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ᐅ Gasheizung oder Wärmepumpe Luft (Mitsubishi?) oder Grundwasser


Erstellt am: 06.12.19 09:58

L
ludwig88sta
06.12.19 09:58
Hallihallo,

im Grunde kann man es jetzt eigentlich nie genau sagen, sondern vielleicht erst nach 5-10 Jahren mit Gewissheit sagen, ob die Heizung, für die man sich schlussendlich entschieden hat, ne gute Wahl war. Gaspreis- und Strompreis-Entwicklung spielen da sehr wohl eine große Rolle.

Da wir ja in Bayern ein Einfamilienhaus mit etwa 180-200 m² planen, drängt sich auch die Frage nach der "richtigen" Heizung auf. Nachdem ich anfangs sogar mal interessiert über die Brennstoffzellenheizung gestoßen bin, welche mit Gas Wärme und Strom erzeugt, bin ich aktuell eher auf bei der normalen Gasheizung oder einer Wärmepumpe hängengeblieben. Die Brennstoffzellenheizung ist einfach noch zu "neu" und unerprobt find ich? Wird es dann vielleicht in 15-20 Jahren werden.

- Gasheizung mit relativ niedrigen Anschaffungskosten, gutem Wirkungsgrad und wenn die Gaspreise nicht explodieren, denk ich die preiswerteste Anschaffung? Zudem braucht sie keinen Lüfter aushalb des Hauses, der summt und das Erscheinungsbild des Hauses etwas schändet? Klar, man weiß nie, wie die Umweltpolitik mit der Gasheizung in Zukunft umgeht. Kann natürlich auch nach hinten losgehen diese Anschaffung.

alternativ dazu die

- luftwärmepumpe. Da wir auch eine Photovoltaikanlage planen, kann man die Betriebskosten (Strom) hier vielleicht größtenteils mit eigenem Photovoltaik-Strom abdecken? Klar im Winter, wenn es sehr kalt wird und die Photovoltaik nicht viel Strom bringt, eher nicht. Ein Bekannter hat mir was von einer Mitsubishi-Wärmepumpe erzählt, welche erst bei -15 oder - 20°C den Heizstab einschalten muss. Davor hat man dann nur Stromkosten um den Wärmepumpenkreislauf aufrecht zu halten oder? Kennt jemand die Misubishi-Wärmepumpe? Ab wann schalten eure Wärmepumpe den Heizstab ein?

- die Grundwasser-Wärmepumpe schreckt mich fast etwas von den höheren Anschaffungs- und Installationskosten ab? Zwei Brunnen bohren, nach ein paar Jahren auch die Wartungskosten der Brunnen usw. Oder holt man das aufgrund der besseren Bedingungen im Winter (keine kalte Luft, weil das Grundwasser eigentlich immer gleich warm/kalt ist) wieder rein, so dass sich die höheren Anfangskosten dann doch wieder lohnen?

Wie habt ihr euch entschieden und weshalb?

Vielen Dank für Eure Meinungen und Erfahrungsberichte
Ludwig
M
Mottenhausen
06.12.19 11:44
Den Thread findest du hunderfach hier im Forum. Ergebnis ist immer: Die meißten sind mit ihrer Heizung zufrieden, die Mehrkosten für eine bestimmte Heizung in Verbindung mit dafür niedrigerem Verbrauch verschwinden letztlich komplett im Grundrauschen bei Projektvolumen im Neubau von mehreren 100T€.

Wir haben eine Gasheizung und jetzt nach 2 Wochen im Haus (0° außen) kann ich nichts negatives sagen.

kommt halt auch auf die Hausart an. Wir sitzen in einer KfW55 WDVS Hülle, in der wahrscheinlich fast die Abwärme von Kühlschrank und Waschtrockner reichen würden (übertreiben gesagt). Die Heizung kümmert sich momentan primär um Warmwasser, da die Solar (Wasser) Erträge eher mau sind... ok, heute scheint mal die Sonne.
H
haydee
06.12.19 12:02
Wann sich die Wärmepumpe einschaltet liegt nicht an der Marke. Es liegt an deinem tatsächlichen Verbrauch und der Auslegung der Wärmepumpe.
Heizt du 120 qm oder 200 qm?
Willst du 21 Grad oder 24 Grad?
Viele Südfenster oder ehr im Norden?
Abstand Heizschleifen, Vorlauftemperatur etc
Das kann dir jemand sicherlich besser erklären.

Unsere hat seit einem Jahr nicht mehr mit Heizstab zugeheizt. Obwohl sie es, nach Technischen Daten, an einigen Tagen im Januar und Februar, hätte tun müssen.

Dein Heizsystem muß zum Haus passen. Du nimmst das was der GU im Angebot hat oder dein Sanitär-Heizungsfachmann im Standard verbaut.
B
Bookstar
06.12.19 13:14
Mottenhausen schrieb:

Den Thread findest du hunderfach hier im Forum. Ergebnis ist immer: Die meißten sind mit ihrer Heizung zufrieden, die Mehrkosten für eine bestimmte Heizung in Verbindung mit dafür niedrigerem Verbrauch verschwinden letztlich komplett im Grundrauschen bei Projektvolumen im Neubau von mehreren 100T€.

Wir haben eine Gasheizung und jetzt nach 2 Wochen im Haus (0° außen) kann ich nichts negatives sagen.

kommt halt auch auf die Hausart an. Wir sitzen in einer KfW55 WDVS Hülle, in der wahrscheinlich fast die Abwärme von Kühlschrank und Waschtrockner reichen würden (übertreiben gesagt). Die Heizung kümmert sich momentan primär um Warmwasser, da die Solar (Wasser) Erträge eher mau sind... ok, heute scheint mal die Sonne.
Wie gehts sowas? Haben auch ein Kfw55 Haus und aktuell läuft die Heizung 24h bei minus 3 grad und verbraucht richtig viel Energie. Wärmepumpe. Warmwasser macht sie nur zweimal täglich.
N
nordanney
06.12.19 13:41
Bookstar schrieb:

Haben auch ein Kfw55 Haus und aktuell läuft die Heizung 24h bei minus 3 grad und verbraucht richtig viel Energie. Wärmepumpe.
Das darf nicht sein. Da läuft etwas falsch.
B
Bookstar
06.12.19 14:09
nordanney schrieb:

Das darf nicht sein. Da läuft etwas falsch.
Meinst du? Ist bei meinen Bekannten auch so die Wärmepumpe haben. Sind auch Inverter gesteuert. Allerdings ist mein Verbrauch gutes Stück höher, weiss nicht weshalb.
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