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ᐅ Unterschiede bei Fertighaus und Alternativen?!


Erstellt am: 05.02.15 18:18

ypg05.02.15 23:10
Questioner schrieb:
Fertighaus oder Massivhaus

Eine überzeugende Antwort gibt es nicht/wird es nie geben.

Dennoch mal der Rat: hier im Forum gibt es unzählige gleiche Diskussionen über diese Frage, am besten mal schauen und lesen

Viel Spass dabei wünscht Yvonne
Legurit06.02.15 11:57
Ich behaupte mal, dass man mit Fertighäusern tendenziell etwas weniger Stress aber dafür auch etwas weniger Gestaltungsmöglichkeiten hat. Lebenserwartung eines Massivhauses wird bei 80 Jahren angesetzt, bei Fertighäusern bei 50 Jahren (wenn ich das richtig in Erinnerung habe) - heißt aber nicht, dass du 50 Jahre in einem "schlechteren" Haus wohnst. Egal ob Massiv oder Fertighaus, auf die Materialien und Ausführung solltest du bei beiden achten.
Questioner06.02.15 14:01
Also erst mal herzlichen Dank für die zahlreichen Antworten in so kurzer Zeit!!!

Ich habe eigentlich schon relativ genaue Vorstellungen, wie mein Häuschen aussehen soll. Ca. 180cm² und ein flaches Walmdach (ca. 20-23°). Also in etwa wie eine Stadtvilla von Kampa (mit einigen Anpassungen).

Preislich wäre das kein Problem, daher stellt sich mir eben eher die Frage nach
- Qualität (keine feuchten Wände, etc. und wenn ich denke ich müsse mein Sofa an die Decke hängen will ich das auch können - und zwar da wo ich will. Selbiges gilt auch für Außenwände...)
- Langlebigkeit (schließlich sollen meine Kinder auch noch was davon haben, wenn sie groß sind)
- Lärmdämmung (Ich schaue mit gerne mal eine BlueRay mit entsprechendem Sound an. - und ich liebe Bass =) Das sollte meine Frau aber beim Schlafen nicht unbedingt stören...

So eine "Fertighaus-Oase" haben wir hier auch und ich war auch schon zwei mal dort. Aber wie gesagt, erzählt einem halt jeder Vertreter, dass die eigenen Häuser am besten sind... Dabei verwendet jeder andere Rohstoffe und manche sind ja so toll, dass sie sogar patentiert sind.
Nur wie soll ich die Qualität der Rohstoffe einstufen?!

Gibt es da irgendwelche Rohstoffe, die gar nicht gehen (also wie ich jetzt entnommen habe z.B. Styropor) und andere die eben teurer aber dafür gut sind? Gibt es da Empfehlungen?

Hätte nicht gedacht, dass solche Grundsatzfragen schon so schwer zu beantworten sind. Dass es zwei, drei Unterschiede gibt, was mir klar, aber dann dachte ich eher an so Fragen wie Größe, Dach, Stockmaß, Ausstattung, Service, etc.)

Liebe Grüße!
ypg06.02.15 14:38
Questioner schrieb:
- Lärmdämmung (Ich schaue mit gerne mal eine BlueRay mit entsprechendem Sound an. - und ich liebe Bass =) Das sollte meine Frau aber beim Schlafen nicht unbedingt stören...

Dann solltest Du von Häusern in Holzfertigbauweise Abstand nehmen: Massivbau bietet mehr Schallschutz und weniger Hellhörigkeit.
nordanney06.02.15 14:40
Questioner schrieb:

Nur wie soll ich die Qualität der Rohstoffe einstufen?!

Gibt es da irgendwelche Rohstoffe, die gar nicht gehen (also wie ich jetzt entnommen habe z.B. Styropor) und andere die eben teurer aber dafür gut sind? Gibt es da Empfehlungen?
Die Qualität aller Rohstoffe kann gut sein. Auch Styropor (WDVS) kannst Du nehmen. Oder Klinker. Oder monolithisch und verputzen. Oder...
Es ist alles eine Glaubensfrage und jedes Haus ist auf seine Art empfehlenswert
Patchwork06.02.15 14:56
All Deine Wünsche sprechen meiner Meinung nach gegen ein Fertighaus.
Schallschutz: Natürlich erzählt Dir jeder Vertreter, dass Fertighäuser denselben Schallschutz bieten wie Massivhäuser. Aber allein die Bauphysik spricht für den monolithischen Aufbau.
Werthaltigkeit: Es gibt meiner Ansicht nach noch zu wenig Langzeitrfahrungen bei Fertighäusern. Bei mir in der Nachbarschaft wurden in den letzten Jahren zu viele Fertighäuser (Alter ca. 30 Jahre) komplett bis auf den Keller rückgebaut (irreparable Feuchtigkeitsschäden etc.). Natürlich ist heute die Qualität um ein Vielfaches besser, aber ich würde nicht darauf wetten, dass Du in 50 Jahren noch irgendeinen Bestandswert hast....
Und da Du bei Fertighäusern (von namhaften Herstellern) eher mehr als weniger im vgl. zum Massivhaus bezahlst erschließt sich mir hier ohnehin kein Vorteil.
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