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ᐅ Lüftungsanlage im Neubau ja oder nein?


Erstellt am: 11.05.10 18:08

P
PenK
13.05.10 15:37
Grundsätzlich könnten wir schon das ausrechnen, es sind aber viele Informationen dazu erforderlich.

Ich weiß nicht ob es dem Antwortsuchendem in einem Forum hilft, wenn man Berechnungen, Abkürzungen und Formeln aneinander reiht. Fachwissen ist gut, ein Forumbesucher möchte jedoch seine Frage beantwortet haben. Deshalb ist es meiner Meinung nach auch hinderlich, wenn Antworten anderer Teilnehmer auseinandergenommen werden. Der Fragesteller kann selbst urteilen und benötigt dort sicher keine Hilfestellung.

Trotzdem meine Meinung:

Das ist physikalisch leider nicht möglich. In der Praxis sind bestenfalls 60 ..70 % der Abluftenergie tatsächlich nutzbar!

Falsch: aktuelle Anlagen haben einen Wirkungsgrad von 92%!

Jedes der Sonnenstrahlung ausgesetzte Bauteil, auch opake, nutzt grundsätzlich Teile der Sonnenenergie! Hierfür bedarf es keinerlei Lüftung!

opake? Kenn ich nicht. Richtig: Jedes Bauteil nutzt die Sonnenenergie, es geht aber um die Wohnraumlüftung. Dort würde bei einer Fensterlüftung die Sonnenenergie ungenutzt das Haus wieder verlassen. Im Sommer kein Problem, in der Übergangszeit und im Winter unwirtschaftlich. Wir sollten noch einmal auf die Frage zurückkommen: Es geht um ein Niedrigenergiehaus!

Richtig:
Bei Gebäuden nahe dem Passivhausstandard ist dagegen eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung/WRG unumgänglich.
R
ralph12345
13.05.10 21:16
Das Niedrigenergiehaus ist zunächst einmal durch die Energieeinsparverordnung unumgänglich und das KfW70 Haus bei den meisten Bauträgern Standard und noch dazu von der KFW mit günstigen Krediten gefördert. Also nicht unbedingt ein purer Wunsch des Bauherren. Auch wenn man natürlich gerne energiesparend lebt und Energiekosten spart. Es soll kein Dogma sein.

Die Kontrollierte-Wohnraumlüftung soll ein gesundes Raumklima erhalten und Schimmel vermeiden. Wenn das mit normalem Lüften auch geht, prima. Mehr als Luftaustausch macht die Kontrollierte-Wohnraumlüftung ohne Wärmerückgewinnung auch nicht. Filtern... ok. Am Ende bleibt die Kontrollierte-Wohnraumlüftung also eine Komfortfrage.

Bei der Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung ist das anders und im Bezug auf Energiesparen ist das sicher das Nonplusultra. Die Frage nach der Wirtschaftlichkeit mag so oder so ausgehen, ob nun 70 oder 90% Wirkungsgrad ist nebensächlich. In jedem Fall bringt eine solche Anlage erst einmal ein Investitionsvolumen von rund 10.000 € mit sich und das ist finanziell schlicht nicht drin, selbst wenn sie über die 30 Jahre Wohnzeit 20.000€ wieder einspart.
€uro
14.05.10 10:31
Hallo,
PenK schrieb:
Grundsätzlich könnten wir schon das ausrechnen, es sind aber viele Informationen dazu erforderlich.
Wer ist wir und wie würdet Ihr das ausrechnen? Ich mache so etwas fast täglich!
PenK schrieb:
... Deshalb ist es meiner Meinung nach auch hinderlich, wenn Antworten anderer Teilnehmer auseinandergenommen werden. Der Fragesteller kann selbst urteilen und benötigt dort sicher keine Hilfestellung.
Es geht nicht um "auseinander nehmen" - sondern um Objektivität!
PenK schrieb:
...
Falsch: aktuelle Anlagen haben einen Wirkungsgrad von 92%!
Woher nimmst Du diese Aussage? Prospekt oder Werbung? Sind die 92% Vertragsbestandteil zu Deiner Kontrollierte-Wohnraumlüftung? Bei all meinen Messungen ist mir dies bisher noch nicht untergekommen. Aber ich bin ja lernfähig.
Es gibt derzeit keine Branche, die so erfinderisch mit der Definition des Wirkungsgrads einer Wärmerückgewinnung ist. Inzwischen sind wir bei der 12.! angekommen.
PenK schrieb:
...
... in der Übergangszeit und im Winter unwirtschaftlich.
Was wäre denn wirtschaftlich? 9T€ zu investieren, um jährlich x..600..y kWh einzusparen?
Übrigens ist bei tiefen Außentemperaturen ist das Trocknungspotential am größten, wie ein Blick ins Mollier h-x Diagramm zeigt. Damit verkürzt sich die Lüftungszeit und der damit verbundene Lüftungswärmeverlust!

Abschließend:
Zuerst die Notwendigkeit und das Erfordernis abklären und prüfen lassen. Anschließend die Wirtschaftlichkeit berechnen lassen.
Wer genügend Geld zur Verfügung hat, kann sie ja aus Komfortgründen ohne jegliche Überprüfung einplanen.

mfg
P
PenK
14.05.10 10:55
€uro schrieb:
Hallo,

Wer ist wir und wie würdet Ihr das ausrechnen? Ich mache so etwas fast täglich!

