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ᐅ Unterdruckwächter / Kamin 4 pa ?


Erstellt am: 25.02.2016 22:54

T21150 28.03.2016 16:40
Hey Leute,

haut Euch doch nicht bitte die Brocken so um die Ohren.

Die Argumente beider Seiten sind richtig und jeweils nachvollziehbar. Ihr seid beide total sachkundig.

Jedoch - wir leben halt in D und haben BSFW. Mit ihrem Ermessens-Spielraum, dieser Spielraum hat mich auch eine ganze Stange dickes Geld gekostet, bei der Heizung. Mein Garten ging teilweise dafür darauf.

Ein DIBT-zertifizierter Kamin(Ofen) allein reicht natürlich wirklich nicht.
Bei Vorhandensein einer Kontrollierte-Wohnraumlüftung muss auch diese die DIBT Zertifizierung haben.
Ablufthaube und Co. kommen dazu. Spätestens hier wird es kritisch.

Der BSFW kann dann immer noch auf einen Unterdruckwächter bestehen, auch wenn nur DIBT-zertifizierte Dinge im Haus sind.
Bei mir hat er nach einem *sehr* ausführlichen Sachkunde-Nachweis und Prüfung aller Unterlagen der vorhandenen Technik erst einmal darauf verzichtet. Wir kontrollieren aber im beiderseitigen Einvernehmen nach.

Ich habe jedoch alle Vorkehrungen getroffen, um einen UDW zu installieren. Und wenn sich geringste Hinweise ergeben sollten, wird das Gerät installiert. Jedoch ist mein Kaminofen jedes Jahr in der Wartung durch meinen Kaminbauer, Dichtungen werden regelmäßig getauscht und 4 Mal im Jahr wird der Kamin gekehrt. Ich lasse auch die Tür vom Ofen nicht auf.

Wer ein neues Haus mit Kamin(Ofen) baut, sollte auf jeden Fall die Verkabelung für einen UDW installieren und sich mit dem BSFW abstimmen. Letztich ist es eine Frage von ca. roundabout 1000,- Euro.

Jetzt beruhigen wir also die Gemüter, feiern weiter Ostern und gehen in der Annahme, dass generell ein UDW durchaus sinnvoll ist, sowie der Tatsache, dass BSFW nicht generell nach wissenschaftlichen Maßnahmen stringent arbeiten und das auch so tun dürfen.

HG
Thorsten

bierkuh83 29.03.2016 13:43
Da ich bei mir zuhause einen Kamin und eine Ablufthaube installieren möchte habe ich mich auch mit dem Thema befasst, mir ist dabei keinerlei Willkür aufgefallen.
Raumluftunabhängige Kamine sind gemäß DIBT-Zulassung (alle) bis zu einem Unterdruck von 8 Pa zugelassen. Die Einhaltung ist dem Schorni durch Berechnung oder Messung nachzuweisen. Letzteres kann er selber durchführen.
Beim raumluftabhängigen Kamin ist ein Unterdruck <4 Pa nachzuweisen, s. oben stehende Möglichkeiten.
Alternativ kann ohne Nachweisführung eine Sicherheitseinrichtung (UDW, Fensterschalter) installiert werden.

Da bei mir die Ablufthaube ca. 750m³/h rausschaufeln kann, denke ich über den Nachweis gar nicht nach. Ich werde Fensterkontaktschalter und Temperaturfühler im Abgasrohr installieren lassen. Ersteres kostet 100 Münzen und das letztere ist mir der Komfort, nicht zwingend bei -10°C das Fenster aufreissen zu müssen die ca. 250 € wert.

andimann 30.03.2016 11:19
Moin Allerseits,

ich muss hier mal allgemein Mea Culpa rufen...
nordanney schrieb:
Doch, die Annahme ist zu naiv
Du musst dem Schorni alles schwarz auf weiß nachweisen, von etwas ausgehen, hilft Dir nicht.

in der Tat war meine Annahme, dass eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung im Jahre 2016 wenigstens grundlegende Sicherheitsanforderungen der Maschinenrichtlinie erfüllt, offensichtlich zu naiv.

