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ᐅ Fertighaus vs Massivhaus. Was ist besser und wieso?


Erstellt am: 24.10.18 21:00

Oecsi201824.10.18 21:00
Hallo zusammen!

Ich bin neu hier und hoffe meine Frage ist in der passenden Rubrik gelandet.
Wir haben ein Grundstück (550 Quadratmeter mit leichter Hanglage) reserviert. Nun sind wir dabei verschiedene Angebote einzuholen und zu vergleichen .Zur Auswahl stehen bisher
1. Massivhausanbieter
2. Ytongg Bausatzanbieter
3. Fertighausanbieter

Nun erst einmal generell die Frage:
Massivhaus vs. Fertighaus
Ist eines besser als das andere? wie verhält es sich beispielsweise bei einem Wasserschaden? wieso das eine und nicht das andere? Oder gibt es gar keine qualitativen Unterschiede? Bitte helft uns !

Danke !
11ant25.10.18 00:43
Oecsi2018 schrieb:
Oder gibt es gar keine qualitativen Unterschiede?
Preislich bei gleicher Ausstattung nicht wirklich.

Wenn der Volksmund / Laie "Fertighaus" sagt, vereinfacht er stark, und meint in der Regel ein Haus aus Holzständertafeln. Die Wirklichkeit sieht es anders aus: erstens ist das Haus nicht "fertig", sondern "vorgefertigt", und auch das gilt nur für seinen Rohbau. Kürzer ist nicht die Bauzeit, sondern nur die Montagezeit der Rohbau-Elemente. Zweitens gibt es inzwischen auch einige Anbieter von vorgefertigten Wänden aus Massivbaustoffen (meist Porenziegeln).

Die Variante "Bausatzhaus" wird "Stein auf Stein" gemauert, und auch Fertighäuser gibt es als "Ausbauhäuser". D.h. in beiden "Welten" gibt es Angebote auch für (Teil)selbermacher.

Ich bin mit der Haltung, daß "Fertighäuser" vergleichbar seien, nicht mehr Angehöriger einer Randgruppe, aber doch immer noch einer Minderheit. Ihr werdet also immer noch leicht jemanden finden, der darin minderwertige "Baracken" sieht.

Und wenn Ihr denkt, mit einer Entscheidung für das Massivhaus einen Schritt weiter zu sein, dann geht es lediglich in die nächste Runde: dann steht die nächste Glaubensfrage an, die lautet "Kalksandstein oder Porenbeton oder Porenziegel oder Blähton oder Bims oder Schalungsstein und so weiter" bzw. "monolithisch oder mit Wärmedämmverbundsystem". Wobei jede "Fraktion" ihre eifrig wetternden Haßprediger hat ;-)

Der wesentliche Unterschied ist am ehesten der, daß Fertighausanbieter (Holzständer oder Stein) überregional agieren, während Massivbauer, aber zunehmend auch Zimmereien, regional und typischerweise inhabergeführt sind.

Mein Rat lautet daher: wenn Ihr noch für bzw. gegen keine Bauweise eingenommen seid, dann laßt Euch auch nicht verrückt machen. Sondern sucht einen Hausanbieter / Bauunternehmer, mit dem die "Chemie" paßt. Und laßt den da die Bauweise anwenden, mit der er die meiste Erfahrung hat, das führt am sichersten zu einem guten Ergebnis.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
ypg25.10.18 00:46
Schau mal oben rechts... die Suchfunktion... die Frage gibt es immer wieder... viele Threads über die Jahre gibt es. Es sind interessante Diskussionen dabei.
Mottenhausen25.10.18 12:13
11ant hat es perfekt zusammengefasst. Das ist eine Glaubensfrage und Bauchentscheidung.

Nach dem letzten Sommer (2018) ist unsere Entscheidung auf Massivhaus (Kalksandstein+WDVS) gefallen. Das Raumklima fühlt sich angenehmer an. Geschmackssache.

Fertighausanbieter sind teilweise sogar teurer, da die Häuser heutzutage mit hochwertigen Baustoffen hergestellt werden und bereits im Standard mit allerhand technischen Spielereien aufgerüstet werden. Dass "berühmt-berüchtigte" Allkauf Haus-Ausbauhaus ist natürlich die günstigste Möglichkeit in die eigenen 4-Wände zu kommen.

Daher: erstmal Budget festlegen (Beratungstermin bei der Bank) dann erste Angebote einholen und versuchen ein Gefühl dafür zu bekommen: "wie viel Haus kann ich mir leisten".
face2625.10.18 12:53
...und unter Massivhaus kann man genau so weiter untergruppieren...GU oder Architekt und so weiter.

Zum einen Glaubensfrage zum anderen aber auch eine Frage was man will bzw. nicht will.

Empfehlen kann ich sich viel zu informieren, sich viel umzuhören, in einen Musterhauspark zu gehen, mal mit einem GU sprechen...sich bewusst sein, dass jeder sein "System" am besten findet...

Meist kristallisiert sich im Laufe der Zeit schon was raus. Zumindest entwickelt man dann konkretere Wünsche oder Vorstellungen...dem einen ist es total egal wenn's ein "Schablonenhaus" ist, dem anderen kommt das nicht in die Tüte, der eine fühlt sich in Systemen von Fertighausanbietern oder GU's wohl, weil er mehr "Orientierung" hat, der andere möchte lieber die Freiheiten alles einzeln zu bestimmen zu können wie beim Architekt z.B.
haydee25.10.18 12:58
Wichtiger als der Wandaufbau ist ein Vertragspartner der zu einem paßt, der Versteht was man möchte.
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