ᐅ Bodengutachten vor Grundstückskauf - wer macht's?
Erstellt am: 02.09.15 18:34
Häuslebau3r03.09.15 10:52
Mal sehr Laienhaft gefragt, aber sollte es sich um Baulücken handeln, wäre doch ein Austausch mit den angrenzenden Nachbarn ausreichend oder kann es dennoch anders sein?
Bauexperte03.09.15 11:16
Häuslebau3r schrieb:
Mal sehr Laienhaft gefragt, aber sollte es sich um Baulücken handeln, wäre doch ein Austausch mit den angrenzenden Nachbarn ausreichend oder kann es dennoch anders sein?Wir haben es schon bei DH-Grundstücken erlebt, daß auf einer Hälfte die Bodenverhältnisse unkritisch, also normal waren und unter der anderen Hälfte ein Wasserader verlief. Das sind zwar seltene Stilblüten, aber möglich ist so etwas immer.Grüße, Bauexperte
Bauexperte03.09.15 11:21
Hallo Dirk,
es liegt an der eigentümlichen Mentalität der Menschen. Der Verkäufer sieht sich Verhandlungen zum Grundstückspreis ausgesetzt, oftmals auch der vermeintlichen Widersinnigkeit von vorverkäuflichen Aktionen (bspw. Bodengutachten) seinerseits. Also geht er diesen Diskussionen möglichst aus dem Weg, bzw. reduziert sie auf ein Minimum.
Im Übrigen ist es so, daß jeder Anbieter, welcher Bodengutachten in seinem Leistungsumfang hat, andere Anforderungen an das Bodengutachten stellt; oftmals noch nicht mal in tatsächlicher Höhe gutschreibt, so ein Bauherr Grund + Gutachten mitbringt.
Insofern hat es sich eingebürgert, daß jeder seines Glückes Schmied ist. Heißt, bezogen auf die Frage des TE: er kauft ein Grundstück, nicht mehr und nicht weniger. Alles weitere zu veranlassen, liegt an ihm
Grüße, Bauexperte
Dirk Grafe schrieb:Das kann ich Dir erklären ....
Eigenartige Argumentation:
Man gibt als Interessent (sic!) 1000€ für ein Bodengutachten aus, um herauszufinden, dass man das Grundstück dann im Zweifel nicht erwirbt. Das macht man dann bei 5 Grundstücken und jeder weitere Interessent schön für sich allein, anstatt dass es der Verkäufer einmalig selbst anfertigt und dann über den Kaufpreis auf den tatsächlichen Käufer umlegt?
es liegt an der eigentümlichen Mentalität der Menschen. Der Verkäufer sieht sich Verhandlungen zum Grundstückspreis ausgesetzt, oftmals auch der vermeintlichen Widersinnigkeit von vorverkäuflichen Aktionen (bspw. Bodengutachten) seinerseits. Also geht er diesen Diskussionen möglichst aus dem Weg, bzw. reduziert sie auf ein Minimum.
Im Übrigen ist es so, daß jeder Anbieter, welcher Bodengutachten in seinem Leistungsumfang hat, andere Anforderungen an das Bodengutachten stellt; oftmals noch nicht mal in tatsächlicher Höhe gutschreibt, so ein Bauherr Grund + Gutachten mitbringt.
Insofern hat es sich eingebürgert, daß jeder seines Glückes Schmied ist. Heißt, bezogen auf die Frage des TE: er kauft ein Grundstück, nicht mehr und nicht weniger. Alles weitere zu veranlassen, liegt an ihm
Grüße, Bauexperte
Häuslebau3r03.09.15 11:29
Bauexperte schrieb:
Wir haben es schon bei DH-Grundstücken erlebt, daß auf einer Hälfte die Bodenverhältnisse unkritisch, also normal waren und unter der anderen Hälfte ein Wasserader verlief. Das sind zwar seltene Stilblüten, aber möglich ist so etwas immer.
Grüße, Bauexperte Ok, besten Dank für die schnelle und direkte Info. Also führt daran nichts vorbei.
Für den Fall man möchte wenn möglich einen Brunnen bohren, könnte das in einem "normalen Standard Bodengutachten" mit geprüft werden bzw. ist es evtl. daraus ersichtlich wo die Quelle falls vorhanden entlang läuft.
Bauexperte03.09.15 11:31
Häuslebau3r schrieb:
Für den Fall man möchte wenn möglich einen Brunnen bohren, könnte das in einem "normalen Standard Bodengutachten" mit geprüft werden bzw. ist es evtl. daraus ersichtlich wo die Quelle falls vorhanden entlang läuft.Wenn Du den Auftrag demgemäß erweiterst und der Bodengutachter dies in seinem Leistungsumfang anbietet: wieso nicht? Wenn mich nicht alles täuscht, bieten Brunnenbauer - ähnlich, wie Anbieter für Bohrungen zur Sole-Wasser-Wärmepumpe - das erforderliche Gutachten aber gleich mit an.Grüße, Bauexperte
Häuslebau3r03.09.15 11:42
Aha ok, besten Dank
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