Liebe Community,
ich hoffe das ist die richtige Rubrik, habe sonst keine wirklich passende gefunden...
Wir haben in Brandenburg auf einem Dorf ein Freizeitgrundstück mit einem kleinen DDR-Bungalow gekauft. Man darf natürlich nicht neu bauen, aber der Bungalow (aus den 80ern) hat Bestandsschutz. Wie uns gesagt wurde, hat er eine abflusslose Sammelgrube, die regelmäßige Leerung auf Abruf durch einen Saugwagen ist mit den Wasserkosten abgegolten. Nun haben wir aber von den Nachbarn erfahren, dass die Sammelgrube von den Vorbesitzern über viele Jahre nie geleert wurde, d.h. entweder ist die Grube undicht oder sie wurde von Anfang an als Sickergrube konzipiert (was ja heutzutage illegal ist).
Der Bungalow ist das letzte Haus am Dorfrand, die Häuser neben und gegenüber sind an die Kanalisation angeschlossen, wahrscheinlich wurde der Anschluss auch den Vorbesitzern angeboten, sie haben aber abgelehnt, vermutlich weil es ihnen zu teuer war (spekuliere ich mal, die Vorbesitzer sind leider verstorben, daher können wir sie nicht mehr fragen, wir kaufen von der Tochter).
Die Distanz zwischen Bungalow und dem Kanaldeckel auf der Straße ist ca. 10 Meter. Könnte jemand ungefähr schätzen, wie hoch die Kosten für einen Abwasseranschluss wären (ganz grob, also würde es unter 5.000 oder eher über 10.000 Euro kosten?). Wir haben leider keinerlei Erfahrung auf dem Gebiet.
Wäre es günstiger, die Sammelgrube abzudichten? Im Grunde tendieren wir zum Anschluss ans Abwasser, zum einen weil es bequemer wäre als ständig den Saugwagen zu rufen, und weil wir langfristig (in ca. 20 Jahren, wenn wir in Rente gehen und es darum ginge, fürs Alter einen kleinen barrierefreien Bungalow zu bauen ) möglicherweise versuchen könnten, das Grundstück in Bauland umzuwandeln. Ich freue mich riesig über jede Art von Feedback. Im Voraus vielen Dank!
Viele Grüße
Tim
ich hoffe das ist die richtige Rubrik, habe sonst keine wirklich passende gefunden...
Wir haben in Brandenburg auf einem Dorf ein Freizeitgrundstück mit einem kleinen DDR-Bungalow gekauft. Man darf natürlich nicht neu bauen, aber der Bungalow (aus den 80ern) hat Bestandsschutz. Wie uns gesagt wurde, hat er eine abflusslose Sammelgrube, die regelmäßige Leerung auf Abruf durch einen Saugwagen ist mit den Wasserkosten abgegolten. Nun haben wir aber von den Nachbarn erfahren, dass die Sammelgrube von den Vorbesitzern über viele Jahre nie geleert wurde, d.h. entweder ist die Grube undicht oder sie wurde von Anfang an als Sickergrube konzipiert (was ja heutzutage illegal ist).
Der Bungalow ist das letzte Haus am Dorfrand, die Häuser neben und gegenüber sind an die Kanalisation angeschlossen, wahrscheinlich wurde der Anschluss auch den Vorbesitzern angeboten, sie haben aber abgelehnt, vermutlich weil es ihnen zu teuer war (spekuliere ich mal, die Vorbesitzer sind leider verstorben, daher können wir sie nicht mehr fragen, wir kaufen von der Tochter).
Die Distanz zwischen Bungalow und dem Kanaldeckel auf der Straße ist ca. 10 Meter. Könnte jemand ungefähr schätzen, wie hoch die Kosten für einen Abwasseranschluss wären (ganz grob, also würde es unter 5.000 oder eher über 10.000 Euro kosten?). Wir haben leider keinerlei Erfahrung auf dem Gebiet.
Wäre es günstiger, die Sammelgrube abzudichten? Im Grunde tendieren wir zum Anschluss ans Abwasser, zum einen weil es bequemer wäre als ständig den Saugwagen zu rufen, und weil wir langfristig (in ca. 20 Jahren, wenn wir in Rente gehen und es darum ginge, fürs Alter einen kleinen barrierefreien Bungalow zu bauen ) möglicherweise versuchen könnten, das Grundstück in Bauland umzuwandeln. Ich freue mich riesig über jede Art von Feedback. Im Voraus vielen Dank!
Viele Grüße
Tim
Der Anschluss von der Straße bis zum Übergabeschacht ist Standard und den Preis kannst du erfragen, beim Versorger.
Der Anschluss von Übergabeschacht bis zum Bungalow ist privat zu erbringen.
Das heißt, Anschlusskosten + Schachtkosten + Anschlusskosten (Versorger) kann schon 5-10T€ betragen
Der Anschluss von Übergabeschacht bis zum Bungalow ist privat zu erbringen.
Das heißt, Anschlusskosten + Schachtkosten + Anschlusskosten (Versorger) kann schon 5-10T€ betragen
Nida35a schrieb:
Das heißt, Anschlusskosten + Schachtkosten + Anschlusskosten (Versorger) kann schon 5-10T€ betragenDenke ich auch: 1000€? für das Bauamt/Versorger, 6-7000€ für die Erdarbeiten... das wäre zumindest realistisch.Vielen Dank lieben Dank, ich bin froh, zumindest eine ungefähre Zahl zu haben, um mich darauf einstellen zu können. So wie es aussieht, sind die Erdarbeiten wohl das teuerste. Kann man da den Preis durch Eigenleistung (Schacht buddeln) etwas drücken oder bin ich da zu naiv?
M
motorradsilke04.04.21 21:09Klar kann man das machen. Wir haben unser Abwasser vor 20 Jahren auf dem Grundstück auch selbst verlegt. Aber das ist viel Arbeit, wenn du dir nicht einen Minibagger leihst.
TimUndStruppi schrieb:
Kann man da den Preis durch Eigenleistung (Schacht buddeln) etwas drücken oder bin ich da zu naiv?Das geht. Aber ist auch sehr gefährlich. Die Gefahr der Erde im Schacht wird durch einen Laien nicht gesehen oder verstanden. Aber bei Euch gibt es sicherlich Erdbauer, mit denen man bezüglich helfender Hand und Kleinarbeiten reden kann. Minibagger für nen halben Tag kostet auch nicht die Welt.H
hampshire05.04.21 09:32TimUndStruppi schrieb:
Kann man da den Preis durch Eigenleistung (Schacht buddeln) etwas drücken oder bin ich da zu naiv?Klar geht das.Ähnliche Themen