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ᐅ Zusatzkosten (das fängt ja gut an)


Erstellt am: 17.10.2015 17:53

Musketier 27.10.2015 08:04
Stefan G. schrieb:

Wir haben ca. 50.000€ Puffer einberechnet und hoffen dass das im Endeffekt reicht

50.000€ Puffer dürften aber die wenigstens einplanen können, da sie sonst gar nicht mit dem Hausbau starten bräuchten.
Wir haben auch hier und da Puffer eingebaut und wurden bei der Finanzierungsanfrage schon belächelt. Aber letztendlich sind wir mit unserem vorher eingeplanten Budget hingekommen.
Der größte Puffer war noch unsere Doppelgarage, die wir notfalls verschoben hätten.

Stefan G. 27.10.2015 10:19
genau einfach mal nach Checkliste Bauherren googeln. Wir hatten am Anfang erst 5 Firmen mit denen wir gesprochen haben, dann 3, dann 2 und dann haben wir uns für einen Anbieter entschieden. Du bekommst sehr schnell ein Gefühl was in der Bauleistungsbeschreibung fehlt, bzw. was bei 1. Anbieter drin ist und beim 2. Anbieter.


Wir hatten bei Unterschrift im Januar 2015 als Puffer im Eigenkapital noch 20.000€ nachdem wir das Grundstück bar bezahlt hatten. Inzwischen sind daraus wieder 50.000€ geworden. Das war auch das Ziel bei Bauende / bzw. bei Auszahlung unseres Kredites. Gut, aktuell sind nur die Bodenarbeiten erlegt, aber der Rohbauer startet diese Woche. Somit haben wir unser selbst gestecktes Ziel etwas früher erreicht. Wir füllen uns mit einem unserer Meinung angemessenen Puffer einfach besser. Wenn wir diesen nicht benötigen würden, wäre ich auch nicht böse

Bauexperte 27.10.2015 11:35
Hallo,

wir marschieren zwar zügig in Richtung OT ... aber das Thema Puffer ist imho zu wichtig, um es nachrangig zu behandeln!
Stefan G. schrieb:

... genau einfach mal nach Checkliste Bauherren googeln ... Du bekommst sehr schnell ein Gefühl was in der Bauleistungsbeschreibung fehlt, bzw. was bei 1. Anbieter drin ist und beim 2. Anbieter.
Ich habe diese Checkliste schon lange ausgefüllt und überreiche sie auch gerne an Interessenten, so sie danach fragen. Allerdings gilt es für mich festzustellen, daß bei einer bestimmten Klientel am Ende des Tages und in zunehmender Häufigkeit, nicht die Daten der Checkliste oder ein vorgestelltes Gesamtkonzept nebst Referenzen, den Kaufanreiz auslösen, sondern ausschließlich der Betrag unten rechts. Die wenigstens potenziellen Bauherren - so jedenfalls mein Eindruck in diesem Jahr - sind auf der Suche nach Wertigkeit im Sinne eines guten, mittleren Standards - unabhängig von Fertig- oder Massivbau, sondern sind getrieben vom Wunsch, ein Einfamilienhaus auf Biegen + Brechen ihr Eigen nennen zu können.
Stefan G. schrieb:

Wir hatten bei Unterschrift im Januar 2015 als Puffer im Eigenkapital noch 20.000€ nachdem wir das Grundstück bar bezahlt hatten. Inzwischen sind daraus wieder 50.000€ geworden.
Du gehst mit einer a-typischen und deshalb eher seltenen Einstellung an Dein Bauvorhaben heran; abseits dessen, daß nicht jeder Bauherr über Puffer in genannter Höhe verfügt, noch es während des Bauvorhaben ansparen kann.

Ich "versuche" unsere Bauherren im Eigeninteresse davon zu überzeugen, daß ein Puffer ein "existenzielles" musst have ist und weniger dem Zweck dient, hier und da aufzumustern; dafür ist Zeit, wenn die größte Unbekannte, der Grund + Boden, geklärt und monetär in seinen Auswirkungen beziffert ist. Bei den Bauherren, welche die Unterstützung unseres Finanzierungsmaklers in Anspruch nehmen, weiß ich, daß es funzt; er versteht seinen Job. Bei allen anderen kann ich nur hoffen, daß Sie die erklärten, möglichen Risiken beim Hausbau verinnerlicht und in ihrer Finanzierung berücksichtigt haben.

