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relaxzed

Traum vom Haus realistisch oder doch eher Träumerei?

3,50 Stern(e) 11 Votes
Es ging hier auch um normale Häuser und nicht um Luxusimmobillien.
Bei einem teurem Auto verlierst du beim ersten starten mehr Geld als bei einer Immobilie.
Lage ist immer ein Thema. (Die ist bei mir gut und auch nicht günstig. Habe nur noch ein paar alte Häuser in der Gegend).
 
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400k für Haus und Grundstück?
Kenne mich in der Ecke nicht aus, aber kann mir nicht vorstellen, dass das im Umkreis von Düsseldorf machbar ist, oder?
 
Schöner Bias. 10 Jahre gehen die Immobilienpreise hoch. Also kann man ja gar nicht dran verlieren. Naja.
Eigentlich die letzten 100 Jahre ;-) Aber das ist doch gar nicht das Thema.
Ein Neubau ist wie ein Neuwagen. Direkt nach Erstbezug sind mindestens 10% Wert erstmal weg imho.
Das ist der Vorteil beim Neubau. Nach Erstbezug ist zunächst mal kein Geld weg. Es hat schon seinen Grund, warum mal landläufig von "Betongold" spricht.
Dazu KNK und Vorfälligkeit.
KNK stimmt, VE nicht. Objekttausch ist das Zauberwort. Reduziert die VE auf 0€.
Ein paar Tausend? Gestiegene Preise führen zu höheren Darlehen. Muss ich dir doch nicht erklären :) Rechne mal die Vorfälligkeit aus, zB 400.000€ Kredit, der seit 4 Jahren läuft. Paar Zehntausend trifft es da eher.
Wie gesagt, die VE kann man ausklammern. Momentan ist es so, dass es eher ein Dreiklang ist. Nicht gestiegene Preise = gestiegene Darlehen. Sinkende Zinsen = höhere Darlehen möglich = höhere Preise.
Vielleicht doch noch ein paar Worte zur VE. Bei der aktuellen Niedrigstzinsphase ist es wahrscheinlich, dass die Zinsen in den nächsten Jahren (zumindest leicht) wieder steigen. Ebenso damit die Wiederanlagerediten. Das wird dazu führen, dass für die in den letzten/vielleicht auch noch nächsten beiden Jahren abgeschlossenen Darlehen in der Zukunft keine VE anfällt. Die Banken werden froh darüber sein, dass das billige Geld zurückkommt. Das ist zumindest meine persönliche Zinsprognose für die nächsten 5 Jahre.
400k für Haus und Grundstück?
Kenne mich in der Ecke nicht aus, aber kann mir nicht vorstellen, dass das im Umkreis von Düsseldorf machbar ist, oder?
Wenn wir den Umkreis um Düsseldorf mit 30-45 Minuten Fahrzeit bis zur Innenstadt nehmen, ist das für einen Neubau sehr eng, aber gerade noch schaffbar (kleines Grundstück oder DHH). Für Bestandsimmobilien geht es je nach Zustand bei T€ 175 los, bei T€ 400 gibt es schon was schickes.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Hey Trinity

Matrix lässt grüßen ;))) diesen Spitznamen habe ich auch oft genutzt...

also man sollte lieber gestern gekauft haben, als heute oder morgen.

War gestern bei einem Kunden, die planen aktuell die Anschlussfinanzierung. Die haben in 2014 ein Häuschen im Ballungsgebiet vom Rheinland, damals für 210.000 EUR. Die Finanziellen umstände waren kritischer als heute. Damals noch die Nebenkosten über Hanseatic finanziert etc.
heute, fast 5 Jahre später ist das "Häuschen" lt. meiner Bewertung zwischen 330.000 und 350.000 EUR Wert, aus spaß habe ich es von der hiesingen Sparkasse bewerten lasse, und die haben mit 340.000 EUR den Wert bestätigt. D.h. wenn die Sparkasse es mit 340k bewertet, kann man es am Markt für 400k anbieten, und die würden es sofort los werden!

aber worauf ich hinaus will?
viele denken, dass wir auf dem Markt eine "Blase" haben... ich sage da eher, es fehlt noch einiges zur einer Blase... d.h.
1) in den nächsten 2-3 Jahren werden die Preise weiter so steigen, oder so stark steigen, wie in den letzten 5 Jahren! weil die Nachfrage weiterhin hoch ist, und es zu wenig Wohnraum gibt!
2) die Zinsen bleiben in den nächsten Jahren immer noch auf so einem günstigen Niveau, dadurch bleibt die Nachfrage so groß
3) in 3-5 Jahren wird sich der Markt zwar abkühlen, aber die Preise dürfen weiter mehr steigen als die Inflation (Inflation aktuell im EU Raum: 1,5-2%!!!!)
4) somit man zahlt aktuell an die Bank weniger Zinsen, als die Inflation ist!
woran liegt es?
in den 80-90er gab es viele Jahre mit kaum Preissteigerungen bei den Immobilien, trotz höhere Inflation... und das gleichen wir seit Jahren aus....


vor 2 Jahren habe ich den besten Freunden meiner Frau gesagt: huh, das Häuschen was ihr in Bergisch Gladbach kaufen wollt (neben Köln!) ist mit einem Preis der über 100.000 EUR über dem tatsächlichem Wert liegt.... also ich wäre da was vorsichtiger...
Heute, 2 Jahre später, können die 200.000 EUR mehr verlangen, und würden es sofort loswerden weil die Leute sich darum reißen würden!

das soll keine Animation sein, viel über dem Wert zu zahlen! Jedoch je nach Region nimmt man gerne einige Aufschläge in Kauf.

bei Dir in Düsseldorf kann ich sagen: vor paar Jahren haben alle alles in Neuss aufgekauft, weil nicht weit nach Düsseldorf, und Preise noch relativ human... heute nicht mehr.
Denke mir, dass Du für 400.000, als KfW-40 Haus, mit Pool, Garage etc. kaum was finden wirst... d.h. entweder noch mehr rausziehen, oder mehr investieren!

