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ᐅ Massivhaus vom Architekten, ungefähre Kosten?


Erstellt am: 07.09.15 07:52

B
Bauexperte
07.09.15 11:12
greenwd schrieb:
Wir haben von Bekannten einen Architekten empfohlen bekommen, die mit dem gebaut haben und nicht nach HOAI abrechnet.
Das solltest Du tunlichst vermeiden, öffentlich zu posten. Denn jeder Architekt muß sich nach der HOAI richten. Er hat zwar einen gewissen Spielraum; diesen aber ganz außer Acht zu lassen, wird ihm mehr Ärger einbringen - so es publik wird, als ihm lieb sein wird!

Grüße, Bauexperte
H
Häuslebau3r
07.09.15 11:12
greenwd schrieb:
Wir haben von Bekannten einen Architekten empfohlen bekommen, die mit dem gebaut haben und nicht nach HOAI abrechnet. Also, wenn ich zu den 260 Tsd. EUR dann noch die knapp 90 Tsd. EUR für das Grundstück + 40 Tsd EUR Nebenkosten einrechnen muss, kann ich es auch bleiben lassen und mir am ehesten noch ein Ausbauhaus kaufen.

Es möchte dir ja keiner etwas madig reden, dennoch sind fixe Kosten nicht von der Hand zu weisen. Das ganze Bauvorhaben schön reden hilft in diesem Fall ja auch nichts und sollte der Architekt (Wenn auch unverständlicher Weise da er das gar nicht darf) nicht nach HOAI sein Honorar verrechnen, kann ich mir kaum vorstellen das es so viel weniger sein wird. Letztendlich würde er sich Strafbar machen.

Nebenkosten sind eben wie geschrieben nicht zu unterschätzen und werden oft vergessen. Ob diese nun wirklich 40t€ betragen kann ich nicht sagen, aber Dinge wie unten stehend sollten mit bedacht werden.

  • Maklerprovision (falls vorhanden)
  • Notargebühren
  • Eintrag ins Grundbuch
  • Evtl. Kosten für Grundstücksvermessung
  • Grunderwerbsteuer
  • Finanzierungsnebenkosten
  • Bauantrag,-Genehmigung, Baustelleneinrichtung
  • Erschließungskosten des Grundstücks, Baustelleneinrichtung,
  • Hausanschlüsse und Entsorgung
  • Versicherungspaket
Diese Auflistung soll nur als Anhaltspunkt dienen und deckt sicher nicht alles ab!
B
Bauexperte
07.09.15 11:22
Hallo,
greenwd schrieb:

wir möchten in Düren (NRW) bauen (160 qm²) und hätten auch ein Grundstück (605 qm² / 130 EUR dem qm² ink. Erschließungskosten) ... Das Haus wäre nicht unterkellert, Größe 160 QM² und muss massiv sein, sowie sollte es modernen KfW Anforderungen entsprechen ... Ich hatte für den Rohbau mit 9 Zimmern exl. Flur (Fenster + Dach + Schornstein + Außentür + Garage) mit Material ca. 110 Tsd kalkuliert und für den Innenausbau (Sanitär, Innentüren, Putz, Heizung, Boden, Elektronik, Tapete, Möbel) auch nochmals ca. 150 Tsd EUR veranschlagt (13.636 EUR pro Zimmer). Wären also für innen und außen 260 Tsd EUR und großzügig gerechnet.
160 qm, als KfW 70-Effizienzhaus auf Bodenplatte liegt bei ca. TEUR 240
Kaminzug ab EG: ca. TEUR 4.5
Fertiggarage 3.0 x 9.0 inc. Streifenfundament: TEUR 12
Malerarbeiten + Bodenbeläge in EL: TEUR 20
Rücklage für Extra´s: TEUR 10
Außenanlagen in EL: TEUR 10
Baunebenkosten: TEUR 40

Ergibt all in TEUR 336.5 geschätzter Baukosten.

Ob Du in Deiner bisherigen Planung glücklich werden wirst, halte ich für fragwürdig. Hier sind mir zu viele Konjunktive verbaut; insbesondere, weil ein Haus zu bauen, viel Geld/Nerven kostet. Ich schreibe nicht umsonst ständig von Abenteuer

Edit: Thema Baunebenkosten: https://www.hausbau-forum.de/threads/liste-der-Baunebenkosten.9737/

Grüße, Bauexperte
M
merlin83
07.09.15 12:12
Bauexperte schrieb:
Das solltest Du tunlichst vermeiden, öffentlich zu posten. Denn jeder Architekt muß sich nach der HOAI richten. Er hat zwar einen gewissen Spielraum; diesen aber ganz außer Acht zu lassen, wird ihm mehr Ärger einbringen - so es publik wird, als ihm lieb sein wird!

Grüße, Bauexperte
Wenn es gerade thematisiert wird: da ist ein Vertragsverletzungsverfahren auf EU Ebene anhängig. Bleibt interessant was rauskommt. Ggf ändert sich das bald und das bereits praktizierte Dumping wird legal.
G
greenwd
07.09.15 12:31
Hm... Dann steht nun doch wieder die Überlegung im Raum, einen Massivhausanbieter zu nehmen..... Im Prinzip nimmt sich beides nichts mehr weg. Schade!
B
Bauexperte
07.09.15 13:28
Hallo,
greenwd schrieb:
Hm... Dann steht nun doch wieder die Überlegung im Raum, einen Massivhausanbieter zu nehmen..... Im Prinzip nimmt sich beides nichts mehr weg. Schade!
Das ist ganz logisch, denn ein Haus "x" zu bauen, erfordert stets einen Preis "y", welcher in allen Varianten nahezu gleich ausfällt; bei der Vergabe via Architekt vlt. mit etwas besserer Ausstattung.

Was mich aber interessiert, ist, weshalb interessierst Du Dich für einen Anbieter, welcher - so er von Dir den Zuschlag erhält - gute 150 km oder 1.5 Stunden einfache Fahrtstrecke überwinden muß? Wenn er denn örtlichen Anbietern gegenüber so günstig ist, wie Du in einem anderen post beschreibst, muß es doch dafür einen Grund geben ...?

Grüße, Bauexperte
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