Wie hoch ein Puffer letztlich ausfallen muß, hängt von der Größe des Bauvorhaben und hauptsächlich von den Grundstücksgegebenheiten ab (vernünftige BB + seriöse Aufklärung vorausgesetzt); läßt sich also nur bedingt auf alle Bauvorhaben anwenden. Ich stimme aber uneingeschränkt mit Dir überein, daß eine Küche nur dann als Verwendung des Puffers angedacht werden kann, wenn sicher gestellt ist, daß keine Überraschungen mehr zu erwarten sind

Grüße, Bauexperte

Stefan G. 27.10.2015 11:47
Bauexperte darf ich dich fragen wie hoch deiner Meinung der Puffer in % abhängig von der Gesamtsumme (Hausbau + Baunebenkosten ohne Grundstück) sein sollte, wenn eine vernünftige BB + seriöse Aufklärung + bekannte Grundstücksgegebenheiten, vorausgesetzt sind? Ich möchte bloß sicherstellen dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Vielen Dank

Bauexperte 27.10.2015 12:35
Hallo,
Stefan G. schrieb:

Bauexperte darf ich dich fragen wie hoch deiner Meinung der Puffer in % abhängig von der Gesamtsumme (Hausbau + Baunebenkosten ohne Grundstück) sein sollte, wenn eine vernünftige BB + seriöse Aufklärung + bekannte Grundstücksgegebenheiten, vorausgesetzt sind?
Das läßt sich pauschal nicht beantworten; wenn es so wäre, würde es die Kalkulation eines BV für alle Bauherren einfacher gestalten.

Ich gehe nicht von Prozenten aus, sondern rate grundsätzlich dazu, die Summe auf unserer Liste der Baunebenkosten bei jedem BV in NRW zu beachten; TEUR 40 kommen schnell zusammen. Wird die Summe nicht benötigt, ist die Anzahlung der neuen Küche schon gesichert

Was ein BV richtig teuer machen "kann" - ich rate generell dazu, TEUR 8 für Gründungsmehrkosten zurückzulegen (kaum ein Grundstück ist wirklich eben) - sind die vorgefundenen Bodenverhältnisse. Ergibt ein Bodengutachten, daß die Bodenverhältnisse nicht so prall sind, ist ab TEUR 8 für ein kleines Einfamilienhaus nach oben Alles möglich; häufig muß auch statisch nachgebessert werden. Ist das Grundstück hängig, ist ein (eingangs ungeplanter) Keller vlt. eine gute Wahl, da die Alternative - durch erforderliche Erdarbeiten - selten mehr, als TEUR 15 an Ersparnis einbringt. Liegt der Keller infolge Hanglage teilweise frei, kommt der Ausbau zu weiterem Wohnraum hinzu, freiliegendes Kellermauerwerk muß verputzt werden, Wohnraumfenster etc. Das kann sich in Höhen bis TEUR 90 summieren.

Jeder Bauherr sollte deshalb sorgfältig prüfen, ob ein Grundstück in Hanglage für ihn finanziell - mit allen möglichen Risiken - zu stemmen ist, bevor er sich zum Kauf desselben entschließt!

Die Baunebenkosten außen vor, empfehle ich TEUR 10 als Puffer für ungeplante Aufmusterung. Auch zu berücksichtigen ist, daß bei Einzug all die "kleinen" Rechnungen für Lampen & Co. ins Haus flattern. Eine Finanzierung sollte daher so ausgelegt sein, daß diese baldigen nice to have aus dem lfd. Einkommen bestritten werden können und trotzdem eine kaputte Waschmaschine nicht das Abenteuer Hausbau über den Haufen wirft.
Stefan G. schrieb:

Ich möchte bloß sicherstellen dass wir auf dem richtigen Weg sind.
Das ist eine rhetorische Frage, richtig?

Grüße, Bauexperte

ypg 27.10.2015 12:57
Unser Puffer von 10000 für die Bemusterung blieb schon in den Kinderschuhen des Hauses von verstärkter Bodenplatte und Erdarbeiten hängen
Das kommt von "Kalkulation mit spitzem Bleistift"
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