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ᐅ Untergrund Vorbereitung Klick Vinyl


Erstellt am: 31.03.2020 00:22

knalltüte 17.05.2020 21:21
bazinga schrieb:

...Es ist die standardmäßig vorgesehene Aufbauhöhe von ca. 10mm zu beachten”.
..
Ich glaube damit ist gemeint das dein Fußbodenbelag ziemlich genau 10mm sein sollte damit Türzargen etc. passen.

Voraussichtlich darft du aber, natürlich vor Baubeginn, mitteilen wenn du deutlich weniger oder mehr Bodenbelagsdicke (stärke) plants damit Zargen etc. entsprechend rechtzeitig angepasst werden können.

Eine Unebenheit von 2cm wird der Estrich kaum haben. Weiss aber nicht was die DIN dazu sagt.

Der Spezialist wird da bestimmt Genaueres sagen können.

KlaRa 17.05.2020 23:46
"Danke für die Blumen", superzapp!
Es ist tatsächlich so, wie Du ausgeführt hast.
Im Baubetrieb ist es üblich, die Höhenangaben negativ und in mm anzugeben. Weil man immer von der späteren NULL-Linie (in Bezug auf den verbindlichen Meterriss) ausgeht.
-10mm bedeutet also, dass bei einer Regeldicke der sogenannten Glättmasse von 2mm noch 8mm für den Oberbelag verbleiben.
Nein, es ist tatsächlich so, dass 20mm (also 2cm) Abweichung nicht mehr die Grenzwerte einer Oberflächenebenheit abbilden.
Und zu spachteln (Glättmasse) ist bei elastischen sowie Textilien Oberbelägen, aber auch bei den Klick-Varianten immer. Ein Aspekt dafür ist der, weil der Estrichleger die Ebenheit eines Estrichs nur mit erhöhtem Aufwand so hinbekommt, dass er die Zeile 3 der DIN 18202 (Tab. 3) erfüllt. Muss er auch nicht!
Es darf und kann nicht interessieren, wenn wegen der vielleicht 200,--€ Mehrkosten (für eine Glättmasse) gejammert wird und zwecks Kostenersparnis was auch immer im Klick-Verfahren einfach auf den Estrich gebracht wird. Das rächt sich. Und zwar sehr sehr schnell.
Die Einsparung führt beim Begehen möglicherweise zu "weichen" Zonen in der Nutzebene und es knirscht, weil eben der Estrich absandet (keine feine Glättmasse aufgebracht wurde) und ein jeder Schritt mit feinem Knackgeräusch verbunden sein wird.
Aber ein Bauherr kann und darf das! Denn er muss ja mit den von ihm (bewusst) bewirkten Konsequenzen leben - und ggf. auch den Rückbau bezahlen, damit dann jemand die Belagsverlegung durchführt, der Ahnung von der Fußbodentechnologie hat.
ABER: so richtig sparen, das wird er (der Bauherr) am nicht durchgeführten Glättmasseneinsatz sicherlich nicht!!
Es ist spät geworden, allseits eine Gute Nacht!
KlaRa

bazinga 18.05.2020 11:00
Vielen lieben Dank für die Aufklärung.

Das bedeutet, dass man nach Schlüsselübergabe im gesamten Haus den Estrich verspachteln muss. Dabei sollen wir mit Verspachtelung, Isolierfolie und Vinylboden auf eine Höhe von 10mm kommen, sonst muss angepasst werden? Das muss ich dann vom Experten machen, damit kenne ich mich nicht aus und die Risiken, dass es nicht passt, ist mir beim Boden zu groß. Welche ungefähren Kosten sind dort einzuberechnen bei externer Vergabe und einer zu bearbeitenden Fläche von knapp 110m² (ohne Bäder und Keller).

Im Keller (50m²) überlegen wir den Boden von Easyground zu verlegen - muss hiervorher auch gespachtelt werden? Die Kellersohlplatte wird mit wasserundurchlässigen Stahlbeton hergestellt. Unterhalb der Sohlplatte wird eine Perimeterdämmung ausgeführt. Das Kellergeschoss wird als weiße Wanne gebaut (Nutzungsklasse A). Außenseitig wird im Fugenbereich eine PMB-Abdichtung (kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung) angebracht.

KlaRa 18.05.2020 11:41
bazinga schrieb:

Das bedeutet, dass man nach Schlüsselübergabe im gesamten Haus den Estrich verspachteln muss.
Ja, genauso ist es! Zumindest, wenn man nach den anerkannten Regeln des Fachs arbeitet.
bazinga schrieb:

dabei sollen wir mit Verspachtelung, Isolierfolie und Vinylboden auf eine Höhe von 10mm kommen, sonst muss angepasst werden?
Ja, genauso ist es! Die Estrichhöhe wurde so bemessen, dass 10mm für einen Bodenbelagsaufbau mitsamt der Hilfsstoffe freigelassen wurden.
bazinga schrieb:

Im Keller (50m²) überlegen wir den Boden von Easyground zu verlegen - muss hiervorher auch gespachtelt werden?
Bei "Easyground" handelt es sich nach meiner Kenntnis um ein 2K-Kunstharzmaterial, welches mit einer Auftragsmenge von ca. 400g/m² aufgebracht wird. Es ist also eine Versiegelung.
Die Frage, ob vorher zu spachteln ist oder nicht richtet sich nach dem Zustand der bestehenden Oberfläche und der späteren Erwartungshaltung. Eine "Buckelpiste" später als Wohnfläche nutzen zu wollen ist etwas anderes, als diese Fläche als Hobbyraum einzusetzen.
Die Nutzungsklasse A hat mit dem Aufbau wenig zu tun und zeigt für die ausführenden Unternehmen an, dass diese Fläche abzudichten ist. Denn ein WU-Beton ist zwar wasserdicht auch gegen Druckwasser, aber kann die Wasserdampfdiffusion nicht unterdrücken (die Räume würden sich damit ohne Abdichtung unzulässig auffeuchten).
Gruß: KlaRa

bazinga 23.05.2020 14:03
Ich habe mich weiter mit dem Thema beschäftigt und möchte verstehen, wie man am Besten vorgeht, wenn man eine größere Fläche mit flüßiger Ausgleichsmasse nivellieren will.

Auf Basis einer Aufbauhöhe von 10mm nehme ich mal folgende Werte an:
- Vinylboden: 5mm (bspw. planeo Klickvinyl Grönland)
- Isolierfolie: Stärke 1,5mm (bspw. planeo Trittschalldämmung Silence)

Bleibt für die Verspachtelung eine Resthöhe von 4,5mm. Eine Fußbodenheizung ist nicht vorhanden. Der Estrich ist schwimmend und bestehend aus Wärmedämmung, Trennlage und Zementestrich.

Akit 203 Fließspachtel hat einen Verbrauch je mm Schichtdicke von 1,5kg/qm. Bei einer Fläche von 20qm und einer Höhe von 4,5mm wären das 135kg. Bei bspw. 2mm Höhenausgleich wäre man bei 60kg Spachtelmasse. Auf den qm ist Spachtelmasse also günstiger als die Isolierfolie bei gleicher Höhe.

Wie geht man am Besten vor, wenn ich Böden mit Übergängen nivelliere? Übergang im Raum 1 mit einer Holzlatte abdichten, Raum 1 nivellieren und trocken lassen. Am nächsten Tag die Holzabdichtung entfernen und den restlichen Raum nivellieren? Oder kann man das in einem Schritt machen? Die zu bearbeitende Fläche beträgt knapp 50qm pro Stockwerk.

Muss der Estrich vor dem Auftragen des Fließspachtelns noch eine Grundierung oder Haftbrücke aufgetragen werden?

Fehlt irgendwas zum generellen Vorgehen: Neubau Estrich (durch Bauträger) - sauber machen und absaugen - Estrich mit Fließspachtel ausgleichen - Isolierfolie anbringen - Vinylboden verlegen - Fertig?

KlaRa 23.05.2020 17:21
Hallo "bazinga". Da scheint aber vom Verständnis einiges durcheinander gewirbelt zu sein.
Ein Vinylboden als Klickvariante hat eine Materialdicke von 5mm.
Bei 10mm zu berücksichtigender Höhe nimmt die PE-Folie keine 1,5mm, sondern nur 0,15mm Dicke ein. Ein -wie ich denke- großer Unterschied!
Es bleiben also de facto 5mm abzüglich der Ausgleichsmasse.
Die müssen wir in einer Mindestdicke von 2mm berücksichtigen. Bei 1,5kg/m² wären das also ca. 3kg/m² Spachtelmasse und damit ca. 60kg auf 20m²!
Die PE-Folie ist zudem keine Adichtung sondern eine Dampfbremse. Die benötigen wir zwar bei heterogenen wie auch homogenen PVC-Belägen zwar nicht als Feuchteschutz, diese ist aber als "Knirschschutz" durchaus verwertbar.
Zurück zu der Aufbauhöhe:
Wenn von den 10mm rund 7mm verbraucht wurden (Belag + Spama) verbleiben 3mm Resthöhe, die wir unberücksichtigt lassen können. Weil eben in den Raumübergängen bei loser Verlegung von Bodenbelägen immer Übergangsprofile eingesetzt werden müssen. Und diese heben die 3mm problemlos auf.
Man arbeitet immer durchgehend. Heißt: eine Geschossebene wird komplett mit Spachtelmasse versehen, nachdem die Gesamtfläche geschliffen wurde (obligatorischer Reinigungsschliff), man diese abgesaugt und flächig im Rollverfahren grundiert hat.
Dann erst die Spama, die aber mit einer Stachelwalze entlüftet werden muss.
Eine Grundierung ist zudem eine Haftbrücke!
Mein Vorschlag: lasse das alles besser durch einen Fachmann durchführen. Ansonsten gibt das vermutlich nichts! Und mit einem "krumpeligen" Untergrund werdet Ihr keine Freude an dem Oberbelag haben, der derartiges nicht verzeiht.
Merksatz: Ehefrauen sehen das eng und verzeihen bucklige Bodenelemente nicht ....
Gruß: KlaRa
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