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Zickedeluxe78

Watercat Cube - Entkalkungsanlage Empfehlung / Erfahrungen?

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In Deutschland gibt es kein Gesetz welches vorschreibt, dass nur DVGW zertifizierte Entkalkungsanlagen eingebaut werden dürfen. Es ist allein dem Verbraucher seine Entscheidung.
Das DVGW Regelwerk ist kein staatliches Organ!!!
Die DVGW = Deutsche Vereinigung des Gas und Wasserfaches E.V überprüft Wasserenthärtungsanlagen und Gas Anlagen im Auftrag des Herstellers gegen eine Prüfgebühr. Im Vorstand sitzen Grünbeck, bwt und Judo... Hallo Lobby!

Also schauen wir uns das nochmal an:
DVGW zertifizierte Entkalkungsanlagen müssen Rückflussverhinderer, Verkeimschutz und
eine Steuerung mit Zwangregeneration verfügen.

In allen Hauswasserinstallationen muss gemäß DIN1988 und DIN EN1717 ein Freistromventil mit
Rückflussverhinderer eingebaut sein.

Das ist HEUTE Standard in jedem Haus umgangssprachlich als Schmutzfilter bekannt.

Deswegen Bedarf es NICHT und in KEINSTER Weise einer DVGW geprüften Enthärtungsanlage.


Der Einbau einer NICHT DVGW geprüften Wasserenthärtungsanlage entspricht dank
der Rohr und Systemtrenner nach DIN EN1717 in vollster Weise den Vorschriften.


Und unser Fazit, wie hier schon oft gesagt wurde:
Jedem, wie er es für richtig hält.

P. S.: begutachten können nur Sachverständige...stimmt! Falsches Wort. In Bayern sagt man dazu Dipferlscheißerei
 
Im Vorstand sitzen Grünbeck, bwt und Judo... Hallo Lobby!
Der DVGW ist nun mal ein Branchenverein; völlig klar, dass hier Verbandsmitglieder im Vorstand sitzen. Wer denn auch sonst? Wüsste nicht, was daran Lobbyismus wäre. Einfluss auf politische Entscheidungen wird hier schließlich nicht genommen.

In Deutschland gibt es kein Gesetz welches vorschreibt, dass nur DVGW zertifizierte Entkalkungsanlagen eingebaut werden dürfen.
Das gilt für die aktuelle Fassung der AVBWasserV. Vor der europ. Harmonisierung der Verordnung war hier aber noch explizit ein DIN-DVGW-Zertifikat gefordert. Ich hab grad keine Synapse vorliegen, bin mir aber jetzt nicht sicher, dass zumindest die explizite Forderung eines DIN-DVGW-Zertifikats deutlich länger als 7 Jahre zurückliegt.
 
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Hallo Zusammen, und erstmal herzlichen Dank ans Forum!! Mit etwas 'querlesen' lernt man hier ja schon eine ganze Menge :) Ich hätte auch eine Frage zum Thema Entkalkungsanlage, will dazu aber nicht gleich einen neuen Thread aufmachen (in der SuFu hab ich nichts gefunden, aber vielleicht auch mangels Fachbegriffen...).

Frage: Macht es Sinn, die Entkalkungsanlage nur an ausgewählte Leitungen anzuschliessen? Konkret wollen wir das Warmwasser mit einer BWWP erzeugen, dH soll bei rund 23 liegen. Um das Gerät zu schützen, würde ich eine Entkalkungsanlage vorschalten. Selbiges für Geschirrspüler und Waschmaschine. Die restlichen Kaltwasserleitungen und WC würde ich so lassen? Was sagen die Experten zu der Idee? So hätte man immer auch die Möglichkeit (für Tee etc.) 'unbehandeltes' Wasser zu zapfen...

Vielen Dank schon mal im Voraus!

Carsten
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Die Anschaffung einer Entkalkungsanlage ist nach meinen Erfahrungen durchaus differenziert zu sehen. Ich habe mir im Februar diesen Jahres für mein REH eine CM 32 (Ionentauscherprinzip) direkt bei Aqmos übers Internet bestellt und für den Einbau die von Aqmos empfohlene Fa. Pillak aus LappersdorfOpf. zum Festpreis von 399 EUR in Anspruch genommen. Beim Wasser mussten wir kurz darauf feststellen, dass es als Gießwasser für manche Blumen wohl nicht mehr so besonders geeignet ist. Ca. 4 Wochen nach dem Einbau hatten wir im Keller die erste Überschwemmung mit dem Abwasser aus dem Regenerationsvorgang. Dieses Malheur wiederholte sich in den folgenden Monaten immer häufiger, zuletzt im Abstand von 5 Tagen. Die Folge war ein nur noch für die Tonne geeigneter, nicht aus Fliesen bestehender Bodenbelag sowie von der konzentrierten Salzlacke angefressene Anschlussfittings der Entkalkungsanlage sowie aus Metall bestehenden Schrankfüßen.
Bei einem anschließenden Anruf bei der Fa. Pillak erhielt ich vom Unternehmer nur die schnoddrige Antwort: "Dafür kann die Anlage nichts." Einen ersten Nachbesserungstermin sagte Herr Pillak kurzfristig wegen eines vermeintlich erforderlichen Krankenhausaufenthalts ab. Anlässlich eines zweiten, einige Tage später für 18 Uhr vereinbarten Termins, erhielt ich am gleichen Tag gegen 12:30 in meiner Arbeitsstelle (ca, 20 km von zuhause entfernt) einen Anruf von Herrn Pillak, dass er in einer halben Stunde vor Ort sein könne!? Seitdem habe ich von ihm nichts mehr gehört.
Eine E-Mail an Aqmos mit meinen Schilderungen und meiner Vermutung, dass die Fa. Pillak die Abflusskapazität der Zuleitung zum Hauptfallrohr durch die das Regenerationsabwasser ablaufen sollte, völlig unterschätzt habe, wurde von Aqmos beantwortet, dass dies keinesfalls sein könne und ich solle doch mal nachsehen, ob ein Siphon, vielleicht das Hauptfallrohr oder eine Toilette verstopft sei. Da riss mir dann endlich der Geduldsfaden! Ich schrieb an Aqmos zurück, dass sich in der Installationsumgebung der Anlage überhaupt kein Siphon befindet und ob Aqmos der Auffassung sei, dass meine Frau ich seit Monaten (seit der ersten Überschwemmung) immer zu Nachbarn auf die Toilette gehen.
Bei realistischer Betrachtung kann man allenfalls noch sagen, dass es eigentlich kaum sein kann, dass ein Installationsbetrieb, der einen An-/Abfahrtsweg von ca. 300 km hat, ohne vorherige Besichtigung des Installationsortes, dann evtl. noch wie in meinem Fall, eine weitere Stunde auf seine Kosten für die Beschaffung weiterer Teile unterwegs ist, das Risiko gehen kann, diese Leistung (auch noch gemeinsam mit einem Azubi, Sohn d. Unternehmers) für einen Festpreis von 399 EUR zu erbringen. Und das in einer Zeit, in der Handwerker grundsätzlich schwer zu bekommen sind. Alleine das spricht schon für die Qualität für das besagte Unternehmen, aber auch für Aqmos als Vermittler. Für mich kam diese Einsicht allerdings leider zu spät.
Ich bin gerne bereit, die Anlage gegen Abholung zu verschenken.
 
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