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ᐅ Unsicher wegen Finanzierung


Erstellt am: 11.05.2015 09:34

IonTichy 11.05.2015 15:42
Erstmal Danke für die bisherigen Meinungen.

Ist halt die Frage,ob es mit Restschuld verkauft wird. Das ist der Risikofaktor. Gut verdienen heißt in unserem Fall ca. 4500€ Netto. 4% Tilgung ist mir zu viel. Ich möchte die Finanzierung auf keinen Fall gerade so passend haben und dann jeden Euro umdrehen müssen. Wenn das im Umkehrschluss heißt, dass wir es uns nicht Leisten können, wäre das schade, aber nicht zu ändern.
Das Modell ist mit einem Finanzberater entstanden und aus seiner Sicht ein gangbarer Weg und aus seiner Sicht gar nicht so selten. Ich bin halt noch nicht 100% davon überzeugt...

lastdrop 11.05.2015 16:11
Ich verstehe jetzt nicht ganz, was das "Modell" sein soll...

Wenn Du wenig abzahlst, bleiben hohe Schulden. Bei einem zukünftigen Verkauf müssen die Schulden beglichen werden, der kleine Rest geht an Dich. Und von diesem Rest willst Du eine ETW kaufen? Glaube nicht, dass das funktioniert.

An geplante Immobilien- und Grundstückswertsteigerungen würde ich nicht glauben.

toxicmolotof 11.05.2015 18:22
1% Tilgung ist ein absolutes Nogo.

Bei dir und aktuell aus gleich zwei Gründen.

1) Historisch niedriges Zinsniveau. Deine Planung kann schon in 10 Jahren zu Ende sein. Nämlich dann, wenn die Zinsen bis dahin gestiegen sind.

2) Dein Alter. Diese Planung macht keine seriöse Bank mit. Und dein Finanzmakler sollte geteert und gefedert werden.

Am Ende wird wieder über die Bank geheult, die das mitmacht, frei nach dem Motto: Das hätte man uns aber damals sagen müssen.

Es gibt sogar mittlerweile die ersten Banken, die 1% Tilgung generell ausschließen.

HilfeHilfe 12.05.2015 07:24
Die Aussage beißt sich. Ihr seid 40, 40 Eigenkapital, Kaufpreis 360k verdient recht gut und wollt maximal 1 % tilgen .

Sorry bei dem Zinsniveau ist es töricht. An eurer Stelle würde ich mir eine Bank suchen die 20 Jahre Zinsfestschreibung als Volltilger anbietet ( gibt es). Nach 20 Jahren ohne Sondertilgung seid ihr durch.

laemat 12.05.2015 08:36
Vielleicht solltet ihr euch fragen wozu Ihr ein Haus kaufen wollt. Ihr plant ein Mischding aus Eigengebrauch und Renditeobjekt, im Prinzip nutzt ihr aber keinen der beiden Vorteile den der Hausbau bringt.
So wie ihr jetzt plant kommt ihr vielleicht am Ende mit Plus Minus Null aus der Nummer raus, ggf. macht ihr auch 10.000 ~ 20.000 Euro Gewinn. (im Vergleich zur Mietwohnung für 20 Jahre eine sehr mickrige Sparrate)
Ihr müsst euch der Tatsache bewusst sein, dass ein Haus direkt nach Schlüsselübergabe ~ 1/3 des Wertes verliert, dazu kommen unzählige Baunebenkosten die ein Nacherwerber nicht bezahlt.
Bei eurem Modell seid ihr Mieter im eigenen Haus und ihr verkauft es am Ende mit Renovierungsrückstau.

