Zementestrich als Ausgleichsmasse korrekt verlegt?

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delacreem

Hallo liebe Community,

ich benötige hier dringend Unterstützung bei der Bewertung der durchgeführten Arbeiten an meinem Haus.

Ausgangssituation:

Aufgrund einer niedrigen Bauhöhe, habe ich mich für ein BH System von Schlüter entschieden (Bekotec-Therm).
Hierzu wurde der alte Belag inkl. Estrich entfernt.
Leider ist der Boden hier nicht plan genug gewesen und es musste einen Ausgleich geschaffen werden, damit die BH sauber verlegt werden kann, um mögliche Spannung zu verhindern.
Hierzu wurden Flächenhöhen von 0-40mm ausgeglichen. Aufgrund der Höhen hat der Estrichleger sich für Estrich-Zement entscheiden.

Der Boden ist hier in Plan, allerdings sind an den Stellen, wo du Höhe nicht ausgeglichen werden musste, natürlich freigelassen worden. An diesen Stellen wurde versucht der Estrich auf 0 zu nivellieren. Die Beschaffenheit ist hier vermutlich nicht darauf ausgelegt und es bröckelt an diesen Stellen ab.

Folgende Schritte sind jetzt noch durchzuführen:

  • Trittschalldämmung 5mm wird auf den nivellierten Boden ausgelegt
  • BH wird verlegt
  • Fließstrich wird gegossen

Ich würde gerne sicherstellen, dass alles korrekt umgesetzt worden ist, bevor die nächsten Schritte eingeleitet werden.

Was sagt Ihr dazu?

Vielen Dank vorab.
zementestrich-als-ausgleichsmasse-korrekt-verlegt-580214-1.jpg

zementestrich-als-ausgleichsmasse-korrekt-verlegt-580214-2.jpg

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KlaRa

KlaRa

Moderator
Hallo Fragesteller.
Ausgleichsschichten müssen sich fest mit dem Untergrund verbinden!
Da gibt es keinerlei Ausnahmen oder ein WENN oder ABER.
Wenn sich die Schichten gelöst haben, muss alles wieder heruntergeschliffen werden.
Einfach eine Trittschalldämmung darauf legen ist fachlicher Unsinn und kompromisslos FALSCH!
Wir benötigen zudem nur die Systemelemente von Becotec Therm, keine zusätzlichen Unterlagsbahnen (das zum Thema "Trittschalldämmung 5mm).
Gruß: KlaRa
 
D

delacreem

Hallo KlaRa

Danke für das Feedback.

Wir benötigen zudem nur die Systemelemente von Becotec Therm, keine zusätzlichen Unterlagsbahnen (das zum Thema "Trittschalldämmung 5mm).

--> Von welchen Systemelementen sprechen Sie denn genau?
Ich gehe davon aus, dass Sie für Schlüter arbeiten.
Ist demnach eine Trittschalldämmung hier sinnlos. Kann ich das irgendwo auf der Herstellerseite einsehen bzw. welcher Untergrund hier benötigt wird oder zu empfehlen ist?

Ausgleichsschichten müssen sich fest mit dem Untergrund verbinden!
Der Estrich ist nur an den Stellen lose, wo dieser gegen Null ausgeglichen worden ist. Alles andere ist fest verbunden.
 
D

delacreem

Hallo KlaRa

Danke für das Feedback.

Wir benötigen zudem nur die Systemelemente von Becotec Therm, keine zusätzlichen Unterlagsbahnen (das zum Thema "Trittschalldämmung 5mm).

--> Von welchen Systemelementen sprechen Sie denn genau?
Ich gehe davon aus, dass Sie für Schlüter arbeiten.
Ist demnach eine Trittschalldämmung hier sinnlos. Kann ich das irgendwo auf der Herstellerseite einsehen bzw. welcher Untergrund hier benötigt wird oder zu empfehlen ist?

Ausgleichsschichten müssen sich fest mit dem Untergrund verbinden!
Der Estrich ist nur an den Stellen lose, wo dieser gegen Null ausgeglichen worden ist. Alles andere ist fest verbunden.
Was würden Sie hier als Ausgleich (Material) empfehlen?
 
KlaRa

KlaRa

Moderator
Hallo "delacreem".
Nein, ich bin kein Mitarbeiter der Schlüter
-Systems KG, sondern vollkommen unabhängiger, öbv Sachverständiger für Fußbodenkonstruktionen.
Alle losen Teile des Estrichs müssen durch vorsichtiges Klopfen mit einem mittleren Hammer auf den Haftverbund überprüft werden.
Dort, wo die Estrichschicht ausbricht, wird neu grundiert und mit einer Spachtelmasse ausgeglichen. Da Estriche mit einem Größtkorn (8mm) arbeiten, kann mit einem derartigen Mörtel auch niemals "auf NULL" ausgezogen werden.
Prüfe ohnehin einmal (obwohl das nicht Deine Aufgabe sein kann) die Oberflächenebenheit mit einer entsprechend langen Wasserwaage oder einem verwindungsfreien Metall-L-Profil.
Die Systemelemente von Beotec-EN 2520 bestehen aus der Estrich-Noppenplatte BEOTEC-EN und einer kunststoffmodifizierten Verlaufsmasse.
Die Noppenplatte wird ja im Regelfall auf einer bereits erstellten, meist alten Lastenverteilungsplatte aufgebaut.
Das bedeutet im Wohnungsbau, dass die eigentliche Trittschalldämmung unterhalb des Estrichs angeordnet ist.
Alles, was an nachträglichen Unterlagsbahnen aufgebaut wird, sollte nach meinem Dafürhalten den Begriff "Trittschallschutz" nicht tragen dürfen.
Aber das führte hier zu weit, um die Begründung dafür liefern zu können.
Gruß und Erfolg: KlaRa
 
Zuletzt aktualisiert 20.04.2024
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