PS. wohne selbst nah am Bonn, 10km bis zur Stadtgrenze, und hier sind die Grundstückspreise auch jenseits gut uns Bösen, auch beim Bestand. Wenn man was vernünftiges haben will, relativ neu, dann muss man schon für kleines Reihenhaus mit 250qm Grundstück 400.000 EUR investieren.
Junge Doppelhaushälften (also max. 5 Jahre alt, 160qm WF, 250-350qm Grundstück) fangen mit 600.000 EUR an....
und Neubauten bei ETW sind wir hier auch über 4.000 EUR pro qm!!!!

das ist die Realität...
 
Kann mir jemand die Problematik erklären, ich verstehe sie hier nicht wirklich. Sind wir in Deutschland schon so weit, dass sich Menschen mit fast 100k Jahreseinkommen keine selbstgenutzte Immobilie mehr leisten können? Ich denke ganz so weit ist es dann auch noch nicht.

Fazit: Wenn nicht du, dann muss man sich ernsthaft fragen: Wer dann?
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Hey Trinity

Matrix lässt grüßen ;))) diesen Spitznamen habe ich auch oft genutzt...

also man sollte lieber gestern gekauft haben, als heute oder morgen.

War gestern bei einem Kunden, die planen aktuell die Anschlussfinanzierung. Die haben in 2014 ein Häuschen im Ballungsgebiet vom Rheinland, damals für 210.000 EUR. Die Finanziellen umstände waren kritischer als heute. Damals noch die Nebenkosten über Hanseatic finanziert etc.
heute, fast 5 Jahre später ist das "Häuschen" lt. meiner Bewertung zwischen 330.000 und 350.000 EUR Wert, aus spaß habe ich es von der hiesingen Sparkasse bewerten lasse, und die haben mit 340.000 EUR den Wert bestätigt. D.h. wenn die Sparkasse es mit 340k bewertet, kann man es am Markt für 400k anbieten, und die würden es sofort los werden!

aber worauf ich hinaus will?
viele denken, dass wir auf dem Markt eine "Blase" haben... ich sage da eher, es fehlt noch einiges zur einer Blase... d.h.
1) in den nächsten 2-3 Jahren werden die Preise weiter so steigen, oder so stark steigen, wie in den letzten 5 Jahren! weil die Nachfrage weiterhin hoch ist, und es zu wenig Wohnraum gibt!
2) die Zinsen bleiben in den nächsten Jahren immer noch auf so einem günstigen Niveau, dadurch bleibt die Nachfrage so groß
3) in 3-5 Jahren wird sich der Markt zwar abkühlen, aber die Preise dürfen weiter mehr steigen als die Inflation (Inflation aktuell im EU Raum: 1,5-2%!!!!)
4) somit man zahlt aktuell an die Bank weniger Zinsen, als die Inflation ist!
woran liegt es?
in den 80-90er gab es viele Jahre mit kaum Preissteigerungen bei den Immobilien, trotz höhere Inflation... und das gleichen wir seit Jahren aus....


vor 2 Jahren habe ich den besten Freunden meiner Frau gesagt: huh, das Häuschen was ihr in Bergisch Gladbach kaufen wollt (neben Köln!) ist mit einem Preis der über 100.000 EUR über dem tatsächlichem Wert liegt.... also ich wäre da was vorsichtiger...
Heute, 2 Jahre später, können die 200.000 EUR mehr verlangen, und würden es sofort loswerden weil die Leute sich darum reißen würden!

das soll keine Animation sein, viel über dem Wert zu zahlen! Jedoch je nach Region nimmt man gerne einige Aufschläge in Kauf.

bei Dir in Düsseldorf kann ich sagen: vor paar Jahren haben alle alles in Neuss aufgekauft, weil nicht weit nach Düsseldorf, und Preise noch relativ human... heute nicht mehr.
Denke mir, dass Du für 400.000, als KfW-40 Haus, mit Pool, Garage etc. kaum was finden wirst... d.h. entweder noch mehr rausziehen, oder mehr investieren!

PS. wohne selbst nah am Bonn, 10km bis zur Stadtgrenze, und hier sind die Grundstückspreise auch jenseits gut uns Bösen, auch beim Bestand. Wenn man was vernünftiges haben will, relativ neu, dann muss man schon für kleines Reihenhaus mit 250qm Grundstück 400.000 EUR investieren.
Junge Doppelhaushälften (also max. 5 Jahre alt, 160qm WF, 250-350qm Grundstück) fangen mit 600.000 EUR an....
und Neubauten bei ETW sind wir hier auch über 4.000 EUR pro qm!!!!

das ist die Realität...
Hmm hört sich gut an und hoffentlich ist da auch viel wahres dran!

Allerdings lese ich nur vom Pendelschlag in die eine Richtung. Nie in die andere...

Haus jetzt 200k mehr wert als vor 5 jahren etc... Glaub ich alles!

Aber, es kann halt auch im die andere Richtung gehen. Das sollte man nie vergessen.

Wenn es nämlich sicher wäre dass die Preise in den nächsten 5-10Jahren steigen, würde absolut jeder Mensch sofort nen Kredit nehmen und bauen/kaufen.

Was dann passieren kann haben wir ja nun vor einigen Jahrem in den Staaten gesehen...


Alles kann, nichts muss. Wie gesagt... Viele Wege führen nach Rom.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
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