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ᐅ Welchen Putz verwenden? Welche Unterschiede gibt es?


Erstellt am: 09.01.20 13:53

Tx-2509.01.20 13:53
Hallo.
Demnächst rücken bei unserem Neubau die Putzer an.
Da wir wenig Tapeten und Fliesen an den Wänden haben wollen, haben wir uns jetzt bei der von unserem Bauträger angebotenen Auswahl (Zementputz und Gipsputz) für den Gipsputz entschieden. Durch seine glattere Oberfläche sollte er für unser Vorhaben besser geeignet sein. Laut Bauträger kann das ganze Haus nur mit einer Putzart behandelt werden. Also kann in den Bädern nicht auf Zementputz umgestellt werden.

Meine Frage ist jetzt:
Handelt es sich bei Gipsputz automatisch immer um Kalkgipsputz? Wenn nicht, welche Unterschiede gibt es zwischen Kalkgipsputz und Gipsputz? Nur die hemmende Schimmelwirkung vom Kalk?

Zudem ist für uns wichtig, dass durch den Putz keine Feuchtigkeit dringen kann. Ist das bei allen Putzarten gegeben? Zementputz nimmt ja zumindest die Feuchtigkeit auf und gibt sie ab. Das würde aber ja bedeuten, dass die Feuchtigkeit auch durch den Putz zieht oder? Es geht uns dabei um die Steinwolle hinter dem Putz. An manchen Stellen ist die Abdichtung gegenüber der Feuchtigkeit nur im Zusammenspiel aus Putz und Dampfsperre gewährleistet. Oder würdet ihr uns einen ganz anderen Putz empfehlen? Was haltet ihr von Gipsputz im Bad? Eine kontrollierte WRL mit WR ist vorhanden.
Scout09.01.20 14:08
Ein Bad gilt nicht als Feuchtraum (solange kein Pool oder Sauna dabei sind), daher ist dort Gipsputz zulässig.
Damit er Feuchtigkeit aufnehmen kann darfst du keine einfache Farbe verwenden (falls nicht gefliest), grundiere erst und nimm dann eine Dispersions-Silikatfarbe (dampfoffen).

Steinwolle kommt direkt hinter den Putz? Ohne Trockenbau? Wo soll das so sein?
Tx-2509.01.20 14:30
Alles klar. Handelt es sich bei Gipsputz denn immer um Kalkgipsputz?
Doch natürlich, den Trockenbau haben wir gerade abgeschlossen.
Einige Kabel und Leerrohre gehen aber zum Beispiel über den Kniestock an die Folie. Der Übergang dort musste immer eingeschlitzt werden.
Die Folie ist dort an machen Stellen nicht mehr 100% dicht nach meiner Einschätzung. Teilweise laufen 3 Leerrohre 40x40mm nebeneinander in/an die Folie.
hampshire09.01.20 14:32
Tx-25 schrieb:

Laut Bauträger kann das ganze Haus nur mit einer Putzart behandelt werden. Also kann in den Bädern nicht auf Zementputz umgestellt werden.
Hinter dieser Aussage steckt Kalkulatorisches bzw. Organisatorisches. Technisch ist das natürlich kein Problem.
Tx-25 schrieb:

Handelt es sich bei Gipsputz automatisch immer um Kalkgipsputz? Wenn nicht, welche Unterschiede gibt es zwischen Kalkgipsputz und Gipsputz? Nur die hemmende Schimmelwirkung vom Kalk?
Tx-25 schrieb:

Handelt es sich bei Gipsputz automatisch immer um Kalkgipsputz?
Nein, preiswerter ist Gipsputz ohne Kalkanteile.
Tx-25 schrieb:

Wenn nicht, welche Unterschiede gibt es zwischen Kalkgipsputz und Gipsputz? Nur die hemmende Schimmelwirkung vom Kalk?
Es ist hauptsächlich die schimmelhämmende Wirkung.

Kalkputz gibt es auch auf Zementbasis, dieser wäre besser für ein Bad geeignet, da der Zement keine Neigung zum Aufquillen hat. In einem Badezimmer im Privathaushalt hätte ich keine Bedenken einfachen Gipsputz zu verwenden, da das ja kein dauerhaft feuchter Raum ist. Zudem gibt es Versiegelungen, die die Wasseraufnahme verhindern und lokal aufgebracht werden können.

Wir haben Lehmputz genommen, dem zusätzlich eine schadstoffmindernde Wirkung nachgesagt wird und Gerüche hervorragend neutralisiert. Das Material ist etwas teurer, das Geld kann man aber leicht wieder reinholen indem man auf die gerne teuer verkaufte streiflichttaugliche Wandglätte verzichtet.
Tx-2509.01.20 14:56
Danke für die Rückmeldung. Wie verhält es sich denn bei dem Durchlass von Feuchtigkeit?
Wir haben uns den Ar... aufgerissen, damit die Dampfsperre dicht ist. Der Elektriker hat dann leider im Anschluss wild West gespielt. So wie ich es jetzt verstehe, wird die Versiegelung eher über den späteren Anstrich erreicht? Oder ist der Putz an sich schon dicht?
hampshire09.01.20 15:20
Tx-25 schrieb:

Oder ist der Putz an sich schon dicht?
Den Putz an der Oberfläche zu versiegeln ist ziemlich schade, denn damit verzichtet man auf die besonderen Fähigkeiten dieses Baumaterials.
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