ᐅ Trennwand Reihenmittelhaus
Erstellt am: 17.12.10 12:47
B
Bauexperte17.12.10 17:17Hallo Kai,
Ich verstehe nicht, was Du mit „Schallschutzplatten“ meinst, üblicherweise dient das WDVS der Wärmedämmung und nicht dem Schallschutz; insofern dürfte sich hier keine Preisdifferenz ergeben.
Freundliche Grüße (muß jetzt zum Termin)
KaiHawaii schrieb:Wenn von Anbeginn mit einer 17,5er Kalksandstein Wand geplant wurde, dürfte imho nur ein Mehrpreis für das WDVS incl. Kunstharzputz in Rechnung gestellt werden.
Ok, nun ist es mir klar. Dann erwarte ich aber, bei ähnlicher Wandfläche, einen weit niedrigeren Preis. Zu erwarten ist dann lediglich der Material-Aufpreis der 6cm Dämmplatten oder was meinst du dazu? Sind die Dämmplatten denn wirklich teurer als die üblichen Schallschutzplatten, sorry, dass ich noch mal frage?
Ich verstehe nicht, was Du mit „Schallschutzplatten“ meinst, üblicherweise dient das WDVS der Wärmedämmung und nicht dem Schallschutz; insofern dürfte sich hier keine Preisdifferenz ergeben.
Freundliche Grüße (muß jetzt zum Termin)
K
KaiHawaii17.12.10 17:40Hallo,
mit Schallschutzplatten meine ich die Platten, die üblicherweise zwischen den Häusern verbaut werden, wenn eben ein Nachbar ebenfalls sein Haus hochzieht. Diese Platten sollten ja bei der Kalkulation eines Reihenmittelhaus bereits enthalten sein m.E.
Auf unserer linken Seite, wo der Nachbar ja nun erst mal fehlt, wird ja dann das 6cm WDVS plus Putz auf die 17,5cm Kalksandstein Wand angebracht, wie oben bereits besprochen. Daher spart sich der Bauunternehmer ja die 2cm Platte, die normalerweise verbaut werden würde und die sollte meiner Meinung nach dann vom Aufpreis des WDVS wieder abgezogen werden. Zumal die sogar teurer sind als die 6cm Dämmplatten, nachdem was ich im Internet so gefunden habe.
Aber vlt. kann hierzu jemand noch was beitragen!?
mit Schallschutzplatten meine ich die Platten, die üblicherweise zwischen den Häusern verbaut werden, wenn eben ein Nachbar ebenfalls sein Haus hochzieht. Diese Platten sollten ja bei der Kalkulation eines Reihenmittelhaus bereits enthalten sein m.E.
Auf unserer linken Seite, wo der Nachbar ja nun erst mal fehlt, wird ja dann das 6cm WDVS plus Putz auf die 17,5cm Kalksandstein Wand angebracht, wie oben bereits besprochen. Daher spart sich der Bauunternehmer ja die 2cm Platte, die normalerweise verbaut werden würde und die sollte meiner Meinung nach dann vom Aufpreis des WDVS wieder abgezogen werden. Zumal die sogar teurer sind als die 6cm Dämmplatten, nachdem was ich im Internet so gefunden habe.
Aber vlt. kann hierzu jemand noch was beitragen!?
B
Bauexperte17.12.10 21:58Guten Abend Kai,
Freundliche Grüße
KaiHawaii schrieb:Diese Frage kann Dir nur Dein BU beantworten – ich kenne seine Kalkulation nicht.
…mit Schallschutzplatten meine ich die Platten, die üblicherweise zwischen den Häusern verbaut werden, wenn eben ein Nachbar ebenfalls sein Haus hochzieht. Diese Platten sollten ja bei der Kalkulation eines Reihenmittelhaus bereits enthalten sein m.E.
KaiHawaii schrieb:Einfach ausgedrückt: heutige Doppelhäuser haben 2 separate Trennwände (Komunwände) und dazwischen Dämmung - Luft - Dämmung; frag halt Deinen BU wie sich die Mehrkosten aufsplitten – ggf.. hat er die Kosten der üblichen Dämmung – sofern im Vorfeld kalkuliert - bereits in Abzug gebracht?
Auf unserer linken Seite, wo der Nachbar ja nun erst mal fehlt, wird ja dann das 6cm WDVS plus Putz auf die 17,5cm Kalksandstein Wand angebracht, wie oben bereits besprochen. Daher spart sich der Bauunternehmer ja die 2cm Platte, die normalerweise verbaut werden würde und die sollte meiner Meinung nach dann vom Aufpreis des WDVS wieder abgezogen werden.
