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ᐅ Tragende Wand oder nicht? Holzbalken direkt auf Mauer?

Erstellt am: 19.02.24 06:07
A
Alexannahaus
A
Alexannahaus
19.02.24 06:07
Haus ist Baujahr 50/60 er Jahre. Im Erdgeschoss soll eine Wand weggerissen werden und eine trockenbau Wand wieder eingesetzt wegen der großen Löcher in der Wand. Wäre günstiger. Ich vermute aber dass die Wand tragend ist. Über und unter der Wand befinden sich auch Wände
Beschädigte Innenwand bei Renovierung mit freiliegenden Rohren und bröckelndem Putz.

Rohbaustelle: beschädigte Wand mit Loch, Schutt, freiliegende Rohre und Kabel.

Baustellenboden mit aufgebrochener Betonplatte und rotem sowie grauem Rohrleitungssystem.

Durchbrochene Wand mit freiliegter Stahlbewehrung hinter bröckelndem Putz.

Zerbrochene Wand mit freiliegten Holzbalken und Putzresten.

Beschädigte Innenwand: gelber Anstrich, freiliegende Stahlkonstruktion und bröckelnder Putz.
N
nordanney
19.02.24 09:58
Wäre das auf den Bilder eine tragende Wand, würde ich schon heute das Haus nicht mehr betreten und hätte berechtigte Angst. Sie sieht auch nur ein paar cm dick aus.

Und mehr kann man nicht sagen. Keine Angaben zur Stärke, zum Material, keine Pläne (vom Geschoss + drunter und drüber), keine Statikangaben usw.
wpic19.02.24 13:27
Bei Bauten der 50/60-er Jahre gibt es oftmals Überraschungen bei den konstruktiven Zusammenhängen des Rohbaus. Es sind dann Materialien sehr sparsam oder improvisiert aus anderen Bereichen entnommen und verbaut worden.

Die Wand sieht maximal nach einer Halbsteinwand (11,5cm) aus. Diese kann in einem Haus aus diesen Baujahren durchaus tragend sein. Entscheidend ist auch die Konstruktion der Decke über dem EG und wie die Wand ggf als Auflager genutzt wird (Stahlbetondecke/Holzbalkendecke/elementierte Decke mit wechselnder Verlegerichtung etc.)

Diese konstruktiven Zusammenhänge kann nur ein Statiker vor Ort klären und dann zum Abbruch oder zum Ersatz ggf. sein OK geben. Dazu sind die Originalpläne des Hauses und die Bauantragsstatik immer hilfreich. Liegen Sie ihnen noch nicht vor, hilft eine Anfrage beim Archiv des zuständigen Bauamtes.

Sie sollten keine eigenen Entscheidungen ohne diese Voruntersuchungen durch den Statiker treffen
11ant19.02.24 13:55
Alexannahaus schrieb:

Haus ist Baujahr 50/60 er Jahre.
Die 50er Jahre sind allein mehrere Bauepochen und gingen bis etwa 1963. Falls es noch dasselbe Haus wie in https://www.hausbau-forum.de/threads/sandstein-keller-flecken-auf-boden.45708/ ist, ist es noch älter. Nach dem zweiten Weltkrieg sind in Deutschland keine Archive mehr zerbombt worden, von einem adäquaten Schaden in Köln einmal abgesehen. Die Bilder sind ohne Maßstab und Kenntnis der dargestellten Lage im Grundriss annähernd wertlos. Schaffe mal Grundrisse und mindestens einen Schnitt herbei. Wer tobt sich denn derart pogomäßig an einer Wand aus (und wurden die Rohre davor oder danach durch Schläuche ersetzt) ?
Alexannahaus schrieb:

Im Erdgeschoss soll eine Wand weggerissen werden und eine trockenbau Wand wieder eingesetzt wegen der großen Löcher in der Wand. Wäre günstiger.
Ich wüßte aktuell nicht, wie "günstig" dabei vorgegangen werden sollte, diesen Zustand für den Aufbau einer Trockenbauwand zu ertüchtigen.
Alexannahaus schrieb:

Ich vermute aber dass die Wand tragend ist.
Wenn diese Wand noch trägt, konvertiert der Papst zum Buddhismus.
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Winniefred19.02.24 15:25
Statiker holen. Wir haben auch teilweise sehr dünne Wände (glaube 7 oder 8cm?) und hatten für einen Teilabbruch letztes Jahr den Statiker da. Wir mussten dann noch paar Gucklöcher machen, damit der sehen konnte wo Balken verlaufen, wie stark diese sind und wo sie aufliegen. Auch bei uns hätte eine so dünne Wand tragend sein können (Baujahr 1921).
11ant19.02.24 16:10
Winniefred schrieb:

wo Balken verlaufen, wie stark diese sind und wo sie aufliegen. Auch bei uns hätte eine so dünne Wand tragend sein können (Baujahr 1921).
Auch hier können Balken von halbsteinstarken Wänden getragen werden (sollen). Von einer nicht_mehr_tragenden Wand gerät ein Haus allerdings selten sofort (unverzüglich, wie bei Günter Schabowski) an den Punkt, wo die Statik kippt.
Wenn es soweit ist, kann es allerdings schneller gehen als das Einschalten eines Martinshornes.
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statikertragendwändebalken