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ᐅ Strukturelle Einschätzung der Schlitze für Elektro- und Klimaanlagen


Erstellt am: 29.11.24 11:43

Bayernbors29.11.24 21:42
11ant schrieb:

will der GU den erst beim allerletzten Hammerschlag haben ?
Soviel ich verstanden habe, ist keine Zwischenabnahme geplant. Nur die Endabnahme am Ende.
Gerddieter schrieb:

Deshalb ja auch die regelmäßigen Besuche vom Sachverständigen, um die Zwischenschritte zu dokumentieren.
Ja, wir haben nur Zwischenprüfungspunkte vereinbart. Einer davon wäre nach der Rohinstallation (vor dem Verputzen und Estrich).
Gerddieter schrieb:

unsere sahen aber ziemlich genauso aus wie bei dir....
Ja, dann hoffen wir mal, dass sie gut genug sind.
ypg30.11.24 09:25
11ant schrieb:

Nein, ich meinte Deinen Segen zur bisher erreichten Bauvertragserfüllung -
Gibbet nicht. Es ist die Zahlung nach Baufortschritt, die rechtlich noch nicht einmal eine stille Abnahme wäre.
Bayernbors schrieb:

Sollte hier ein Statiker hinzugezogen werden, oder reicht die Bestätigung des Elektrikers?
Die Statik wurde ja schon vorab berechnet. Gibt es eine Ausführungsplanung? Dort müsste die Einbuchtung drin sein.
Besser ist es natürlich, wenn man den Kabelkanal vor die Wand setzt, aber dann hätte man, wo auch immer das jetzt hier ist (Küche?), eine sichtbare Abkofferung. Das empfinden einige als Mangel. Ist es in einigen Bereichen auch.
Bayernbors schrieb:

Anfrage des Klimaanlagen-Techniker:
Ist ja nett und süß, dass er anfragt. Vertikale Schlitze sollten meist kein Problem darstellen.

Grundsätzlich ist das ganze Problem aber auch wieder richtungsweisend: Bau mit GU keine besonderen Zusatzleistungen. Es könnte Probleme und Ärger geben, und später gibt es auf Nix eine Garantie von ihm.
Bayernbors01.12.24 12:26
ypg schrieb:

Die Statik wurde ja schon vorab berechnet. Gibt es eine Ausführungsplanung?
Ja, die Statik wurde bereits vorab berechnet, aber ich habe die statischen Pläne nicht. Es gibt keine Ausführungsplanung für diese Details.
ypg schrieb:

Besser ist es natürlich, wenn man den Kabelkanal vor die Wand setzt, aber dann hätte man, wo auch immer das jetzt hier ist (Küche?), eine sichtbare Abkofferung.
Das mag aus statischer Sicht besser sein, jedoch nicht aus ästhetischer Sicht. Wir haben die interne Einheit sowohl im Wohnzimmer als auch in jedem Schlafzimmer. Ich mache die Rohinstallation jetzt, um diese Kabelkanäle zu vermeiden.
ypg schrieb:

Grundsätzlich ist das ganze Problem aber auch wieder richtungsweisend: Bau mit GU keine besonderen Zusatzleistungen. Es könnte Probleme und Ärger geben, und später gibt es auf Nix eine Garantie von ihm.
Ich verstehe die allgemeine Empfehlung nicht vollständig. Ich dachte, es wäre besser, die Arbeiten so weit wie möglich zu trennen, damit eine klare Verantwortung für den GU und für die anderen beauftragten Firmen besteht. Auf diese Weise können mögliche Probleme der richtigen Partei zugeordnet werden und es gibt weniger Verwirrung oder Haftungsfragen, oder?
ypg01.12.24 14:26
Bayernbors schrieb:

Ich dachte, es wäre besser, die Arbeiten so weit wie möglich zu trennen, damit eine klare Verantwortung für den GU und für die anderen beauftragten Firmen besteht.
Bayernbors schrieb:

Auf diese Weise können mögliche Probleme der richtigen Partei zugeordnet werden
Sehe ich nicht so: gibt es ein statisches Problem, die auf die Beschaffenheit der Wände zurückzuführen ist, dann kann der GU die Ursache auf den Klimafritzen schieben. Oder umgekehrt. Das ist Gewährleistungsärger - wird auch in den AGB in klein drin stehen.
Teimo198802.12.24 09:02
Bayernbors schrieb:



Ich habe allgemein auch keine Bedenken. Den Installationsweg für die Steigleitungen hätte ich aber nicht unbedingt in die Außenwand (Dämmung) gesetzt. Das kann man z.b. auch bei der Statischen Berechnung schon mitberücksichtigen. Ich hab meinem Rohbauer und Statiker bei der Planung gesagt wo ich meine Verteilungen setzen möchte. Rohbauer hat mir dann auch gleich eine Aussparung in Wand und Decke gelassen. Die hab ich nach Fertigstellung der Elektroinstallation und vor dem Verputzen mit Leichtmörtel zugemacht. Wird denke ich dann bei dir auch so aussehen.
Zwei Verteilerschränke an einer Ziegelwand im Rohbau, Baustelle mit Kabelrollen.
Bayernbors13.03.25 09:35
Hallo nochmal an alle,

ich wollte euch ein Update zu diesem Thema geben. Wir haben inzwischen den Gutachterbericht erhalten, und er äußert Bedenken zu zwei Aspekten unserer Elektroinstallation:

