ᐅ Wärmedämmung Energieeinsparverordnung, KFW 70 / 55 / 40 - Eure Erfahrungen
Erstellt am: 17.02.15 17:09
H
Häuslebau3r
Servus zusammen, wie man bei uns sagen würde
da ich ja nun mittlerweile doch etwas gefesselt bin von dem Forum und mich immer mehr Themen interessieren, kommt für mich aktuell (noch rein Interesse halber, aber sicher auch irgendwann praxisnah) die Frage hinsichtlich der richtigen und „besten“ Dämmung auf. Ich habe das Wort besten absichtlich in „“ gesetzt, da es ja doch immer unterschiedliche Geschmäcker und auch Einsatzbereiche gibt und geben wird.
Ich bin mir durchaus bewusst, dass ein Haus nach 0815 Standard keine Dämmung unter U=0,14 W/(m²K) benötigt. Darum habe ich mal versucht folgende Werte bezüglich der Energieeinsparverordnung Anforderung und den KfW Häusern 70 / 55 / 40 heraus zu suchen.
Dabei kam ich nun auf folgende Werte für den Wärmedurchgangskoeffizient:
Referenzgebäude nach Energieeinsparverordnung 2014
U-Wert l Dach 0,20 W/(m²K), Fenster 1,30 W/(m²K), Außenwand 0,28 W/(m²K), Kellerwand 0,35 W/(m²K), Bodenplatte 0,35 W/(m²K)
KfW-Effizienzhaus 70
U-Wert l Dach 0,17 W/(m²K), Fenster 0,90 W/(m²K), Außenwand 0,23 W/(m²K), Kellerwand 0,25 W/(m²K), Bodenplatte 0,25 W/(m²K)
KfW-Effizienzhaus 55
U-Wert l Dach 0,17 W/(m²K), Fenster 0,90 W/(m²K), Außenwand 0,18 W/(m²K), Kellerwand 0,25 W/(m²K), Bodenplatte 0,25 W/(m²K)
KfW-Effizienzhaus 40
U-Wert l Dach 0,15 W/(m²K), Fenster 0,80 W/(m²K), Außenwand 0,14 W/(m²K), Kellerwand 0,20 W/(m²K), Bodenplatte 0,20 W/(m²K)
Mit den oben genannten Werten, wird schon einmal ersichtlich was bezüglich Haus-Dämmung getan werden muss, um gewisse Standards ein zu halten. Wie oben geschrieben, spielen natürlich auch noch andere Punkte mit ein wie Dach, OG und EG Fenster, evtl. Decke im OG, die Außenwand inkl. Rollladenkasten, Außentür, Außenwand und Bodenplatte. Aber irgendwo muss ja ja anfangen
Was mich als Leihe nun interessieren würde, ist der Vergleich vom Kfw 70 Standard zum KFW 55 bezogen auf die Außenwand. Da dieser Punkt, für mich bei diesen Werten, nun den einzigen Unterschied darstell was die oberen Punkte angeht. Gerne könnt Ihr aber auch bezüglich zb. Fenster eure Info und Erfahrung abgeben.
Um einen Wert der Außenwand von U-0,18 W/(m²K) zu erreichen gibt es wie auch in anderen Threads schon gelesen wohl verschiedene Möglichkeiten:
Für mich persönlich kommt eigentlich nur der monolithischen Wandaufbau in Frage. Natürlich muss man hier bedenken, dass man letztendlich für bestimmte Werte zb. eine 40cm starke Wand hat.
Oft wird dann von den Fenstern in einer Art und Weise von Schiesscharten gesprochen, weil man wohl so viel Material drum herum hat. Wie habt Ihr euch entschieden, bzw. wie würdet Ihr das evtl. auch aus eurer Erfahrung bewerten?
Mit welchen Steinen habt ihr vielleicht gute oder auch schlechte Erfahrungen gemacht?
zB.
da ich ja nun mittlerweile doch etwas gefesselt bin von dem Forum und mich immer mehr Themen interessieren, kommt für mich aktuell (noch rein Interesse halber, aber sicher auch irgendwann praxisnah) die Frage hinsichtlich der richtigen und „besten“ Dämmung auf. Ich habe das Wort besten absichtlich in „“ gesetzt, da es ja doch immer unterschiedliche Geschmäcker und auch Einsatzbereiche gibt und geben wird.
Ich bin mir durchaus bewusst, dass ein Haus nach 0815 Standard keine Dämmung unter U=0,14 W/(m²K) benötigt. Darum habe ich mal versucht folgende Werte bezüglich der Energieeinsparverordnung Anforderung und den KfW Häusern 70 / 55 / 40 heraus zu suchen.
