkosten seit Ende Januar.
Ich liebe das Teil und ärgere mich nur über 2 Sachen: Dass wir sie so teuer bezahlt haben, und dass wir keine größere gemacht haben. Wir werden bei der nächsten Hochliquiditätsphase noch mal nachlegen denk ich.
Würden es wieder tun, neben der ganzen rationalen Rechnerei (die immer noch Sinn macht) ist auch der Spaßfaktor nicht zu unterschätzen. Ich hätte nie gedacht, dass mein Mann mal das Hobby "allen Leuten die Photovoltaik App unter die Nase halten" entwickelt. 😉
Wir haben das Glück im Homeoffice zu sein und sprinten immer fröhlich zu Spüli und Waschi wenn das Sonnen-Lieschen rauskommt.
Aber auch wenn ihr tagsüber außer Haus seid könnt ihr etwas optimieren. Viele Waschmaschinen sind planbar, stell sie einfach auf "in 4 Stunden" ein wenn du morgens aus dem Haus gehst. Oder mit Smart-Steckdosen (leider recht teuer) kann man das noch direkter steuern. Gute Synergie hast du auch mit einer Wärmepumpe.
In den richtig kalten Monaten bringt es dir natürlich nichts - im tiefen Winter hast du sehr wenig Ertrag. Aber die beiden Übergangszeiten in Frühjahr und Herbst sind nicht zu verachten. Da hast du einige Monate wo du schon heizt und noch Sonne bekommst über Tag. Man kann Wärmepumpen auch so einstellen, dass sie ihre Inverterstarts eher über Tag machen und nicht nachts - mir hat mal jemand geraten die Solltemperatur für nachts einfach 1°C runterzustellen - hab mich das noch nicht getraut zu probieren.
Dann ist da noch das Standby-Grundrauschen, euer Kühlschrank, euer Gefrierschrank, und was noch so Strom brauchen kann während ihr außer Haus seid.
Kurz und knapp: Wir hatten in der Kalkulation mit einem Eigenverbrauch von 35% geplant (mit Luft-Wasser-Wärmepumpe). Liegen jetzt in den Monaten von Januar - Mai bei 53% , im Mai bisher bei 55% obwohl die Luft-Wasser-Wärmepumpe nicht mehr dauernd heizt weil es ja schon wärmer geworden ist. Januar und Februar, wo's noch richtig kalt war, lagen wir bei 70% und 60%.
Außerdem haben wir schon knapp 1 Tonne CO2 eingespart und ungefähr 250€ Stromkosten seit Ende Januar.
Ich liebe das Teil und ärgere mich nur über 2 Sachen: Dass wir sie so teuer bezahlt haben, und dass wir keine größere gemacht haben. Wir werden bei der nächsten Hochliquiditätsphase noch mal nachlegen denk ich.
Scout15.05.21 19:21
kati1337 schrieb:
Dann ist da noch das Standby-Grundrauschen, euer Kühlschrank, euer Gefrierschrank, und was noch so Strom brauchen kann während ihr außer Haus seid.Ich habe zwar keine Photovoltaik aber Nachbar schwört bei seinem Miele Gefrierschrank auf die SuperFrost-Funktion: da kühlt das Gerät zwecks geplanter Einlagerung von Nicht-TK-Ware 6 Stunden mit höchster Leistung runter- und wenn dann doch nichts gelagert wird ist das Gerät so kalt dass es praktisch nichts in den nächsten 36 Stunden verbraucht... also einfach bei ganztägig klarem Himmel vormittags die Turbotaste drücken und das Gerät speichert grob 1 KWh. Nice to have 🙂
Ähnliche Themen