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ᐅ Zweifamilienhaus zu Dreifamilienhaus erweitern - Ideen gesucht


Erstellt am: 12.05.22 10:10

Tolentino12.05.22 13:36
Bei Baujahr 1951 - ja.
Die Nachkriegszeit hat ja, die größten Improvisationen bei Baumaterialien und - weisen nötig gemacht und hervorgebracht. Da stecken selbst bei Sanierung auf normalen Standard schon Überraschungen drin, dass einem die Ohren schlackern.
Im Zweifel müsste man mit nem guten Energieberater oder besser Sachverständigen durch die Substanz gehen um zu schauen wie problematisch eine Sanierung auf Gebäudeenergiegesetz (Kfw 70) oder maximal KFW 55 Standard wäre.
Benutzer20012.05.22 14:19
Baubiene321 schrieb:

Würdet ihr grundsätzlich immer einen Neubau einer Sanierung zum Passivhaus vorziehen?
Bei so einer alten Bude auf jeden Fall. Du musst das Haus komplett entkernen - also in der Zeit die bisherigen Nutzer woanders unterbringen - und quasi komplett neu im Bestand aufbauen. Und am Ende hast Du nur ein Haus mit den 50er Jahre Vorgaben: Deckenhöhen, Grundrissen usw.

Ich weiß wovon ich rede, da ich einen Altbau auf KfW 55 trimme.
11ant12.05.22 14:38
Immerhin beteiligst Du Dich diesmal erheblich mehr an Deiner eigenen Diskussion als in den beiden Threads zum gleichen Thema von vor vier Jahren und vor einem Jahr, aber vorangekommen ist seit damals
Baubiene321 schrieb:

Meine Eltern besitzen ein fast 900 qm großes Grundstück nahe Regensburg, dort steht aktuell ein Haus aus den 50er Jahren (nur Holzofen, kein Heizsystem, eben den Jahren entsprechend). Dort leben meine Eltern im EG, und meine Oma im 1. OG (Dachboden z. Teil ausgebaut, aber ohne Wasserleitung). Gemeinsam mit einem Architekten haben wir schon eine Planung zum kompletten Ausbau des DG erstellt,
offenbar noch nichts; was durchaus damit zusammenhängen könnte, daß Du bisher weder hier noch dort noch in
https://www.hausbau-forum.de/threads/neubau-energetisches-efh-mit-einliegerwohnung.37931/

einmal das Haus oder das Grundstück von denen die Rede ist gezeigt hättest. So wird das nix :-(
Pinkiponk12.05.22 14:44
Möchtest Du zu Deiner Fragestellung einen Lageplan, Fotos etc. nachliefern? Ich denke, da kann man etwas Tolles gestalten, wenn mehr darüber bekannt ist. Viele der Foristen hier haben oft brilliante Ideen.

Vielleicht wäre es ein Kompromiss, das bisherige Haus so zu lassen wie es ist und "Euren" Anbau separat auf Passivhaus-Niveau zu gestalten bzw. nur im DG einen Übergang in das andere Haus einzurichten, wenn überhaupt. Oder so eine Art Doppelhaushälfte.
SoL12.05.22 14:58
Baubiene321 schrieb:

Würdet ihr grundsätzlich immer einen Neubau einer Sanierung zum Passivhaus vorziehen?
Bei dem Baujahr ja...
Ich wohne in einem Haus von 1930 und das würde ich nie abreißen. Wir haben hohe Decken, breite Türen (>110cm), große Fensterflächen, massive dicke Mauern, etc.
All das wurde nach dem Krieg (verständlicherweise) nicht mit höchster Priorität gebaut.
Baubiene32112.05.22 18:57
Alternative wäre in den Garten einen Neubau mit Einliegerwohnung (für Oma) und Altbau abreißen wenn Uroma irgendwann leider nicht mehr da ist. Aber so könnte eben der aktuelle Bauplatz nicht verwendet werden und viele Bäume müssten weichen …
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