Dabei kam ich nun auf folgende Werte für den Wärmedurchgangskoeffizient:
Referenzgebäude nach Energieeinsparverordnung 2014
U-Wert l Dach 0,20 W/(m²K), Fenster 1,30 W/(m²K), Außenwand 0,28 W/(m²K), Kellerwand 0,35 W/(m²K), Bodenplatte 0,35 W/(m²K)
KfW-Effizienzhaus 70
U-Wert l Dach 0,17 W/(m²K), Fenster 0,90 W/(m²K), Außenwand 0,23 W/(m²K), Kellerwand 0,25 W/(m²K), Bodenplatte 0,25 W/(m²K)
KfW-Effizienzhaus 55
U-Wert l Dach 0,17 W/(m²K), Fenster 0,90 W/(m²K), Außenwand 0,18 W/(m²K), Kellerwand 0,25 W/(m²K), Bodenplatte 0,25 W/(m²K)
KfW-Effizienzhaus 40
U-Wert l Dach 0,15 W/(m²K), Fenster 0,80 W/(m²K), Außenwand 0,14 W/(m²K), Kellerwand 0,20 W/(m²K), Bodenplatte 0,20 W/(m²K)
Mit den oben genannten Werten, wird schon einmal ersichtlich was bezüglich Haus-Dämmung getan werden muss, um gewisse Standards ein zu halten. Wie oben geschrieben, spielen natürlich auch noch andere Punkte mit ein wie Dach, OG und EG Fenster, evtl. Decke im OG, die Außenwand inkl. Rollladenkasten, Außentür, Außenwand und Bodenplatte. Aber irgendwo muss ja ja anfangen
Was mich als Leihe nun interessieren würde, ist der Vergleich vom Kfw 70 Standard zum KFW 55 bezogen auf die Außenwand. Da dieser Punkt, für mich bei diesen Werten, nun den einzigen Unterschied darstell was die oberen Punkte angeht. Gerne könnt Ihr aber auch bezüglich zb. Fenster eure Info und Erfahrung abgeben.
Um einen Wert der Außenwand von U-0,18 W/(m²K) zu erreichen gibt es wie auch in anderen Threads schon gelesen wohl verschiedene Möglichkeiten:
- monolithischen Wandaufbau
- Funktionsaußenwand
- Zweischalige Außenwand
Für mich persönlich kommt eigentlich nur der monolithischen Wandaufbau in Frage. Natürlich muss man hier bedenken, dass man letztendlich für bestimmte Werte zb. eine 40cm starke Wand hat.
Oft wird dann von den Fenstern in einer Art und Weise von Schiesscharten gesprochen, weil man wohl so viel Material drum herum hat. Wie habt Ihr euch entschieden, bzw. wie würdet Ihr das evtl. auch aus eurer Erfahrung bewerten?
Mit welchen Steinen habt ihr vielleicht gute oder auch schlechte Erfahrungen gemacht?
zB.
- Leichtbeton-Planstein NeoStone U-Wert von 0,17 W/(m²K)
- Leichtbeton-Planblock „SK08“ U-Wert von bis zu 0,18 W/(m²K)
- ThermoPlan MZ8 (Mineralwolle) – 42,5 cm 0,18 W/(m²K)
- Poroton T9 – 36,5 cm 0,23 W/(m²K) – Somit nur für KFW 70 geeignet
- Poroton T8 – 42,5 cm 0,18 W/(m²K)
- Poroton T8 – 49 cm 0,15 W/(m²K)
- Poroton T7 – 42,5 cm 0,15 W/(m²K)
- UNIPOR W09 - Zulassung Z-17.1.-1042 l 0,20 W/(m²K) - Somit nur für KFW 70 geeignet
- UNIPOR WS07 CORISO l Zulassung Z-17.1.-1074 0,18 W/(m²K)
- Ytong Porenbeton 0,07 – 36,5 cm 0,18 W/(m²K)
- Ytong Porenbeton 0,08 – 42,5 cm 0,18 W/(m²K)
- Ytong Porenbeton 0,09 – 48 cm 0,18 W/(m²K)
EveundGerd schrieb:
Ich würde jederzeit nach Bayern zurückziehen! :rolleyes ie bayrischen Häuser sind doch viel schöner als die nordisch- verklinkerten. D Wo wir ja wieder bei der Wand und dem evtl. besseren (schlechteren) Stein wären aber das Kompliment nehm ich gerne entgegen ^^ Manche meinen auch zu sagen, dass hier bei uns das Bier auch besser ist und vor allem das zünftige Essen *lach*
Wie geschrieben, mir geht es in erster Linie auch evtl. um die verschiedenen Materialien, aber wie auch geschrieben wurde Bauexperte wars glaube ich, scheint es auch wohl so zu sein, dass der gewünschte Stein wenn es denn mal soweit sein sollte, nicht von jeder Baufirma verarbeitet wird bzw. angeboten wird. Ich würde einfach gern ein paar Erfahrungswerte wissen, falls es die denn gibt.