Freundliche Grüße
K
KaiHawaii21.12.10 19:05Hallo,
die Reihenhäuser sind alle individuell geplant/gebaut. Sind nicht vom Bauträger. Daher ist die Tiefe nicht vorgegeben, jedoch ist die Häuserkante, an der das Haus beginnen muss definiert (5m ab Gehwegkante). Wir stehen einen knappen Meter über im Vergleich zum rechten Nachbarn. Hier müssen wir dann zusätzlich dämmen, denke deine Frage hat sich darauf bezogen, oder?
Die Vorder- und Rückseiten sind also je nach Ausführung sicherlich verschieden ausgeführt. Bei uns ist bisher eine 36,5cm Porotonwand ohne zusätzliche Dämmung geplant.
die Reihenhäuser sind alle individuell geplant/gebaut. Sind nicht vom Bauträger. Daher ist die Tiefe nicht vorgegeben, jedoch ist die Häuserkante, an der das Haus beginnen muss definiert (5m ab Gehwegkante). Wir stehen einen knappen Meter über im Vergleich zum rechten Nachbarn. Hier müssen wir dann zusätzlich dämmen, denke deine Frage hat sich darauf bezogen, oder?
Die Vorder- und Rückseiten sind also je nach Ausführung sicherlich verschieden ausgeführt. Bei uns ist bisher eine 36,5cm Porotonwand ohne zusätzliche Dämmung geplant.
Richtig.. meine Frage zielte auf die Wandversprünge an den seitlichen Grenzen ab.
Wenn dort ebenfalls, um eine gleichlaufende Wandinnenkante zu erlangen, die Kalksandstein-Wand weiter verlaufen sollte (also auch über die vor- oder zurückspringenden Grenzwände zu den Nachbarn) dann reicht dort die Dämmung natürlich längst nicht. Wenn die Dämmungserhöhung auf der Wandaussenseite erfolgt, musst Du über die Grenze zum Nachbarn bauen.. das muss auch so erlaubt und festgehalten sein. Würde man den Porotonstein nehmen, passend die Wandstärken im Verlauf der Grenzwände nicht zusammen. Es gäbe also Versprünge... und wenn diese nicht gerade durch innere Raum-Trennwände kaschiert werden können.. dann sieht das leider sehr bescheiden aus. Zudem müsste es nach aktueller Anforderung an den Wärmeschutz schon ein relativ guter Porotonstein sein, damit er mit 36.5 cm die Anforderungen erfüllen würde.
Zudem besteht das Problem, dass Du nicht weisst, wann der Nachbar an die gedämmte Kalksandstein-Wand anschliessen wird. Die 6cm Wärmedämmung sind natürlich zu wenig.. auch wäre der Übergang zwischen der Wand mit Außendämmung und der Porotonwand (wenn mit normalem Leichtputz) zu klären, da dies nicht gerade ideal zusammen passt.
Wenn dort ebenfalls, um eine gleichlaufende Wandinnenkante zu erlangen, die Kalksandstein-Wand weiter verlaufen sollte (also auch über die vor- oder zurückspringenden Grenzwände zu den Nachbarn) dann reicht dort die Dämmung natürlich längst nicht. Wenn die Dämmungserhöhung auf der Wandaussenseite erfolgt, musst Du über die Grenze zum Nachbarn bauen.. das muss auch so erlaubt und festgehalten sein. Würde man den Porotonstein nehmen, passend die Wandstärken im Verlauf der Grenzwände nicht zusammen. Es gäbe also Versprünge... und wenn diese nicht gerade durch innere Raum-Trennwände kaschiert werden können.. dann sieht das leider sehr bescheiden aus. Zudem müsste es nach aktueller Anforderung an den Wärmeschutz schon ein relativ guter Porotonstein sein, damit er mit 36.5 cm die Anforderungen erfüllen würde.
Zudem besteht das Problem, dass Du nicht weisst, wann der Nachbar an die gedämmte Kalksandstein-Wand anschliessen wird. Die 6cm Wärmedämmung sind natürlich zu wenig.. auch wäre der Übergang zwischen der Wand mit Außendämmung und der Porotonwand (wenn mit normalem Leichtputz) zu klären, da dies nicht gerade ideal zusammen passt.
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