Baujahr: 2013
Bauweise: Duotherm (Styroporbausteinsystem mit Betonkern) von und mit Kern-Haus
Lüftung: Dezentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung Lunos
Folgendes Problem:
Ich habe an zwei Stellen in meinem Hauswirtschaftsraum Stellen an der Innenwand, an denen bei kräftigem Regen Wasser ins Haus dringt (Wetterseite). Aufgefallen ist es, als sich die Farbe/Putz gewölbt hat und ich die Stellen eindrücken konnte.
Nach mehrmaligem Erscheinen meines Bauleiters und vielen Versuchen, die Öffnungen in der Wand abzudichten, bin ich und auch mein BL mit unserem Latein am Ende. Er war „stehts bemüht“, dennoch habe ich immer noch Wasser in meinem Haus.
Der Rollladenkasten ist trocken. Auch die Wanddurchführung der Entlüftung ist trocken. Die Wasser-eindring-Stellen sind ca 30cm unterhalb des Fensters.
Die Historie
.. Löcher im Putz minimal vergrößert und ein Taschentuch reingefrimelt. Nach einer Nacht mit etwas stärkerem Regen war das Taschentuch vollgesogen (zu 100%).
-> Maßnahmen: Das Fenster im Hauswirtschaftsraum wurde von außen durch den Fensterbauer noch mal komplett mit Silikon abgedichtet.
== keine Besserung
.. Den Putz etwas großflächiger entfernt und den Styroporkern aufgepult bis zum Betonkern. Nach weiteren Beobachtungen stellte ich fest, dass das Wasser in der Styroporschicht Tröpfchen bildet.
-> Im weiteren Verlauf kam wiederholt der Fensterbauer und dichtete das Fenster noch mal und noch mehr ab (…), schaute auch in den Rollladenkasten und brachte außen vor den Rollladenkasten noch ein Sperrblech an. Auch die Lüfteröffnung wurde noch mal rundherum versiegelt.
== keine Besserung
.. Zwischenzeitlich wurde an dieser Wand ein Carport aufgebaut, welches aber 1,50m vor dem Fenster endet und keinerlei Auswirkungen auf den Wassereinbruch zeigt. Bei leichtem Regen oder Schnee dringt kein Wasser ein.
-> Es wurde anstelle des Standardschutzgitters nun eine Außenhaube angebracht (nicht versiegelt, der Subi ist totaler Fehlgriff). Dazu wurden die Sparren noch mal abgedichtet (leichte Rissbildung).
== keine Besserung
Ich bin ratlos, wo das Wasser herkommt. Die gesamte Hausfassade hat an der Seite 2 Fenster (Hauswirtschaftsraum und WC (keine Schäden bisher) und 3 Lüfteröffnungen (selbst mit Silikon abgedichtet, keine Feuchtigkeit IM Rohr) und den Temperaturfühler (selbst abgedichtet). Anstehendes Wasser außen gibt es auch keins (noch nur Schotter und tieferliegend als OK Sohle).
Vielen Dank für´s lesen bis hierhin und: Hilfe …
Bastian

Bauweise: Duotherm (Styroporbausteinsystem mit Betonkern) von und mit Kern-Haus
Lüftung: Dezentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung Lunos
Folgendes Problem:
Ich habe an zwei Stellen in meinem Hauswirtschaftsraum Stellen an der Innenwand, an denen bei kräftigem Regen Wasser ins Haus dringt (Wetterseite). Aufgefallen ist es, als sich die Farbe/Putz gewölbt hat und ich die Stellen eindrücken konnte.
Nach mehrmaligem Erscheinen meines Bauleiters und vielen Versuchen, die Öffnungen in der Wand abzudichten, bin ich und auch mein BL mit unserem Latein am Ende. Er war „stehts bemüht“, dennoch habe ich immer noch Wasser in meinem Haus.
Der Rollladenkasten ist trocken. Auch die Wanddurchführung der Entlüftung ist trocken. Die Wasser-eindring-Stellen sind ca 30cm unterhalb des Fensters.
Die Historie
.. Löcher im Putz minimal vergrößert und ein Taschentuch reingefrimelt. Nach einer Nacht mit etwas stärkerem Regen war das Taschentuch vollgesogen (zu 100%).
-> Maßnahmen: Das Fenster im Hauswirtschaftsraum wurde von außen durch den Fensterbauer noch mal komplett mit Silikon abgedichtet.
== keine Besserung
.. Den Putz etwas großflächiger entfernt und den Styroporkern aufgepult bis zum Betonkern. Nach weiteren Beobachtungen stellte ich fest, dass das Wasser in der Styroporschicht Tröpfchen bildet.
-> Im weiteren Verlauf kam wiederholt der Fensterbauer und dichtete das Fenster noch mal und noch mehr ab (…), schaute auch in den Rollladenkasten und brachte außen vor den Rollladenkasten noch ein Sperrblech an. Auch die Lüfteröffnung wurde noch mal rundherum versiegelt.
