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ᐅ Vestaxx Fensterheizung - Erfahrungen?


Erstellt am: 13.11.21 20:56

Christian 6502.10.22 20:33
Nochmal eine kurze Anmerkung zu dem Zahlenwerk, welches ja auch wieder nicht total korrekt ist:
Die Berechnung hinkt in soweit, als dass man nicht mit der Raumtemperatur rechnen sollte, sondern mit der Oberflächentemperatur der Heizfläche. Und das sind bei der Fußbodenheizung dann ca. 32Grad gegen 8 Grad = 24 Kelvin und bei der Fensterheizung 43 Grad gegen- 5 Grad = 48 Grad, wobei man bei - 5Grad Außentemperatur wohl eher 50 Grad ansetzen sollte.
Das verschiebt dann das Ergebnis nochmal ein bisschen.

Zur Anlagentechnik möchte ich auch nochmal meinen Senf dazugeben.

Um keine zusätzliche Anlagentechnik bei einer Fensterheizung vorhalten zu müssen, bleibt ja dann nur Durchlauferhitzer.
Sollten sich Bäder auf unterschiedlichen Etagen befinden, sollten diese elektrisch gegenseitig verriegelt werden.
Gut, ist keine große Sache, sollte man allerdings bedenken.
Elektrische Durchlauferhitzer lohnen sich bei hohen Wassermengen nun nicht mehr, Einen 4 Personenhaushalt mit Langzeitduschern würde ich damit nicht unbedingt bestücken wollen.

Egal wie kalt es draußen ist, in Deutschland schafft die Wärmepumpe an 330Tagen im Jahr mind. Einen COP von 1,8.
Da eine Wärmepumpe umso ineffizienter wird, umso höher die Heizwassertemperatur ist, wäre es clever, die Wärmepumpe durchgehend mit einer Vorlauftemperatur von 35Grad zu betreiben. Über den Pufferspeicher mit Primär/Sekundärschleife wird dann das Frischwasser im Durchlaufprinzip auf eben diese 35Grad angewärmt und bei Bedarf dann dem Durchkauferhitzer zugeführt, der dann den marginalen Temperaturhub auf 45 Grad realisiert.
So halte ich den Leistungsbedarf des Durchlauferhitzers in Grenzen, habe keine Probleme mit Legionellen und muss , wie bei einem Brauchwasserspeicher , keine Temperatur von 60 Grad vorhalten.

Warum führe ich dass so langwierig aus? Weil bei einer Wärmepumpe diese Komponenten ja durch die Heiztechnik schon vorrätig sind. Die Investition in eine Brauchwasser-Wärmepumpe in Verbindung mit einer Fensterheizung treibt doch wieder die Primärkosten überprozentual in die Höhe. Und die ist im Winter, soll sie denn alleine Heißwasser produzieren, gar nicht mehr effizient.

Ich würde mich wirklich über eine nüchterne, mathematisch korrekte Betrachtungsweise inklusive aller Nebengeräusche freuen, um eine wirkliche Entscheidungshilfe gegenüber dem technisch beschlagenen Hauskäufer formulieren zu können.

Es gibt mit Sicherheit Argumente, welche diese Technik reizvoll erscheinen lassen könnte.
Aber dann bitte auch nachvollziehbar und ohne falsche Versprechungen.
Ich sage nur : Behaglichkeit, Wärmeschleier, fehlende Trägheit, Revisionsfreundlichkeit, Anlagentechnik, Nachrüstbarkeit,
Wasserfühligkeit , Lieferzeit, Herstellungsprozess etc.
Verbrauch gehört nun mal nicht dazu.
Aber irgendwas ist ja immer.

Gruss Christian
stjoob_at03.10.22 14:36
Eine Wärmepumpe bietet auch noch den Vorteil der Kühlfunktion (natürlich abhängig von er Wärmepumpe-Art). Ebenfalls kann ich bei einem wassergeführten Abgabesystem relativ leicht das Erzeugungssystem ändern.

Tendenziell finde ich es gut, dass man das gesamte Haus bzw. die Gebäudetechnik als System sieht und nicht jede Komponente einzeln betrachtet. Hochwertigen Strom 1zu1 fürs Heizen zu verbraten, sehe ich skeptisch. Nur auf die Wirtschaftlichkeit runterbrechen ist in der heutigen Zeit auch nicht der beste Ansatz.

