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ᐅ Außenwand monolithisch mit Leichtbeton (Liapor)


Erstellt am: 04.11.12 23:05

Titus04.11.12 23:05
Hallo,

nach einem längeren Auswahlprozess haben wir uns entschieden, unser neues Einfamilienhaus mit Liapor, monolithischen Außenwänden zu bauen. (kein WDVS) Wir ziehen aktuell - Ziegel - Porenbeton (Ytongg) und - Systemelemente aus Leichtbeton (Liapor) in die finale Auswahlrunde mit ein. Frage zum Leichtbeton: bisher finden wir nur recht gutes hinsichtlich Wohnklima, aber eigentlich bauen alle Anbieter, die mit Liapor-Systemelemten bauen, mit WDVS. Das verunsichert uns etwas. Aufgrund der reinen Zahlen (Wärmeleitfähigkeit, U-Wert, Schallschutz, Wärmespeicherfähigkeit etc) ist eine Wand aus Leichtbeton in der gleichen Liga wie Ziegel oder Ytongg anzusiedeln. Gibt es irgend einen Grund, Wieso sich Leichtbeton nicht für die monolithische Bauweise eignet? Sind etwa die Stösse der Wandelemente das Problem? Falls monolithisch mit Systemelementen aus Leichtbeton doch schon ein gängiger Stand ist (und wir bisher nicht sauber recherchiert haben sollten) hat jemand von Euch Erfahrung damit? Vielen Dank vorab für "sachdienliche" Hinweise Titus
ClaasCPunkt08.11.12 08:55
Deine Fragen kann ich nicht direkt beantworten. Aber hast Du Dir mal Bimsstein angeschaut? Wir bauen monolithisch mit Bims - er hat ähnlich gute Eigenschaften wie Poroton und Porenbeton. Außerdem habe ich persönlich ein besseres Gefühl mit einem "Naturstein"... (Vulkanstein)
Bauexperte08.11.12 14:22
Hallo,
ClaasCPunkt schrieb:
...Wir bauen monolithisch mit Bims - er hat ähnlich gute Eigenschaften wie Poroton und Porenbeton.
Falsch! Der Bimsstein hat nicht nur "ähnlich gute" Werte wie Porenbeton oder die Hochlochziegel, sondern bessere

Je leichter nun das verwendete Bimsmaterial ist, desto besser ist die Wärmeisolierung. Kennziffer dafür ist der so genannte Wärmeleitwert λ [Lambda]. Dieser bezeichnet die Leitfähigkeit eines Materials in der Einheit W/(mK); je niedriger der Wert ist, desto schlechter ist die Wärmeleitung und umso besser ist die Isolierung. Während traditionelle Bimssteine λ = 0,18 W/(mK) erreichen, können durch ...

  • ausgesuchte Bimsqualitäten und
  • besondere Anordnungen der Luftkammern in den Steinen

... so genannte Thermbims-Steine λ-Werte von 0,11 W/(mK) oder besser erreichen.

Quelle: unsere HP

Freundliche Grüße
o.s.08.11.12 14:37
Titus schrieb:
(...) Frage zum Leichtbeton: (...) eigentlich bauen alle Anbieter, die mit Liapor-Systemelemten bauen, mit WDVS. Das verunsichert uns etwas. Aufgrund der reinen Zahlen (Wärmeleitfähigkeit, U-Wert, Schallschutz, Wärmespeicherfähigkeit etc) ist eine Wand aus Leichtbeton in der gleichen Liga wie Ziegel oder Ytong anzusiedeln. Gibt es irgend einen Grund, Wieso sich Leichtbeton nicht für die monolithische Bauweise eignet? Sind etwa die Stösse der Wandelemente das Problem? Falls monolithisch mit Systemelementen aus Leichtbeton doch schon ein gängiger Stand ist (und wir bisher nicht sauber recherchiert haben sollten) hat jemand von Euch Erfahrung damit? Vielen Dank vorab für "sachdienliche" Hinweise Titus
Hallo Titus,

leider keine eigenen Erfahrungen aber mit zwei Hausbaufirmen im Gespräch gewesen, die gern mit Liapor-Systemelementen bauen:

Liapor ist ein Leichtbeton, kein Porenbeton. Laut Ausschreibungstext Liapor (mal eben nachgeschaut) erreicht die Liapor-Massivwand Werte zwischen 0,13 - 0,18 W/mK. Bei einer Wanddicke von 36,5 cm wären das U-Werte von 0,36 bis 0,49 W/m2K.

Fazit: Die Liapor-Massivwand ist ohne weitere Dämmung nicht zu verwenden.

Also: Entweder außen ein WDVS darauf oder Liapor-Systembauelemente mit angeklebtem WDVS (Liaver-Schicht). Aber auch die erreichen keine berauschenden U-Werte.

Aus diesem Grund hatte ich mich von dieser Idee verabschiedet und bin aktuell bei Ziegeln gelandet, auch wenn das nicht die billigste Variante ist...

Gruß
Olaf
Amendhj11.12.15 17:22
Also dann muss ich mich auch mal zu Wort melden

Es gibt sehr wohl einen Hersteller, der monolithische und haufwerksporige Liapor Massivwände herstellt. Diese werden in 42,5 und 49,5 cm produziert, haben das Gütesiegel des IBR (Institut für Baubiologie in Rosenheim) "Baubiologisch geprüft und empfohlen" und kommen auch bei Kfw55 nach Energieeinsparverordnung 2016 ohne jegliches zusätzliches Styropor an der Fassade aus.

Schönes Wochenende!
Hans-Jürgen
One0012.12.15 20:30
Wir haben in 42.5 monolithisch gebaut nach Kfw 70 und sind nach einem Jahr immer noch sehr zufrieden (Wärmedämmung - soweit bisher am Stromverbrauch der Wärmepumpe beurteilbar, Schalldämmung etc).
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