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ᐅ Hochlochziegel: Gefüllt vs ungefüllt


Erstellt am: 18.07.16 13:37

bluminger18.07.16 13:37
Ausgehend von folgender Feststellung aus einem anderen Thread hier
tabtab schrieb:
Das spielt keine Rolle. T8 / T9 gefüllt oder ungefüllt hat immer den gleichen U-Wert. Lediglich der Schallwert verändert sich

Wofür soll man sich entscheiden?
Was sind die Vor- und Nachteile von gefüllt und ungefüllt?

Danke.
jaeger18.07.16 22:44
Ein Nachteil der ungefüllten Ziegel sind die dünnen Stege. Daher sind sie auch weniger druckfest und statisch etwas weniger belastbar. Nicht selten hört man davon, dass einige Ziegel schon defekt an der Baustelle angeliefert werden, da sie sehr rissanfällig sind und schon beim Absetzen der Palette teilweise zerbrechen. Durch die dünnen Stege ist es auch schwieriger große bzw. schwere Gegenstände an der Mauer zu befestigen, z.B. Markisen. Ebenso sind Risse im Putz wahrscheinlicher als bei gefüllten Ziegeln mit dickeren Stegen. Der Einsatz eines gewebearmierten Putzes kann dagegen helfen, macht dann aber den Preisvorteil gegenüber gefüllten Ziegeln wieder zunichte.

Gefüllte Ziegel haben natürlich auch Nachteile, die aber je nach Füllung (Perlit, Mineralwolle, oder eher selten anzutreffende Ziegel mit Holzfasern,...) etwas unterschiedlich ausfallen. Ein oft genannter Nachteil sind mehr Wärmebrücken, da Fehlstellen einfach mit Mörtel oder Putz ausgeglichen werden. Ebenso dürfen Fugenbreiten bis zu 5 mm mit Mörtel gefüllt werden, habe in der Realität aber auch schon breitere Stellen gesehen.
daniels8719.07.16 07:41
Ab einer Fugenbreite von 5 mm müssen die Fugen beim Mauern beidseitig an der Wandoberfläche mit Mörtel verschlossen werden.
andimann19.07.16 08:39
Moin,


Unser Haus ist mit T14 Ziegeln gebaut worden, geplant waren eigentlich T18, aber die waren gerade nicht lieferbar. Schon die T14 er Ziegel haben die Struktur und Festigkeit eines Blätterteigs, wie ich da später mal Küchenschränke fest bekommen soll, ist mir derzeit noch nicht klar.

Die ungefüllten T8 sind ungefähr so filigran wie Meißner Porzellan und klingen beim dranklopfen auch so. Ich habe da meine argen Zweifel, ob da ein gescheiter Schallschutz realisierbar ist.

Unsere Rohbauer erzählten auch, dass die in solchen Bauten auch mehr mit Fluchen und Scherben zusammenfegen beschäftigt sind, als mit mauern.

Und Schränke aufhängen wird an solchen Wänden schon recht komplex, da fängst du gleich mal mit Flüssigdübeln usw an...


Wir bauen mit 24er T14 Ziegel und 16 cm WDVS. Aus heutiger Sicht würde ich mir glatt mal einen Wandaufbau aus 17,5er oder 24 Hochlochziegeln (die ja eigentlich für Innenwände genommen werden, hohe Rohdichte und viel Masse und damit hervorragender Schallschutz) mit WDVS ansehen. So ist das Haus gebaut, in dem wir derzeit wohnen. Wäre wohl eine gute Überlegung gewesen, nur bietet das so erst einmal keiner mehr an.


Der langen Rede kurzer Sinn: einem monolithischem Wandaufbau mit ungefüllten T8 Ziegeln würde ich sehr kritisch gegenüber stehen. Einen einfachen, möglichst schweren Ziegel mit WDVS halte ich persönlich für eine bessere Lösung. Und wenn man kein Plastik außen auf der Wand haben möchte kann man ja immer noch mit Steinwolle dämmen.


Viele Grüße,


Andreas
WildThing19.07.16 09:22
Hallo Andreas,

wir haben genau das was du als sehr kritisch und nicht empfehlenswert ansiehst. Ungefüllte, monolithische T9 Ziegel, mit dünnen Stegen und sind zufrieden.

Unsere Maurer konnten diese durchaus ohne Scherben verarbeiten und die sind auch ordentlich schwer, so ist das nicht. Klar sind es sehr dünne Stege, aber die gehen auch nicht "einfach so" kaputt.

Küche ist dran und auch andere Schränke sind bereits an den Außenmauern dran. Man braucht natürlich schon spezielle Dübel und sollte bei der Außenmauer nicht mit Vollgas mit dem Schlagbohrer bohren. Aber ich würde mal fast sagen das ist bei jedem modernen Ziegel so...

Bei der Rohinstallation von Elektrik und vor allem Wasser hat man schon gemerkt, dass bei dem Ziegel die Stege sehr leicht brechen und die Löcher/Schlitze größer werden als gedacht wenn man nicht aufpasst. Aber das macht man einmal und dann weiß man es, danach mörtelt man eh wieder alles ein.

Viel Glück
andimann19.07.16 09:44
Hi WildThing,

WildThing schrieb:
Hallo Andreas,

wir haben genau das was du als sehr kritisch und nicht empfehlenswert ansiehst. Ungefüllte, monolithische T9 Ziegel, mit dünnen Stegen und sind zufrieden.

Freut mich für euch, dass ihr zufrieden seid. Wohnt ihr bereits im Haus? Wie ist der Schallschutz? Ich mache mir bei unseren T14 Ziegel ehrlich gesagt gerade etwas Sorgen, auch wenn wir in einem sehr ruhigem Wohngebiet wohnen.

Ich würde auch niemals sagen, dass ich einen T9 als nicht empfehlenswert ansehe. Das liegt außerhalb meiner Kompetenz.
Ich sagte nur, ich persönlich stehe dem T9/T8 nach dem, was ich so gesehen habe, kritisch gegenüber. Das muss aber nicht heißen, dass ich Recht habe...

Viele Grüße,

Andreas
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