Mir wurde leider inzwischen von Helios bestätigt, dass die Geräte keinerlei interne Überwachung oder Sicherheitsfunktionen haben. D.h. bei Ausfall des Zuluftventilators geht das Gerät nicht aus (so wie es eigentlich von der Maschinenrichtlinie vorgeschrieben ist. Mir ist schleierhaft, warum die Geräte überhaupt noch verkauft werden dürfen) sondern der Abluftventilator läuft munter weiter. Auch im Vereisungsfall des Wärmetauschers wird nur die Zuluft gedrosselt, nicht aber die Abluft!

Sprich, im Designkonzept der Anlagen, war und ist ein Betrieb im Zusammenspiel mit einem Kaminofen (egal ob raumluftabhängig oder unabhängig) offensichtlich nicht wirklich vorgesehen!

Die Überwachung der Motordrehzahlen würde ein paar Cent bis Euro kosten. Und jedes noch so billige Auto hat mehrere Differenzdrucksensoren, das sind ist Kleinkram.

Das bedeutet nun nach meinem Verständnis:

Beim Einbau eines nicht DIBT zertifizierten Kaminofens muss ohnehin ein Druckwächter rein, keine Frage.

Beim Einbau eines DIBT zertifizierten Kaminofens kann es ohne Druckwächter funktionieren. Seriös vorhersagen kann es keiner (insofern waren die Aussagen von Kaminbauer und BSFM mir gegenüber auch nicht richtig). Man kann nur im installierten Zustand messen, was passiert, wenn bei höchster Lüftungsstufe der Zuluftventilator ausfällt oder etwas die Ansaugung blockiert. Wenn ich dann bei weniger als 8 Pa Unterdruck liege, ist es ok. Das wird aber immer von der Dichtheit des Gebäudes abhängen und ist somit nicht allgemeingültig. Und der Pferdefuß daran: Die Messung ist streng genommen nur gültig für die aktuellen Wetter- und vor allem Windbedingungen! Ob nicht bei mehr oder weniger Wind der Schornstein besser oder schlechter zieht, ob nicht irgendwelche Windwirbel von anderen Gebäuden oder Bäumen das Zugverhalten des Schornsteins verändern, kann dir niemand sagen.


An dem Punkt wird es ein Lotteriespiel…die Trefferwahrscheinlichkeit ist gering aber wenn, dann wird es wirklich übel.

Für meine persönlichen Sicherheitsanforderungen bedeutet das:

Es ist vollkommen egal, ob jemand es auch ohne Druckwächter genehmigen würde. Der Einbau einer Kontrollierte-Wohnraumlüftung zusammen mit einem Kaminofen (auch ein DIBT zertifizierter) setzt ZWINGEND den Einbau eines Druckwächters voraus. Alles andere ist Lotterie spielen mit dem eigenem Leben.


Da mich die DIBT Ausstattung des Ofens auch 185 € Aufpreis kosten würde, kann ich mir die nun eigentlich auch sparen und direkt für 380 € den Druckwächter einbauen. Damit beschränken sich die Mehrkosten auf knapp 200 €.


Viele Grüße,


Andreas

Sebastian79 30.03.2016 11:23
Kannst auch eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung von Zehnder nehmen, die hat die Überwachung . Mir war Helios aber sympathischer...

nordanney 30.03.2016 11:32
Die von Vallox schalten sich auch nicht ab

SteffenBank 30.03.2016 13:34
Ich möchte mich mal kurz einklinken mit einer eventuell "dämlichen" Frage.
Wird bei einer dezentralen "Lüftungsanlage" auch ein UDW benötigt.
Die Zuluft in den Räumen geschieht über Lunos ALD-R 160, also ohne Ventilatoren und Wärmerückgewinnung. Für Abluft haben wir Lunos RA 15-60.
Es ist nur eine theoretische Frage. Schornstein ist vorhanden, Kamin aber noch Zukunftsmusik.
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