Interesse halber, wo sind die Vorteile zu anderen direktelektrischen Heizsystemen? Infrarotpaneele, eingeputzten Stromheizungen...
Oder noch spannender wäre der Vergleich mit einer Klimaanlage. Kostet mich auch nur ein paar Tausender und ist zumindest eine LL-Wärmepumpe.
WilderSueden04.10.22 00:39
stjoob_at schrieb:

Ebenfalls kann ich bei einem wassergeführten Abgabesystem relativ leicht das Erzeugungssystem ändern.
Und das war für mich der entscheidende Punkt, trotz gerne angebotener Luftheizungen immer eine Fußbodenheizung ins Angebot schreiben zu lassen. In diesem Fall haben wir dann übrigens nicht nur einen Heizstab in der Lüftung der sich sicherlich anderweitig austauschen lässt, sondern ein Spezialsystem das es offensichtlich nur von einem Hersteller gibt. Ob der in 10, 20, 30 Jahren dann noch existiert...?

Ich bleibe übrigens dabei, wenn man der Argumentationslinie mit der niedrigen Investition folgt, dann direkt Heizlüfter kaufen und vom gesparten Geld jede Woche eine schöne Flasche Wein mit der Traumfrau aufmachen. Sorgt vermutlich für mehr Komfort als ein heizendes Fenster 😉
Christian 6504.10.22 06:51
Bei den sich dadurch ergebenden Verantwortlichkeiten bist du aber bei den laufenden Kosten ganz weit hinten.
Dann doch besser eine Fensterheizung, die ist über die Zeit gesehen erheblich günstiger
driver5504.10.22 07:04
Christian 65 schrieb:

Bei den sich dadurch ergebenden Verantwortlichkeiten bist du aber bei den laufenden Kosten ganz weit hinten.
Dann doch besser eine Fensterheizung, die ist über die Zeit gesehen erheblich günstiger
Kollege vom GF mit gesperrtem Profil? 🙂
Vestaxx GmbH04.10.22 08:34
Ja ich weiß aus mehrfachen Diskussionen, dass es für manche echt schwer zu verstehen ist, deshalb nochmal und gerne auch nochmal in Kürze.

Ja - eine Wärmepumpe hat eine Jahresarbeitszahl von sagen wir mal 3 oder auch gerne 4 (ohne Verluste) und unsere Fensterheizung inkl. Verluste nach außen von 0,95. Wer jedoch an der Stelle aufhört zu denken bzw. zu rechnen, macht den entscheidenden Fehler.

Was treibt den Nutzer - gerade in dieser Zeit - um? -> Was zahle ich für die kWh Energie in den nächsten 20 Jahren.
Dabei bitte die Energieflüsse in ein Haus betrachten, die BEZAHLT werden müssen!

Und wieder ja - natürlich verbraucht ein Stromdirektheizungssystem ca. 3-4 mal so viel wie eine Wärmepumpe - ja und nochmals ja!
Die Wärmepumpe muss aber nur den Heiz- und den Warmwasserbedarf decken und braucht dafür elektrische Energie.
Zudem braucht das Haus noch Hausstrom, dafür stellt die Wärmepumpe aber leider überhaupt nichts zur Verfügung.

So - und nun betrachten wir mal ein anderes System - welches FÜR DEN GLEICHEN PREIS wie eine Wärmepumpe erhältlich ist.

Der Hauseigentümer bekommt eine Fensterheizung, eine Warmwasser-Wärmepumpe, eine große Photovoltaikanlage und ggf. noch eine Batterie für die gleichen Kosten!!! Damit erzeugt er bilanziell im Jahr mehr Energie, als er braucht -> Plusenergiehaus. Im Winter muss er Strom zukaufen - im Sommer speist er überschüssigen Strom ein und bekommt diesen vergütet. Davon kann er sich wieder Strom kaufen.

In der kompletten Bilanz bezahlt man jährlich viel weniger, als mit einem wassergeführtem System (Wärmepumpe oder Pelletheizung).
Das nennt sich Vollkostenrechnung.

Wenn man sich z.B. für 40.000 € ein Auto kauft und damit prahlt, dass es nur 1/4 des Verbrauchs eines anderen Autos hat, ignoriert, dass das andere Auto aber auch nur 1/4 kostet und man sich für die restlichen 30.000 € eine "Tankstelle" kaufen kann.

Und jetzt nochmal - aber auch hier jetzt das letzte Mal -> Es ist für so manchen schwer nachvollziehbar, warum unser System sich (noch) nicht durchgesetzt hat, aber die Leute rechnen seit der Zeitenwende nach., was sie bezahlen und verbrauchen. Jeder kann mir im Moment sagen, was er für Öl, Gas oder Strom zahlen muss. Vor Februar 2022 waren das nur sehr sehr weinge. Und jedem Endkunden, dem ich die Vollkosten vorrechne, versteht mich.

Bei den Energieberatern treffe ich so langsam auch auf zustimmende Leute. Es gab aber auch noch keinen, der mir das Gegenteil vorrechnen konnte.

Du kannst es gerne hier öffentlich machen. Komm mach doch mal!

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