== keine Besserung
.. Zwischenzeitlich wurde an dieser Wand ein Carport aufgebaut, welches aber 1,50m vor dem Fenster endet und keinerlei Auswirkungen auf den Wassereinbruch zeigt. Bei leichtem Regen oder Schnee dringt kein Wasser ein.
-> Es wurde anstelle des Standardschutzgitters nun eine Außenhaube angebracht (nicht versiegelt, der Subi ist totaler Fehlgriff). Dazu wurden die Sparren noch mal abgedichtet (leichte Rissbildung).
== keine Besserung
Ich bin ratlos, wo das Wasser herkommt. Die gesamte Hausfassade hat an der Seite 2 Fenster (Hauswirtschaftsraum und WC (keine Schäden bisher) und 3 Lüfteröffnungen (selbst mit Silikon abgedichtet, keine Feuchtigkeit IM Rohr) und den Temperaturfühler (selbst abgedichtet). Anstehendes Wasser außen gibt es auch keins (noch nur Schotter und tieferliegend als OK Sohle).
Vielen Dank für´s lesen bis hierhin und: Hilfe …
Bastian
Salus_86 schrieb:
Wie ging es beim TE weiter? Plane (eigentlich) auch gerade eine Kern–HausIm Haus ist es weiterhin feucht und bei Kern-Haus ruht es nach wie vor!Aus aktueller Sicht werde ich um eine rechtlich Klärung leider nicht herumkommen.
Feuchtigkeit weitet sich aus, Kern-Haus unternimmt keinen Versuch der Mangelbeseitigung!
Leider hat sich Kern-Haus bis heute nicht mehr zur Mangelbeseitigung gemeldet. Auch der angekündigte Kontakt aus dem Qualitätsmanagement ist nicht erfolgt.
Dafür tritt die Feuchtigkeit nun an weiteren Stellen aus!
Ich habe heute einen Rechtsbeistand aufgesucht und bin äußerst froh eine entsprechende Rechtsschutzversicherung abgeschlossen zu haben.
Jetzt geht alles den juristischen Gang und bis dahin wird wohl weiterhin Wasser in unser Haus eindringen. Kern-Haus scheint dies nicht zu interessieren!
Ich werde weiter berichten.
Leider hat sich Kern-Haus bis heute nicht mehr zur Mangelbeseitigung gemeldet. Auch der angekündigte Kontakt aus dem Qualitätsmanagement ist nicht erfolgt.
Dafür tritt die Feuchtigkeit nun an weiteren Stellen aus!
Ich habe heute einen Rechtsbeistand aufgesucht und bin äußerst froh eine entsprechende Rechtsschutzversicherung abgeschlossen zu haben.
Jetzt geht alles den juristischen Gang und bis dahin wird wohl weiterhin Wasser in unser Haus eindringen. Kern-Haus scheint dies nicht zu interessieren!
Ich werde weiter berichten.
B
Bieber081506.12.17 11:46sadrie schrieb:
RechtsschutzversicherungEine solche Versicherung für Hausbau-Projekte wird hier immer mal thematisiert. Konsens war bisher: Der Markt bietet kaum Produkte, i.d.R. gekoppelt an eine Finanzierung. Welches Produkt hast Du? Welche Kosten werden übernommen?Bieber0815 schrieb:
Eine solche Versicherung für Hausbau-Projekte wird hier immer mal thematisiert. Konsens war bisher: Der Markt bietet kaum Produkte, i.d.R. gekoppelt an eine Finanzierung. Welches Produkt hast Du? Welche Kosten werden übernommen?Ich bin mir nicht sicher, ob es sinnvoll ist hier Werbung für einen konkreten Anbieter zu machen.
Wer aber nach "Rechtsschutz im privaten immobilienbereich" googelt, kommt schnell zu mindestens einem Anbieter, welcher seine Versicherung mit "Übrigens auch dann, wenn Sie bauen – das ist im Rechtsschutz-Markt einzigartig." bewirbt.
Generell sind hier Beratung, aber z.B. auch die gerichtlichen Beweissicherungsverfahren versichert. Sicherlich, wie bei jedem Rechtsschutz, alles fallabhängig.
Auf jeden Fall ist dieses Angebot unabhängig von der Finanzierung. Und wir haben bisher mit der Beratungshotline und einem Mediations-Verfahren sehr gute Erfahrung gemacht.
@sadrie
Du spricht von der ARAG.
Haken: Es braucht den Premium-Tarif, 6 Monate Wartezeit und sie haben eine Limitierung auf 10.000€ Kostenübernahme in der gesamten Vertragslaufzeit.
Wirkliche Probleme lassen sich damit also nicht lösen. Aber in deinem Fall nun sicher besser als gar nichts.
Du spricht von der ARAG.
Haken: Es braucht den Premium-Tarif, 6 Monate Wartezeit und sie haben eine Limitierung auf 10.000€ Kostenübernahme in der gesamten Vertragslaufzeit.
Wirkliche Probleme lassen sich damit also nicht lösen. Aber in deinem Fall nun sicher besser als gar nichts.
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