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ᐅ Unsicher wegen Finanzierung


Erstellt am: 11.05.2015 09:34

f-pNo 12.05.2015 10:16
laemat schrieb:

Ihr müsst euch der Tatsache bewusst sein, dass ein Haus direkt nach Schlüsselübergabe ~ 1/3 des Wertes verliert, dazu kommen unzählige Baunebenkosten die ein Nacherwerber nicht bezahlt.

Ohne es genau zu wissen: Ein Haus ist kein Auto? Mit solch einer Aussage wäre ich vorsichtig.
Wenn ich sehe, was in unserer Gegend für Preise für Immobilien aus den 50ern und 60ern aufgerufen werden, die teilweise "Schrottcharakter" haben, mag ich bezweifeln, dass HIER ein solcher Wertverlust zu Stande kommt. Bei uns ist - regional bedingt - eher eine Wertsteigerung von 10% innerhalb der nächsten 4-5 Jahre drin . Wenn ich die Entwicklung der Bodenpreise betrachte, ggf. schon in einem kürzere Zeitraum.

lastdrop 12.05.2015 10:23
Sehe ich genauso. Ich habe, glaube ich, für mein einjähriges Haus, mindestens 100% der Grundstücks- und Erstellungskosten bezahlt, 110-120% nicht ausgeschlossen.

tbb76 12.05.2015 10:39
Da kommt's halt wieder darauf an, wo das Haus sein soll. Im 300 Seelen-Dorf an der Hessisch-Thüringischen Grenze ist ein Wertverlust eher wahrscheinlich als z.B. in Dreieich.

Ich würde aber mindestens 3% Tilgung ansetzen oder das ganze lassen. Wer hat denn Lust, noch in der Rente ein Haus abzuzahlen?

laemat 12.05.2015 11:15
Ohne die genaue Lage zu kennen, kann man keine seriöse Wertermittlung betreiben.
Der Immobilienmarkt hängt natürlich stark von regionalen Schwankungen ab.

Stimmt ein Haus ist kein Auto....es ist sogar viel schlimmer....ein Auto hat immer 4 Räder ein Lenkrad, wenn ich ein Minivan kaufe, weiß ich was ich kaufe. Bei einer gebrauchten Immobilie bezahle ich als Erwerber garantiert nicht die goldenen Wasserhähne, die Monsundusche, den ach so tollen Wäscheschacht usw. des Vorbesitzers mit.

Da die wenigstens Häuslebauer hochspekulativ ein Grundstück kaufen ist man mit 30% Wertverlust schon ganz gut dabei.
Wer kauft schon eine Immobilie zu den Normalherstellungskosten.... Die Wertsteigerung würde nur über den Grundstückspreis (die Lage, die Lage, die Lage) erfolgen um eine Wertsteigerung zu erreichen, welche die Abwertung durch die Alterung der Immobilie abfedert müsste sich die Bodenwerte je nach Grundstücksgröße schon ziemlich erhöhen.

Ich kann es nur aus meiner Region sagen, hier bekommst du ein Haus 10-20 Jahre alt, NHK 300.000 mit Grundstück tutti kompletti für unter 200.000.

f-pNo 12.05.2015 11:27
laemat schrieb:
Ohne die genaue Lage zu kennen, kann man keine seriöse Wertermittlung betreiben.
Der Immobilienmarkt hängt natürlich stark von regionalen Schwankungen ab.

Meine Worte. Die Lage machts - oder auch nicht.
laemat schrieb:

Da die wenigstens Häuslebauer hochspekulativ ein Grundstück kaufen ist man mit 30% Wertverlust schon ganz gut dabei.

Und hier das Gegenbeispiel von unserer Gegend (nicht in/bei Mainz).
Mein Kollege (wohnt 30 km von mir entfernt) hat sein Grundstück im Jahr 2007 für 100 Euro/qm gekauft. 2009 nochmals 60 Euro in die Erschließung gesteckt und dann gebaut.
Aktuell verkauft seine Gemeinde wieder Baugrundstücke - für 350 Euro/qm und diese Grundstück werden ihr aus der Hand gerissen.
So sieht es bei uns in der Gegend generell aus. Mein Vorstand, der vor kurzem aus Bremen zu uns kam, schüttelt nur mit dem Kopf, wenn er sieht, dass in Dörfern, welche nicht mal nen Supermarkt o.ä. haben, > 200 Euro pro qm bezahlt werden (ich hatte schon 10 Jahre Zeit, mir das Kopfschütteln abzugewöhnen).

laemat 12.05.2015 11:36
verrückt die Leute hier stellt sich halt die Frage ob es eine weitere Wertsteigerung gibt. 200 Euro auf dem Platten Land ist schon eine Menge Holz
wertsteigerunggrundstückwertverlustimmobilie