Ihr solltet euch entscheiden, Mietwohnung und "Leben" oder Hausbau und fürs Haus leben, das soll nicht heißen, dass man mit einem Haus nicht mehr Leben kann aber es fliest schon eine Menge Kapital in die Unterhaltung.

f-pNo 12.05.2015 10:11
laemat schrieb:
Vielleicht solltet ihr euch fragen wozu Ihr ein Haus kaufen wollt. Ihr plant ein Mischding aus Eigengebrauch und Renditeobjekt, im Prinzip nutzt ihr aber keinen der beiden Vorteile den der Hausbau bringt.
So wie ihr jetzt plant kommt ihr vielleicht am Ende mit Plus Minus Null aus der Nummer raus, ggf. macht ihr auch 10.000 ~ 20.000 Euro Gewinn. (im Vergleich zur Mietwohnung für 20 Jahre eine sehr mickrige Sparrate)
Ihr müsst euch der Tatsache bewusst sein, dass ein Haus direkt nach Schlüsselübergabe ~ 1/3 des Wertes verliert, dazu kommen unzählige Baunebenkosten die ein Nacherwerber nicht bezahlt.
Bei eurem Modell seid ihr Mieter im eigenen Haus und ihr verkauft es am Ende mit Renovierungsrückstau.

Ihr solltet euch entscheiden, Mietwohnung und "Leben" oder Hausbau und fürs Haus leben, das soll nicht heißen, dass man mit einem Haus nicht mehr Leben kann aber es fliest schon eine Menge Kapital in die Unterhaltung.


Naja - um hier mal eine Lanze für den TE zu brechen.
Es gibt noch andere als die klassischen Eigenheim-ErwerbsModellle.

z.B. Erwerb nach Bedarf. Als Beispiel:
Ist man jung, ist eine Eigentumswohnung in der Stadt interessant, da man ungebunden ist und damit näher am "Geschehen" sein will. Sind Kinder vorhanden, wünscht man sich, dass diese draußen spielen können, ohne erst ewig auf den Spielplatz zu gehen und dort die Zeit "zu verbrennen". Daher denken zu diesem Zeitpunkt viele über den Erwerb eines eigenen Hauses nach (wenn kleine Kinder vorhanden sind).
Sind die Kids irgendwann ausgezogen, wird das Haus zu groß. Selber ist man langsam in einem Alter, wo man sich evtl. nach etwas kleineren, handlicheren umsieht. Also wird das große Haus verkauft und ggf. eine Wohnung gekauft/gemietet. Ist dann das Alter erreicht, in dem man eher in eine Seniorenresidenz geht, wird dann auch diese Wohnung abgestoßen und das ersparte Geld ins Heim gesteckt. Nächste Station: Kiste .

Bei diesem Modell handelt man nach Bedarf. Es funktioniert dann, wenn der Immobilienmarkt stabil bleibt (daher in einem vorherigen Post die Frage, wo in Hessen man bauen will). Bei Frankfurt hätte man beste Chancen, auf dem Lande wird es evtl. schwieriger.
Dass solche Modellle auch platzen können, hat man 2007/2008 in den USA gesehen, als die Immobilienblase platzte (wobei hier wirklich jeder, der mehr als 3 $ verdiente, sich zu 120% verschulden konnte).

hat allerdings ein treffendes Argument gebracht, was gegen eine generelle 1 % Mindesttilgung spricht: Wenn die Zinsbindung ausläuft, besteht ein hohes Risiko, dass man die dann höheren Zinsen nicht mehr zahlen kann. Dem kann man vorbeugen, indem man die Zinsbindung so wählt, dass sie zu dem Zeitpunkt ausläuft, wenn man verkaufen will.
ABER: Was passiert, wenn Ihr Euch nach 20 Jahren doch nicht vom liebgewordenen Heim trennen wollt? Dann sitzt Ihr auf einen sehr großen Berg Schulden, bei wahrscheinlich deutlich höheren Zinssätzen und deutlich niedrigeren Einkommen. Ihr habt dann keine Wahl - ihr MÜSST verkaufen.

Daher ist die Empfehlung, eine höhere Tilgung zu wählen, berechtigt (egal ob als mtl. Tilgung oder "fest geplante" Sondertilgung).
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