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ᐅ Preiserhöhung GU nach Unterschrift aufgrund Rohstoffmangels rechtens?


Erstellt am: 10.05.21 11:57

hanghaus200010.05.21 16:40
Musketier schrieb:

Selbst wenn ein fremder Handwerker das für die Hälfte machen könnte, ist der meist nicht so kurzfristig verfügbar. Also käme es zum Verzug, den der Bauherr zu verantworten hat. Dazu hast du eine Bruchstelle für das Haftungsrisiko.
Was bleibt dem Bauherrn da anderes übrig, als das überteuerte Angebot des GU zu akzeptieren. Friss oder Stirb.
Mehrkosten werden oft nicht angemeldet, Nachtraege falsch berechnet und meist ueberteuert. Viele wissen nicht mal, dass ein Nachtrag nichtig ist, wenn keine Mehrkosten angemeldet wurden. Wer's gern frisst, bitte gern. Ich wuerde mir das jedenfalls genau anschauen. Auch hier gern fuer Forenmitglieder.
exto179110.05.21 16:40
nordanney schrieb:

Doch. Das passiert. Habe z.B. seit 1,5 Jahren eine Bauträgermaßnahme in der Betreuung. Der Rohbauer als auch der Gartenlandschaftsbauer sind einfach nicht mehr gekommen. Wir reden hierbei über ein Projekt mit fast 300 Wohnungen. Inzwischen gibt es einen Verzug von fast einem Jahr.
So ist tatsächlich das Leben auf dem Bau. Sogar auf den großen Baustellen.

Das bestreitet auch keiner. Aber was hast Du dann davon? Urteil fällt in 2023, nächste Instanz in 2024. Wartest Du auf das Ende eines Prozesses?

Nein. Das stimmt nicht. Gerade die kleinen Anbieter haben Probleme. Verkaufen jetzt ihre Leistung oder das Haus und decken sich erst in 2022 mit den Handwerkern und dem Material ein. Bis dahin sind ihnen die Kosten weggelaufen. Auch das ist normal und schon seit ein paar Jahren so.

Nein, Du bist dann der harte Mann, der seiner Familie sagt "Ich bin im Recht - ihr müsst halt noch mit dem neuen Haus warten. Die doppelte Belastung mit Miete und Zinsen aus dem Kredit halten wir aus. Auch den Umzug in die Ferienwohnung, da wir unser jetziges Haus / die Wohnung gekündigt / verkauft haben". Ja ne, is klar.

Du verstehst wohl immer noch nicht - auch schon nach dem 100x , dass das alles nie prinzipiell meine Aussage war.

Von 10 Bauherren sagen 2: Ich möchte das nicht bezahlen - 8 bezahlen einfach.

Die 2 die nicht bezahlen, kommen damit durch, weil der GU sie einfach "mit durch zieht". Letztlich wird es in den meisten Fällen so sein, dass überhaupt gar nichts geschieht, dein Haus ganz normal gebaut wird und der GU aufgrund der Festpreisvereinbarung einfach bezahlt.

Es ging hauptsächlich um Post #5. Einfach alles akzeptieren was man so vorgelegt bekommt, weil man denkt, dass man es MUSS und der GU sonst das Haus nicht baut... Typische Schwarzmalerei weil man Angst davor hat...


Wir sind hier im Thread schon so weit, dass ich meinen Kindern/meiner Frau und allen Verwandten sagen muss, dass wir in den nächsten 3 Jahren Privatinsolvenz anmelden können 😀

Immer mit der Ruhe 🙂
nordanney10.05.21 16:46
exto1791 schrieb:

Du verstehst wohl immer noch nicht - auch schon nach dem 100x , dass das alles nie prinzipiell meine Aussage war.
exto1791 schrieb:

Da kann ein GU nicht einfach sagen, ich komme ab heute nicht mehr und lass den Bau für 1 Jahr stehen? Das ist totaler Quatsch... Das macht auch kein Mensch?
exto1791 schrieb:

Das passiert auch nur wenn es wirklich ganz ganz schlimm "ausartet".
Ich verstehe, was Du sagst. Hab ja auch geschrieben, dass man pragmatisch damit umgehen muss. Aber Du verstehst gerade nicht, dass diese "Probleme" tagtäglich passieren. Dass tagtäglich Handwerker die Bauherren im Stich lassen. Auch wenn die Handwerker im Unrecht sind - das interessiert dann aber zunächst nicht, weil die Baustelle ruht.
Einfach hinnehmen muss es keiner, aber im Zweifel ist ein einfach kategorisch ablehnen der falsche, weil nicht ergebnisorientierte Weg.
hanghaus200010.05.21 16:49
Tolentino schrieb:

In Zukunft würde ich nur noch mit Einzelvergabe oder Ausstiegsklauseln arbeiten. Man weiß ja nicht an was für einen GU man gerät.
Hallo, das unterschreibe ich Dir gern.
exto179110.05.21 16:51
nordanney schrieb:

Ich verstehe, was Du sagst. Hab ja auch geschrieben, dass man pragmatisch damit umgehen muss. Aber Du verstehst gerade nicht, dass diese "Probleme" tagtäglich passieren. Dass tagtäglich Handwerker die Bauherren im Stich lassen. Auch wenn die Handwerker im Unrecht sind - das interessiert dann aber zunächst nicht, weil die Baustelle ruht.
Einfach hinnehmen muss es keiner, aber im Zweifel ist ein einfach kategorisch ablehnen der falsche, weil nicht ergebnisorientierte Weg.

Völlig richtig. Ich behaupte halt, dass dieses "im Stich lassen" - Baupfusch usw. alles nichts mit der Grundsatzdiskussion hier zu tun hat. Ich kenne ebenfalls Bauvorhaben bei denen einfach alles schief gelaufen ist, es nur Probleme mit dem GU gab und die SUBS sich einen Dreck darum geschert haben.

Alles dies kam und kommt auch immer wieder noch zu stande - total unabhängig von der aktuellen Marktlage? Damit hat das prinzipiell wenig zu tun. Das ist ein typisches Problem auf dem Bau...

Das ist auch der Grund, weshalb ich vermute, dass viele GU's auch grundsätzlich nach einem Weg suchen um aufgrund der Marktlage noch mehr Geld vom Bauherren abzuzwacken, obwohl es nur bedingt gerechtfertigt ist.

Ich wäre grundsätzlich einfach immer erstmal sketpisch und würde eher ablehnend reagieren und auch letztlich auf das beharren was ich tatsächlich beim GU abgeschlossen habe. Wenn man ein gutes Verhältnis zum GU hat (deshalb auch immer noch meine Aussage: der GU sollte gut ausgesucht sein) wird's letztlich auch in nem ordentlichen Rahmen funktionieren.
11ant10.05.21 16:56
exto1791 schrieb:

Aufgrund des Baubooms werden auch selbst die kleinsten Bauunternehmen nicht pleite gehen, da die nächsten Projekte bereits geplant wurden und die Auftragsbücher bis Mitte 2022 bereits voll sind.
Insolvenzrecht ist ein sehr weites Feld für Irrglauben ;-)
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