ᐅ Wärmepumpe und wasserführender Kamin kombinieren
Erstellt am: 03.02.21 10:34
hampshire03.02.21 12:39
Wir haben uns für einen Grundofen ohne Wasserführung entschieden, da unser Kaminbauer uns sagte, dass die Wasserführung immer wieder problematisch in der Reinigung sei und er regelmäßig bei Kunden eine ordentliche Sauerei veranstalten müsse um das System ordnungsgemäß ingang zu halten. Die Frage der Wirtschaftlichkeit haben wir dann nicht mehr weiter untersucht. Wir werden den Warmwasserspeicher mit einem My-Photovoltaik Heizstab gesteuert aus der Photovoltaik unterstützen - hier kann man die Wirtschaftlichkeit hinterfragen und einmal genau rechnen, wenn es um die billigste Lösung geht. Uns geht es vor allen darum einen möglichst hohen Eigenverbrauch und Autarkiegrad zu erhalten und wir sind daher bereit auch die zweitwirtschaftlichste Lösung zu akzeptieren. Aktuell beschäftige ich mit mit Windrädern, die wirtschaftlich ebenfalls noch etwas fragwürdig sind. Es ist also immer auch eine Frage des Wartungsaufwandes, der Wirtschaftlichkeit und der Haltung zum Thema erneuerbare Energie, bei der Menschen unterschiedliche Prioritäten haben können.
Michlhausbauaa04.02.21 07:33
halmi schrieb:
als Laie macht sowas erst mal Sinn, aber ich würde empfehlen sich das Prinzip einer modulierenden Wärmepumpe anzusehen.Hab ich, erklär mir das mal bitte warum das mit einer anderen Heizung in Verbindung nicht sinnvoll sein sollte?!
Michlhausbauaa04.02.21 07:34
hampshire schrieb:
Wir haben uns für einen Grundofen ohne Wasserführung entschieden, da unser Kaminbauer uns sagte, dass die Wasserführung immer wieder problematisch in der Reinigung sei und er regelmäßig bei Kunden eine ordentliche Sauerei veranstalten müsse um das System ordnungsgemäß ingang zu halten. Die Frage der Wirtschaftlichkeit haben wir dann nicht mehr weiter untersucht. Wir werden den Warmwasserspeicher mit einem My-Photovoltaik Heizstab gesteuert aus der Photovoltaik unterstützen - hier kann man die Wirtschaftlichkeit hinterfragen und einmal genau rechnen, wenn es um die billigste Lösung geht. Uns geht es vor allen darum einen möglichst hohen Eigenverbrauch und Autarkiegrad zu erhalten und wir sind daher bereit auch die zweitwirtschaftlichste Lösung zu akzeptieren. Aktuell beschäftige ich mit mit Windrädern, die wirtschaftlich ebenfalls noch etwas fragwürdig sind. Es ist also immer auch eine Frage des Wartungsaufwandes, der Wirtschaftlichkeit und der Haltung zum Thema erneuerbare Energie, bei der Menschen unterschiedliche Prioritäten haben können.Wir wollen auch so viel wie möglich autark heizen.
Michlhausbauaa04.02.21 07:35
Mycraft schrieb:
Das kannst du machen unabhängig vom rest der Heizungsanlage. Egal was du einbaust.
Das kann man auch machen nur eben ohne den wasserführenden Schnickschnack. Denn der hatte seine daseinsberechtigung im Altbau usw. seitdem es die Energieeinsparverordnung gibt und die Häuser danach gebaut werden, braucht man den Quatsch nicht mehr.wieso hat der wasserführender Kamin nur in Altbau seine Daseinsberechtigung?
seth048704.02.21 08:10
Soweit ich weiß, soll man dem Kamin kein kaltes Wasser, sondern vortemperiertes Wasser(~60 C) zuführen. Das wiederum ist für eine Wärmepumpe, die bei Fußbodenheizung mit Vorlauftemperaturen von ~35-40C arbeitet ungünstig.
Ein Kamin erzeugt enorme Hitze. Ergo ist auch das Wasser, welches für die Heizung zur Unterstützung aufgeheizt wird eigentlich zu heiß für die Vorlauftemperaturen der Wärmepumpe und wird mit kaltem Wasser gemischt. Geht alles, aber energetisch macht das nicht viel Sinn. Zumal der gemütliche Effekt, welcher durch die Strahlungswärme hervorgerufen wird, etwas unter dieser Technik leidet, da nicht mehr so viel Strahlungswärme wie bei einem herkömmlichen Kamin abgegeben wird.
Investiere lieber in eine Photovoltaikanlage. Die ist in Kombination mit einer Wärmepumpe wesentlich sinnvoller.
Das Problem bei modernen Häusern in Verbindung mit einem Kamin ist, dass diese meist zu viel Hitze abgeben. Du hast ratz-fatz aus deinem Wohnzimmer eine Sauna gemacht. Wenn wir z.B. viele Leute zu besuch haben (ich kann mich, dank Corona, kaum daran erinnern, wann das zuletzt der Fall war) ist die Temperatur im Wohnzimmer schnell um ein paar Grad gestiegen.
Ein Kamin erzeugt enorme Hitze. Ergo ist auch das Wasser, welches für die Heizung zur Unterstützung aufgeheizt wird eigentlich zu heiß für die Vorlauftemperaturen der Wärmepumpe und wird mit kaltem Wasser gemischt. Geht alles, aber energetisch macht das nicht viel Sinn. Zumal der gemütliche Effekt, welcher durch die Strahlungswärme hervorgerufen wird, etwas unter dieser Technik leidet, da nicht mehr so viel Strahlungswärme wie bei einem herkömmlichen Kamin abgegeben wird.
Investiere lieber in eine Photovoltaikanlage. Die ist in Kombination mit einer Wärmepumpe wesentlich sinnvoller.
Das Problem bei modernen Häusern in Verbindung mit einem Kamin ist, dass diese meist zu viel Hitze abgeben. Du hast ratz-fatz aus deinem Wohnzimmer eine Sauna gemacht. Wenn wir z.B. viele Leute zu besuch haben (ich kann mich, dank Corona, kaum daran erinnern, wann das zuletzt der Fall war) ist die Temperatur im Wohnzimmer schnell um ein paar Grad gestiegen.
Mycraft04.02.21 10:05
Michlhausbauaa schrieb:
wieso hat der wasserführender Kamin nur in Altbau seine Daseinsberechtigung?Weil diese Vorkriegstechnik in modernen Häusern kein/kaum Nutzen mehr hat es ist energetischer Unsinn. Das Ganze ist ein regelungstechnischer Albtraum und bringt am Ende so gut wie nichts. Nein, nicht alles was es früher gab und für gut befunden wurde ist heutzutage sinnvoll.Weil:
- es doch kaum genutzt wird (es wird einfach viel zu schnell viel zu warm im Haus)
- der Effekt nur marginal(die Wassertaschen dürfen nicht zu größ sein und das Wasser nicht zu Warm werden)
- die Investitions-/ und Betriebskosten hoch da man eine Menge zusätzlicher Hydraulik braucht welche dann auch noch im Betrieb Strom verbraucht.
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