Es geht nicht um "auseinander nehmen" - sondern um Objektivität!

mfg

Ausrechnen wird das ein Fachplaner der Herstellerfirma. Aber jetzt genug. Ich habe Dich verstanden: Du hast Recht und alle anderen sind Blöd. Lass doch das schreiben, wenn Du mal einen schlechten Tag hast. Und lass hier nicht den Prof raushängen.
--> Auf weitere Einträge in diesem Thema von Dir werde ich nicht reagieren!
€uro
14.05.10 11:02
Hallo,
Gartenbau schrieb:
Das Niedrigenergiehaus ist zunächst einmal durch die Energieeinsparverordnung unumgänglich und das KfW70 Haus bei den meisten Bauträgern Standard und noch dazu von der KfW mit günstigen Krediten gefördert. Also nicht unbedingt ein purer Wunsch des Bauherren.
Ziel der Energieeinsparverordnung und der KfW Förderung ist es, Primärenergie einzusparen! Dieser Ansatz ist grundsätzlich positiv, geht es doch um die Reduzierung der Umweltbelastung durch Co2.
Künftige Energiekosten sind primär nur durch Investitionskosten substituierbar! Um diesen investiven Mehraufwand zu mildern, wurden die MAP etabliert! Damit ist für den Bauherren zwangsläufig keine Wirtschaftlichkeit garantiert!
Der Gesetzgeber hat mit den §25 Energieeinsparverordnung bzw. §9 EEWG sowohl Bauherren als auch Planern jeglichen Handlungsspielraum gegeben, um zu einer insgesamt wirtschaftlichen Lösung zu kommen.
Dass diese Möglichkeiten bei selbstgenutzten Wohngebäuden überwiegend nicht genutzt werden, liegt vermutlich an den mangelnden Fähigkeiten.
Gewerbliche Auftraggeber verhalten hier ganz anders, da hier die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund steht. Es wird geprüft, ob die Subvention der Investition tatsächlich einen wirtschaftlichen Effekt hat.
Gartenbau schrieb:

Wenn das mit normalem Lüften auch geht, prima.
Leider geht das pauschal und grundsätzlich nicht immer so! Die Notwendigkeit und das Erfordernis wären zu überprüfen. Anschließend käme die Entscheidung "Pro" oder "Kontra".

v.g.
R
ralph12345
14.05.10 13:01
€uro schrieb:
Dass diese Möglichkeiten bei selbstgenutzten Wohngebäuden überwiegend nicht genutzt werden, liegt vermutlich an den mangelnden Fähigkeiten.
Gewerbliche Auftraggeber verhalten hier ganz anders, da hier die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund steht. Es wird geprüft, ob die Subvention der Investition tatsächlich einen wirtschaftlichen Effekt hat.
Ich bin beruflich relativ oft dabei, die Wirtschaftlichkeit von Investitionen zu rechnen. Ausgaben, Einnahmen, Einsparungen, Verzinsung... Das ist mir kein Buch mit sieben Siegeln. Ich bin Ingenieur, verstehe auch genug von Thermodynamik, um zu verstehen, daß eine Wärmerückgewinnung sinnvoll ist. Das nutzt alles nichts, wenn das Geld für die Maßnahme nicht vorhanden ist. Daher geht es mir tatsächlich nur um die Frage, was wirklich sein muß.

Ich habe noch in einem anderen Forum gelesen, dort sind recht viele Leute mit Erfahrungsberichten vertreten. Allgemeiner Tenor zur Kontrollierte-Wohnraumlüftung: Super komfortabel, aber Wenn nicht vorhanden tut es lüften auch, wenn man nicht zu faul dazu ist.
Leider geht das pauschal und grundsätzlich nicht immer so! Die Notwendigkeit und das Erfordernis wären zu überprüfen.
Wie? Erzählen sie ein paar Faktoren, die dafür und dagegen sprechen. Wie gesagt, wir leben zu viert, duschen und waschen, trocknen Wäsche im Sommer draußen, im Winter drin, ein Trockner wäre denkbar. Das Klima ist halt deutsch, norddeutsch, kein trockenes Wüstenklime, keine dauerfeuchten Tropen, kein Permafrost, es regnet hier normal oft. Haus ist ohne Keller, gut gedämmt, KfW70 halt... Was für Faktoren gibt es da noch?

Und die zweite Frage: Wenn ich mit normalem regelmäßigen lüften die Feuchtigkeit rauslüften, wozu könnte dann die Kontrollierte-Wohnraumlüftung noch unbedingt notwendig sein? Die Wärmeverluste durch die warme Luft sind beim lüften wie bei der Kontrollierte-Wohnraumlüftung ohne Wärmerückgewinnung gleich, solange man beim lüften nicht die Wände auskühlen lässt.

Um einem Missverständnis vorzubeugen: Ich bin nicht auf "ohne Kontrollierte-Wohnraumlüftung" festgelegt oder voreingenommen, aber ich würde es gerne verstehen, warum manche meinen es geht gar nicht ohne. Denn ein schlüssiges Argument dafür habe ich noch nicht gelesen.

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