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ᐅ Vorgehensweise bis zum ersten Spatenstich


Erstellt am: 06.04.16 12:58

D.Gerner06.04.16 12:58
Hallo zusammen,

Fragen über Fragen und schlaflose Nächte beschäftigen mich zur Zeit.
Heizung, Bodengutachten, Statiker, Heizlastberechnungen, U-Werte, KFW, Finanzierung, Energieeinsparverordnung 2014/16 etc.

Wann sollte was und in welcher Reihenfolge gemacht werden?

Meine Frau und ich möchten ein auf uns zugeschnittenes Haus bauen.
Ein schönes Grundstück (Eigenkapital) ist bereits in unserem Besitz und ein Architekt mit den Leistungsphase 1-4 beauftragt. (Grobe kosten sind bekannt und wurden bei unser Bank abgenickt)
Ich hoffe das der Bauantrag Ende April/16 gestellt werden kann.
Geplanter Start ist Frühling/17.
Wir versuchen zur Zeit das meiste aus unserem Ersparten (ca.35t€) zu bezahlen.

Was wären jetzt die nächste Schritte?
- Bauantrag stellen und auf ein "OK" warten? Kann man in der Zwischenzeit schon was anderes machen?

- Statiker beauftragen? Oder Baugenehmigung abwarten? Laut unserem Architekten kann man den Standsicherheitsnachweis (Statik) nachreichen, jedoch vor Baubeginn.

- Heizlastberechnung machen? Möchten einfach die Energieeinsparverordnung 16 erfüllen. Geht aus dieser HLB hervor, welche U-Werte die Wände, Dach, Fenster etc. haben müssen? Geplant ist ein monolithischer Wandaufbau mit einer 36,5 Ytong Wand. Muss diese Berechnung dem Bauamt mitgeteilt werden?

- Ab wann sollte man an einen Heizungsbauer herantreten?

- Wann sollte das Bodengutachten gemacht werden? Haben uns auf die Aussagen der Nachbarn verlassen.
(Angeblich sehr steinig, !Keller ist nicht vorgesehen!).

- Finanzierung klären/vergleichen? Am liebsten ein Darlehen/eine Laufzeit/fester Zinssatz

- Bauunternehmer suchen?

Wie seit ihr bei euren Hausbau vorgegangen?
Bin für jeden Beitrag dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
D.Gerner
Watcher7806.04.16 13:12
Ihr habt doch einen Architekten an der Hand. Ist es da nicht am einfachsten diesen zu Fragen?
D.Gerner06.04.16 13:20
Hallo Watcher78,
während unserer Treffen besprechen wir meist die Grundrisse. Sie gehen meist 1-1,5 Stunden.(bis jetzt 3 Treffen gehabt)
Da bleibt leider nicht viel Zeit für weitere Fragen, weil dann schon der nächste angehende Bauherr vor der Tür steht.
toto706.04.16 13:54
Hallo,
also ich denke man kann da gar keine Pauschale Beantwortung abgeben. Alles ist wichtig und alles kann bereits abgestimmt werden! Das ist auch alles ein abstimmen aufeinander.
Wenn ihr nicht wisst welche Heizung ihr wollt, dann könnt ihr auch nicht den kompletten Energieeinsparverordnung-Nachweis erstellen lassen.
Sollten sich noch gravierende Änderungen an der Geometrie möglich sein, so ist eben die Statik noch nicht sinnvoll usw.

Deshalb aus meiner Sicht sehr schwierige Frage.
D.Gerner06.04.16 14:11
Also sollte ich erst mal zum Heizungsinstallateur und mich mal beraten lassen, welche
Heizung für unser Haus sinnvoll ist. Dann den Energieeinsparverordnung-Nachweis erstellen?
T2115006.04.16 14:24
D.Gerner schrieb:
- Wann sollte das Bodengutachten gemacht werden?

Also - viele Fragen. Ist klar.

Erst einmal: Hört bitte mal ganz sofort mit den schlaflosen Nächten auf. Ein Hausbau ist zwar extrem anstrengend, aber auch schön.

Dann: Klärt bitte das Bodengutachten ab, nur mit diesem lassen sich Baunebenkosten später näher eingrenzen. Ihr müsst ein Gutachten von Eurem Grundstück haben. Das von den Nachbarn nützt nichts. Es kann (und gibt) auf 30 m z. T. erhebliche Unterschiede. Es kann auch eine große Rolle spielen, wenn ihr mit Keller bauen wollt, aber der Untergrund hier extreme Mehrkosten machen würde (hatte mein Nachbar, 30 m weiter......zu spät bemerkt).
Jedoch spielt auch bei Bodenplatte die Gründung eine große Rolle. Steiniger Boden - kann teuer werden.

Gründungskosten sind ein extremer Risikofaktor finanziell, den könnt ihr jetzt aber beziffern und eindämmen. Klärt auch schon mit ggf.. mehreren Deponien, was die Entsorgung von Aushub anbelangt und ob ein LAGA Gutachten (chem. Bodengutachten) für einen vernünftigen Entsorgungspreis benötigt wird. Ihr seid in der komfortablen Situation (endlich mal einer), der das rechtzeitig klären kann.

Ihr klärt auch jetzt schon bitte bei Eurem Versorger, was Hausanschlüsse (Zuwegung Gas, Wasser, Strom, Abwägung) kosten würden und ihr klärt, ob ihr eine Zisterne oder dergleichen bauen müsst. Klärt, ob ihr einen Revisionsschacht benötigt und welche Anforderungen sonst an die Entwässerung gestellt werden. Einfach Beratungstermin beim Versorger (z. B. Stadtwerke und Bauamt) machen. Mit Termin helfen die meist ausführlich weiter, man gelangt an viele Kontakte.

Damit habt ihr relevante Grundvoraussetzungen für eine einigermaßen brauchbare Baunebenkosten-Kalkulation geschaffen, die später verfeinert werden müssen.

Dann klärt ihr, was ihr wie und mit wem baut (Alternativen bei dem Zeitrahmen: Möglich).

Wenn klar ist, welches Haus (Größe, Bauweise, Dämmung) ihr Euch leisten mögt, dann klärt ihr das mit der Heizung ab. Mit/ohne KfW spielt hier eine Rolle, das Energieeinsparverordnung 100 ist eh Standard.

Mit weiter sukzessiv vorliegenden Fakten helfen hier die Leute (ich auch) sicher mit weiteren Tipps weiter.

Beste Grüße
Thorsten
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