ᐅ Statiker für grobe Einschätzung zur Tragfähigkeit gesucht
Erstellt am: 09.02.21 17:57
11ant10.02.21 14:30
Mir ist noch nicht ganz klar, worum es Dir im Kern geht: gelten Deine Zweifel dem Keller generell, also ob er überhaupt ein Steinhaus tragen würde wo er nur für ein Holzhaus ausgelegt sein mußte; oder speziell dem Keller nach dem Brandfall, ob er früher ein Steinhaus hätte tragen können und mit einem Holzhaus nicht voll "ausgelastet" war und nach dem Brand ein neues Holzhaus schon das Ende der Fahnenstange wäre ?
Eine Statik weist die Standfestigkeit des Bauvorhabens nach (damals längst erfolgt), eine Prüfstatik prüft, ob der Statiker der eigentlichen Statik korrekt gerechnet hat (damals längst erfolgt). Danach kam das Brandereignis. Dessen Schadengutachten sollte darauf eingegangen sein, ob der Keller statisch noch dieselbe Tauglichkeit hat wie vor dem Brandfall - dazu sagte ich bereits
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Eine Statik weist die Standfestigkeit des Bauvorhabens nach (damals längst erfolgt), eine Prüfstatik prüft, ob der Statiker der eigentlichen Statik korrekt gerechnet hat (damals längst erfolgt). Danach kam das Brandereignis. Dessen Schadengutachten sollte darauf eingegangen sein, ob der Keller statisch noch dieselbe Tauglichkeit hat wie vor dem Brandfall - dazu sagte ich bereits
11ant schrieb:. Das neue Haus braucht auf jeden Fall selber auch wieder eine Statik, quasi mit der Kellerdecke als Baugrund. Da wird der Statiker sagen, wo in die Kellerräume noch Stützen gestellt werden müssen, wenn oberhalb der Kellerdecke nun tragende Wände woanders hin geplant werden als im Keller selbst vorhanden oder für das damalige Haus berücksichtigt waren. Ich würde daher weit eher Einschränkungen für die Freiheit der Grundriss Aufteilung des neuen Hauses erwarten als grundsätzliche Befürchtungen hegen, ein Steinhaus zu bauen. Du kannst ja Porenbeton nehmen, es muß ja nicht der schwerste Kalksandstein plus Vormauerklinker sein.
Den Keller erwarte ich in seiner Tauglichkeit nicht beeinträchtigt, der Brand war ja wohl oberhalb und "nur" Rauchgas und Löschwasser setzt dem Beton weniger zu.
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OlliQueck10.02.21 17:02
danke, ja dass das neue Haus dann wieder statisch berechnet wird ist klar - das kommt dann ja aber erst in der Planungsphase.
Wir waren bisher nur bei einem Massivbauer. Weil er direkt sagte er würde da höchstens einen Porenbeton-Bungalow draufsetzen, haben wir uns weiter mit Holzbauweisen beschäftigt.
Neuere Gespräche mit Architekten und einem Zimmermeister über 1,5 Stock-Haus haben uns da aber wieder Hoffnung gegeben, weil nach deren Aussage ihre Bauweisen "auch nicht wirklich leichter sind als mancher Massivbau".
So komme ich zu dem aktuellen Thread - wobei mir auch grade auffällt dass ich den alten Thread hätte weiterverwenden können.
11ant schrieb:exakt darum, dass der Keller damals für ein Fertighaus von 1980 ausgelegt war und wir daher nicht sicher sind ob das dann überhaupt für Massiv in Frage kommt. Ich denke das Thema "Brand" ist mittlerweile abgehakt. Davon hat der Keller nichts abbekommen 🙂
Mir ist noch nicht ganz klar, worum es Dir im Kern geht: gelten Deine Zweifel dem Keller generell, also ob er überhaupt ein Steinhaus tragen würde wo er nur für ein Holzhaus ausgelegt sein mußte;
Wir waren bisher nur bei einem Massivbauer. Weil er direkt sagte er würde da höchstens einen Porenbeton-Bungalow draufsetzen, haben wir uns weiter mit Holzbauweisen beschäftigt.
Neuere Gespräche mit Architekten und einem Zimmermeister über 1,5 Stock-Haus haben uns da aber wieder Hoffnung gegeben, weil nach deren Aussage ihre Bauweisen "auch nicht wirklich leichter sind als mancher Massivbau".
So komme ich zu dem aktuellen Thread - wobei mir auch grade auffällt dass ich den alten Thread hätte weiterverwenden können.
icandoit10.02.21 17:12
Holzständerbauweise funzt sicher auf dem alten Keller.
Die Statik muss der Unternehmer dann sowieso machen. Also bezahlst eh.
Die Statik muss der Unternehmer dann sowieso machen. Also bezahlst eh.
OlliQueck10.02.21 17:22
icandoit schrieb:
Holzständerbauweise funzt sicher auf dem alten Keller.
Die Statik muss der Unternehmer dann sowieso machen. Also bezahlst eh.Jap, aber grade vor kurzem haben wir Beispielsweise mit einem HolzArchi gesprochen der sehr dicke Wände, mit Zellulose gefüllt & Holzfaserplatten von außen verbaut. Der meinte das wär kein Problem aber auch nicht wirklich leichter als mancher Massivbau. Deshalb fragen wir uns jetzt ob wir uns nicht doch nochmal mit der Option "Massiv" beschäftigen sollten.
ypg10.02.21 17:34
OlliQueck schrieb:
Deshalb fragen wir uns jetzt ob wir uns nicht doch nochmal mit der Option "Massiv" beschäftigen sollten.Meine Meinung: es gibt Gründe, ein Fertighaus zu bauen, und es gibt Gründe, ein Massivhaus zu bauen. Für mich liegt es auf der Hand, hier ein Fertighaus drauf zu setzen, einfach wegen der Risikominimierung. Ich persönlich würde mir keine schwerere Option aussuchen, wenn ich die Wahl zu einer einfacheren oder naheliegende Option hätte, die mir keine anderen Nachteile bietet.
icandoit10.02.21 17:55
Lass Dir nichts erzaehlen. 1 m2 Außenwand wiegt leicht das 2.5 -3 fache und die Innenwaede 3-5 fache beim Massivbau.
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