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ᐅ Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung - Sinn oder Unsinn?


Erstellt am: 22.07.13 00:48

Saruss30.07.13 22:31
Aber die Zuluft wurde nicht von der Abluft erwärmt, sondern von der Wärmenergie des Fensters, die du durch Heizen des Raumes bereitstellst. Eine Wärmerückgewinnung nutzt dagegen die Energie in der Abluft, die ansonsten nicht genutzt wird.
Shism31.07.13 08:59
Ich kenne natürlich auch dieses Gerücht: "der Ytong® saugt sich mit Wasser voll". Lege mal einen Porenbetonstein und eine Hochlochziegel über Nacht in eine Wanne voll Wasser; Du wirst vmtl. sehr überrascht sein Ist vergleichbar dem ebenfalls hartnäckigen Gerücht: [I]"Fleisch löst sich in Coca Cola® auf"[/I]

Ich stelle mir das eher so vor Bauexperte:

Ich lege einen Hochlochziegel und einen Porenbetonstein Wochen/Monatelang ins Wasser... anschließend lege ich beide einen Tag in die Sonne..
Der Hochlochziegel ist danach trocken, der Porenbetonstein enthält noch Restfeuchte da er diese nicht so gut wieder abgibt...

Ich rede nicht davon dass es im "laufenden Wohnbetrieb" zu Problemen mit Feuchteeintrag in Porenbeton kommt, sondern dass es etwas länger dauert, bis die initiale Baufeuchtigkeit aus dem Stein draußen ist.

Auch Styropor ist ja nicht für Anwendung in stehendem Wasser geeignet, da sich die "Kügelchen" mit der zeit mit Wasser füllen und die Wärmedämmwirkung verloren geht... wenn ich Styropor über Nacht in Wasser lege sehe ich trotzdem keine Auswirkungen...

Aber die Zuluft wurde nicht von der Abluft erwärmt, sondern von der Wärmenergie des Fensters, die du durch Heizen des Raumes bereitstellst. Eine Wärmerückgewinnung nutzt dagegen die Energie in der Abluft, die ansonsten nicht genutzt wird.

Das ist mir bewusst.
Da aber ja bereits den meisten bewusst ist, dass eine zentrale Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung aus wirtschaftlicher Sicht sich nicht rechnet, bleibt letztendlich ja nur der Feuchteschutz und der Komfort.

Feuchteschutz bietet auch eine dezentrale Abluftanlage und der Komfort ist eben nicht so viel geringer wie behauptet wird. Es ist eben nicht so als würde ich bei -5° ein Fenster aufmachen...
Shism31.07.13 09:12
Zum Thema Feuchtigkeit und Porenbeton, habe ich bei Ytong interessantes zu diesem Thema gelesen.

Dort steht, dass Ytong nach 2-3 Tagen im Wasser vollständig durchfeuchtet ist und dass es danach 2-4 Wochen dauert bis die Feuchtigkeit wieder soweit gesunken ist, dass sie der Feuchtigkeitsbelastung bei einem Neubau entspricht...

soviel zu diesem Thema....
Saruss31.07.13 09:46
Jetzt fehlen aber vergleichbare Informationen für andere "Steine". Soviel dazu.
Bauexperte31.07.13 10:03
Hallo,
Shism schrieb:
Ich frage mich ganz ketzerisch, ob deine Erfahrungen evtl daher kommen, dass Ihr bevorzugt mit Porenbeton baut?
Ich habe schon oft gehört dass Porenbeton mehr Feuchtigkeit während der Bauphase speichert und nicht so schnell trocknet.
Die Anforderungen an das Lüftungsverhalten der Bewohner sind daher, gerade in den ersten 1-2 Jahren, verschärft...
Ich wollte meiner Antwort an Dich gerade noch ein paar Worte ohne Fachchinesisch anhängen, falschen Knopf gedrückt und weg; kann passieren ... also auf ein Neues, ohne Fachchinesisch.

