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ᐅ Preiserhöhung GU nach Unterschrift aufgrund Rohstoffmangels rechtens?


Erstellt am: 10.05.21 11:57

hanghaus200010.05.21 17:01
SamSamSam schrieb:

ist in vielen Fällen ja auch nicht möglich! von daher sitz man dort einfach am kürzeren Hebel.
Das versteh ich nicht. Ich kann jede Mehrleistung ablehnen, Nachtraege pruefen und deren Bezahlung verweigern bis Alles pruefbar vorliegt. Du wirst Dich wundern was da geht. Wissen aber nur die, wie so etwas funktioniert, die das mal gelernt haben.
Myrna_Loy10.05.21 17:03
Sagen wir so, man muss nicht einmal gar nicht mehr erscheinen, um Bauherren mürbe zu machen. Ein Verweis auf nicht lieferbare Materialien oder nicht verfügbare Maschinen oder Fachkräfte kann jeden Bau Monate verzögern. Wer meckert muss sich hinten anstellen. Und Bauprozesse machen so gar keinen Spaß. Selbst wenn wir als Unternehmen im Recht sind und nachweisbare Schäden/ Mängel etc bestehen, unsere Anwälte versuchen immer Kompromisse zu finden, die Prozesse vermeiden. Und das bei einem großen, ansonsten sehr prozessfreudigem Unternehmen. Beweise sind immer schwer zu bringen und Gutachter kosten Geld, dass jeder Kompromiss billiger ist, solange am Ende die Hütte steht.
Myrna_Loy10.05.21 17:07
hanghaus2000 schrieb:

Das versteh ich nicht. Ich kann jede Mehrleistung ablehnen, Nachtraege pruefen und deren Bezahlung verweigern bis Alles pruefbar vorliegt. Du wirst Dich wundern was da geht. Wissen aber nur die, wie so etwas funktioniert, die das mal gelernt haben.
Ja, ich wunder mich täglich, was auch alles trotz glasklarer Lage, fristgerechten, korrekt Formulierten Forderungen in der Baubranche alles nicht geht. Einmal die Woche hat unsere Abteilung mindestens ein Schütteltrauma vor Fassungslosigkeit. Und im Gegensatz zu vor zehn Jahren lächelt man durchs Telefon, weil man sich nicht bei der Marktlage einen neuen Kälteanlagen- Trockenbauer oder Installstionsbetrieb suchen will.

Freundlichkeit und Entgegenkommen haben auch den Vorteil, dass man in der Not nicht hängen gelassen wird, Änderungen nicht immer gleich als Rechnung verbucht werden und man auf potentiell kostenintensive Fehlplanungen hingewiesen wird. Hardball spielen fällt einem gerade beim Handwerk schneller auf die Füße, als ein Sack Zement.
SamSamSam10.05.21 18:42
hanghaus2000 schrieb:

Das versteh ich nicht. Ich kann jede Mehrleistung ablehnen, Nachtraege pruefen und deren Bezahlung verweigern bis Alles pruefbar vorliegt. Du wirst Dich wundern was da geht. Wissen aber nur die, wie so etwas funktioniert, die das mal gelernt haben.
Das war so gemeint, dass ich bei Mehrleistung wie zum Beispiel 10cm mehr Aushub für die Bodenplatte, nicht vergleichen kann ob er mir diese jetzt zu ein teureren Preis anbietet, da ich den vereinbarten Aushub nur als Paketpreis habe und dort der Aushub nicht separat beziffert ist.
Klar kann er da jetzt keine Raketenpreise aufrufen aber ob er 20% draufschlägt kann ich ja gar nicht nachvollziehen
Joedreck10.05.21 19:33
An anderer Stelle hab ich es schon mal geschrieben: mein Dozent in Verwaltungsrecht (Fachanwalt für Baurecht) hat immer gesagt, dass die gegnerische Partei im Zweifel pleite geklagt wird. Und das ist zu 99% der Bauherr. Die letzte die sich hier auf einen Festpreis berufen hat war wie gut das lief wissen wir wohl fast alle.
Und selbst wenn es nicht in eine solche Richtung geht, wird eben (wie schon oft geschrieben) erst die andere Baustelle bedient. Dann ein bisschen beim "Querulanten", dann wieder hauptsächlich die andere Baustelle.
Ich würde im Rahmen eines Gespräches auch erstmal sondieren mit was für einen Schlag Menschen ich es zu tun habe. Ich würde auch fragen, wo das im Vertrag geregelt ist und auf dumm machen. Aus der Position heraus kann man immer noch beide Richtungen einschlagen.
Ist in dem Fall eine einfache Risikoanalyse.
apokolok10.05.21 20:12
Naja, man darf zusammenfassen: Die Baubranche ist ne Scheißbranche in der offensichtlich in erster Linie Idioten tätig sind.
Ich mein hier im Land ist teilweise taggenau geregelt, wann wer das Treppenhaus zu fegen hat, wo welcher Hund hinkacken darf und wo nicht. Aber in der Baubranche haben Verträge einfach mehr so Orientierungscharakter. Wenn es der Bagage nicht in den Kram passt kommen sie nicht mehr, verklagen einen bis zum Sankt Nimmerleinstag oder melden halt Insolvenz an.

Ich an Stelle würde dem guten Herren GU ganz klar sagen, dass das sein unternehmerisches Risiko ist und eine Anpassung vertraglich nicht vorgesehen ist. Punkt, aus, basta. Ich mein wo fängt das an und wo hört das auf? Schwankungen am Baustoffmarkt gibt es seitdem gebaut wird. Eben auch mal mit größeren Ausreißern.

Wie wäre es denn umgekehrt?
muss in Kurzarbeit wegen Corona, jetzt wird es knapp mit der Rate. Ja da soll der GU doch freundlicherweise einfach mal seine Preise entsprechend nach unten anpassen. Ist exakt das gleiche, einfach lächerlich.

Wenn der Typ ein ehrhafter Geschäftsmann wäre, würde er das als persönliches Pech verbuchen und fertig. Genaugenommen würde ich, wenn es die persönliche Situation irgendwie zulässt, dem Typen sogar den Vertrag um die Ohren hauen und ihm sagen er soll doch mit nem anderen Deppen bauen.
Ja, da findet er bestimmt genug, aber auch nur, weil es jeder mit sich machen lässt.
So, genug aufgeregt, ich hol mir mal ein Bier.
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