Wir haben mit Ytong gebaut, nach Energieeinsparverordnung. Da wir aber gerade erst die Elektriker im Haus haben, kann ich noch nicht viel zu Heizung, Heizkosten usw. sagen. Uns war wichtig ohne WDVS zu bauen. Außerdem sind wir der Meinung, dass Deutschland im Dämmwahn ist. Bisher leben wir in einem Haus BJ 1964, modernisiert, aber ohne Plastikhülle.
Wir haben uns überlegt, wie lange wir mit Gas heizen können für die Mehrkosten/Mehraufwand KFW.
Wenn ich unsere Heizlastberechnung nehme und noch ordentlich was draufpacke, haben wir einen Gasabschlag von 50 -60 € im Monat inkl. Warmwasser. Bei einer Hausgröße von 154 qm finde ich das ok.
Allerdings ist unsere Fußbodenheizung bereits auf Wärmepumpe ausgelegt, so dass wir irgendwann vlt mal wechseln könnten. Man weiß ja nie was kommt.
Wir haben unseren GU übrigens tatsächlich nach dem Stein gewählt, den er verbaut.
Wir haben uns überlegt, wie lange wir mit Gas heizen können für die Mehrkosten/Mehraufwand KFW.
Wenn ich unsere Heizlastberechnung nehme und noch ordentlich was draufpacke, haben wir einen Gasabschlag von 50 -60 € im Monat inkl. Warmwasser. Bei einer Hausgröße von 154 qm finde ich das ok.
Allerdings ist unsere Fußbodenheizung bereits auf Wärmepumpe ausgelegt, so dass wir irgendwann vlt mal wechseln könnten. Man weiß ja nie was kommt.
Wir haben unseren GU übrigens tatsächlich nach dem Stein gewählt, den er verbaut.
B
Bauexperte19.02.15 00:12Guten Abend,
Grüße, Bauexperte
Häuslebau3r schrieb:Das ist wohl eher Wunschdenken Ihr Bayern lacht zwar über 0.25 aber vertragen tut ihr den Inhalt nicht, gelle
Manche meinen auch zu sagen, dass hier bei uns das Bier auch besser ist ...
Grüße, Bauexperte
I sag Jetzt nichts dazu außer: der Inhalt von 0,25 is halt Plörre und kein anständiges Bier D
EveundGerd schrieb:
Wir haben mit Ytong gebaut, nach Energieeinsparverordnung. Da wir aber gerade erst die Elektriker im Haus haben, kann ich noch nicht viel zu Heizung, Heizkosten usw. sagen. Uns war wichtig ohne WDVS zu bauen. Außerdem sind wir der Meinung, dass Deutschland im Dämmwahn ist. Bisher leben wir in einem Haus BJ 1964, modernisiert, aber ohne Plastikhülle.
Wir haben uns überlegt, wie lange wir mit Gas heizen können für die Mehrkosten/Mehraufwand KFW.
Wenn ich unsere Heizlastberechnung nehme und noch ordentlich was draufpacke, haben wir einen Gasabschlag von 50 -60 € im Monat inkl. Warmwasser. Bei einer Hausgröße von 154 qm finde ich das ok.
Allerdings ist unsere Fußbodenheizung bereits auf Wärmepumpe ausgelegt, so dass wir irgendwann vlt mal wechseln könnten. Man weiß ja nie was kommt.
Wir haben unseren GU übrigens tatsächlich nach dem Stein gewählt, den er verbaut. Guten morgen
Na das ist doch mal ein Beitrag nach meiner Frage bzw. und auch Einstellung *lach*
Nein Spaß bei Seite, danke vielmals für den Beitrag. Darf man denn Fragen was für einen Ytong Ihr genommen habt? Denke Ihr kommt dann auf einen U-Wert der Wand um die 25-20 bzw. wie Stark war euer Stein? Für mich ist es eben genau das selbe, dass ich eigentlich nicht mit WDVS bauen möchte und darum auch die "Stein" Frage doch etwas wichtiger ist wie vielleicht bei anderen. Mit der Kombi aus Gas und WWP für die Fußbondenheizung ist das natürlich auch nicht schlecht. Im Besten Fall könnte man sich noch Photovoltaik Leisten und ist für alles gewappnet
Hattet Ihr denn Große Unterschiede bemerkt bei der Suche nach dem GU aufgrund des Steines?
Bauexperte schrieb:
Guten Abend,
Das ist wohl eher Wunschdenken Ihr Bayern lacht zwar über 0.25 aber vertragen tut ihr den Inhalt nicht, gelle
Grüße, Bauexperte EveundGerd schrieb:
I sag Jetzt nichts dazu außer: der Inhalt von 0,25 is halt Plörre und kein anständiges Bier D Ach ich Kenn die Region gut, da meine Mutter gebürtig von dort ist bzw. aus dem Ahrtal kommt und wir des öfteren bei Verwandtschaft sind. so nen Kölsch geht schon mal, aber is wie in einer Werbung... mit einem Happs ist das im Mund. Da musste ja immer nen Meter bestellen das du auf nen Liter kommst
Da könnt Ihr die Trauben besser verarbeiten als den Hopfen
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