1️⃣ Der große Kabelkanal in der Außenwand

2️⃣ Leerrohre auf der Rohdecke


Ich würde gerne eure Meinungen und Vorschläge dazu hören:
✅ Gibt es bei einer solchen Elektroinstallation eigentlich Probleme mit dem Brandschutz?
✅ Welche Maßnahmen wären bei den Leerrohren sinnvoll, um Probleme mit dem Estrich zu vermeiden?


Hintergrund: Die Leerrohre verlaufen zum großen Kabelkanal durch einen schmalen Korridor im 1. Obergeschoss und von dort in den Technikraum im Untergeschoss. Eine alternative Streckenführung war wohl nur schwer zu realisieren.


Ich freue mich über euer Fachwissen und eure Anregungen!


Vielen Dank und viele Grüße!


2. Feststellungen
2.1 Elektrik und Smarthome-Installation
  • Erhöhte Belastung der Stromkabel im Vergleich zu Standardbauwerken fest- gestellt. Dies liegt an der zusätzlichen Verkabelung für das Smarthome- System, wodurch mehr Leitungen als üblich im Gebäude verteilt wurden. Be- sonders im Bereich der Hauptleitungen sind zahlreiche Kabel gebündelt, was sowohl Platzprobleme als auch thermische Belastungen mit sich bringen kann. Hier ist eine detaillierte Überprüfung der Kabelverläufe erforderlich, um sicherzustellen, dass keine Überhitzung oder unzureichende Isolierung ent- steht.
  • Kabelkanal mit einer Breite von ca. 48 cm und einer Tiefe von ca. 18 cm in der Außenwand vorhanden. (siehe Fotos 1.1 und 1.2)

Baustelle mit offener Ziegelwand und Kabeln während Innenausbau


Baustelle mit offenem Rohbau, sichtbare Kabel und Isolierung an Wänden


  • Durch diese Ausführung könnten Schäden an der Wandkonstruktion sowie an der Wärmedämmung entstehen
  • Empfehlung: Eine alternative Kabelverlegung innerhalb der Innenwände prü- fen und den offenen Kanal fachgerecht mit geeignetem Material verschließen
  • Brandschutz: Alle Kabelkanäle müssen gemäß den geltenden Brandschutzvorschriften mit zugelassenen Materialien verschlossen werden, um Brandrisiken zu minimieren.
  • Estrichvorbereitung: Durch die Vielzahl der verlegten Kabel kann es zu Luftspalten im Estrich kommen, die Risse oder Setzungen im Boden verursa- chen können. Hier ist besondere Sorgfalt erforderlich. (siehe Foto 2.1)

Viele schwarze Kabelbündel liegen an einer bröckelnden Ziegelwand; Kabelkanäle sichtbar.





2.4 Erstes Obergeschoss
  • Auch im ersten Obergeschoss wurde ein Kabelkanal mit ähnlichen Abmes- sungen in der Außenwand festgestellt. Dieser verläuft vertikal entlang der Au- ßenwand und beeinträchtigt sowohl die statische Integrität als auch die Wär- medämmleistung des Gebäudes. Aufgrund der Tiefe und Breite des Kanals besteht die Gefahr von Wärmebrücken, die langfristig zu Energieverlusten und möglichen Feuchtigkeitsschäden führen können. Zudem könnte die bauliche Integrität der tragenden Außenwand durch die geschwächte Struktur beein- trächtigt werden. Es ist dringend zu prüfen, ob eine alternative Führung der Kabel innerhalb der Innenwände möglich ist, um diese negativen Auswirkun- gen zu vermeiden. Sollte dies nicht möglich sein, sind geeignete Maßnahmen zur fachgerechten Schließung des Kanals mit statisch geeignetem Material sowie einer vollständigen Wiederherstellung der Dämmebene erforderlich. (siehe Fotos 5.1 und 5.2)

Rohbauzimmer mit roten Ziegelwänden, Kabeln am Boden und Fensteröffnung.



Person misst Spalt in freigelegter Ziegelwand mit Maßband; Kabel liegen an der Wand.

  • Empfehlung: Die Kabelverlegung sollte optimiert werden, um eine bessere Führung der Installationen zu ermöglichen. Luftspalten im Estrich sind zu ver- meiden. (siehe Foto 6.1)

Baustellen-Innenraum mit roten Ziegelwänden; Kabelstränge liegen auf dem Boden.
kabelkanalkabelkanäleaußenwandestrichelektroinstallationobergeschossrohinstallationverputzenstatikausführungsplanung