Ich finde Deine Frage nicht ketzerisch

Wie ich immer wieder schreibe, gibt es nicht „den“ ultimativen Stein; ein jeder hat Vor- und Nachteile. Bspw. schwindet und kriecht grundsätzlich Mauerwerk aus gebrannten Ziegeln, insbesondere bei Wänden, die mit Dünnbettmörtel hergestellt wurden. Kalksandstein „läuft“ an guten Wärmedämmeigenschaften noch nicht mal vorbei. Und Porenbeton ist wegen seiner kleinen Porenstruktur hoch kapillaraktiv, d.h., trifft Wasser auf ein Bauteil aus Porenbeton, saugt sich dieses Material – zwar verzögert – aber doch mehr mit Wasser voll, wodurch relativ große Mengen an Wasser im Gefüge eingelagert werden „können“.

Deshalb ist sorgfältiges Verarbeiten des Materials besonders wichtig, auch sollte im Rohbau jederzeit ein ausreichender Schutz gegen eindringenden Regen an allen Bauteiloberflächen aus Porenbeton sichergestellt werden.

Dafür sind die Vorteile dieses Baustoffes nicht von der Hand zu weisen.


  • große Vielfalt bei den Abmessungen: Porenbeton kann in vielen verschiedenen Maßen hergestellt werden – von Standardsteinen bis hin zu großen bewehrten Platten
  • ausgezeichnete Wärmedämmung: Porenbeton verfügt über eine äußerst geringe Wärmeleitfähigkeit, was einen hohen wärmeenergetischen Wirkungsgrad bewirkt. Dies bedeutet ein erhebliches Einsparungspotenzial an Heiz- und Kühlkosten
  • extrem leicht: Porenbeton wiegt etwa 50% weniger als andere vergleichbare Baustoffe
  • hohe Druckfestigkeit: Porenbeton ist ein solides Produkt und somit extrem belastungsfähig. Die gesamte Oberfläche wird in die Berechnung von Baustatiken einbezogen
  • hohe Maßgenauigkeit: Aufgrund seiner Maßgenauigkeit ist Porenbeton ausgesprochen leicht zu verarbeiten, da kein dicker Mörtel erforderlich ist
  • hohe Lärmdämmung: Die poröse Struktur von Porenbeton bewirkt eine hohe Lärmdämmung
  • hohe Feuerfestigkeit: Porenbeton verfügt über eine extrem hohe Feuerfestigkeit von mindestens 4 Stunden und mehr
  • termitenresistent: Porenbeton kann von Termiten oder anderen Insekten nicht beschädigt werden
  • gute Verarbeitbarkeit: Dank des hervorragenden Größe-/Gewichtsverhältnisses geht das Bauen mit Porenbeton sehr schnell
  • gilt anerkanntermaßen als ökologischer Baustoff


Auch wenn der Porenbeton in Sachen Schallschutz gegenüber der Kalksandstein verliert, so ist dies in Zeiten 36.5er Außenmauerwerks und mehr vernachlässigbar.

Wir haben in jüngster Vergangenheit auch viel mit der Hochlochziegel gearbeitet. Abgesehen davon, daß sorgfältiges Verarbeiten des Materials aus anderen Gründen wichtig ist, stelle ich auch hier fest, daß es ohne Lüftung einfach nicht geht. Insbesondere nicht, wenn ein WDVS aufgebracht worden ist; was – und so schließt sich vmtl. der Kreis – auch gleichermaßen für alle anderen Steine gilt.


Grüße, Bauexperte
Bauexperte31.07.13 10:14
Hallo,
Shism schrieb:
Ich stelle mir das eher so vor Bauexperte:

Ich lege einen Hochlochziegel und einen Porenbetonstein Wochen/Monatelang ins Wasser... anschließend lege ich beide einen Tag in die Sonne.. Der Hochlochziegel ist danach trocken, der Porenbetonstein enthält noch Restfeuchte da er diese nicht so gut wieder abgibt...
Das würde ich unterschreiben wollen

Grüße, Bauexperte
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