ᐅ Straßenlärm in Attikawohnung / Penthouse
Erstellt am: 10.06.21 07:36
stefanurech 10.06.21 07:36
Hallo zäme,
wir lachen uns eine sehr grosszügige Attikawohnung/Penthouse im 3. Stock eines Mehrfamilienhaus an, die wir dank des frühen Projektstatus fast vollständig selbst ausgestalten können. Wir haben aber ein Problem, wo wir hoffentlich auf eure geballte Erfahrung zählen können: Das Gebäude liegt direkt an einer gut befahrenen Dorfstrasse. Der Architekt schätzt das nicht als Problem ein, und zwar aus folgenden Gründen:
Besten Dank für eure Hilfe! Gruss, Stefan
wir lachen uns eine sehr grosszügige Attikawohnung/Penthouse im 3. Stock eines Mehrfamilienhaus an, die wir dank des frühen Projektstatus fast vollständig selbst ausgestalten können. Wir haben aber ein Problem, wo wir hoffentlich auf eure geballte Erfahrung zählen können: Das Gebäude liegt direkt an einer gut befahrenen Dorfstrasse. Der Architekt schätzt das nicht als Problem ein, und zwar aus folgenden Gründen:
- Im Rahmen der Sanierung des nahen Dorfplatzes wird die Strasse mit einem Flüsterbelag versehen. Diese sollte einen Grossteil der Abrollgeräusche schlucken.
- Die Strasse wird von einer Kantons- zu einer Gemeindestrasse herabgestuft und in eine Tempo-30-Zone umgewandelt.
- Er argumentiert weiter mit dem Schallkegel. Da das Haus so nah an der Strasse steht, geht der Schall der Autos direkt in den Himmel. Wir hören praktisch nur etwas, wenn wir uns über die Brüstung lehnen.
Besten Dank für eure Hilfe! Gruss, Stefan
Osnabruecker 10.06.21 08:05
Innerorts und "Pflüsterbelag" bin ich erstmal skeptisch. Die meisten Beläge reduzieren das Abrollgeräusch, und das ist bei 30 km/h nicht mehr maßgebend... Im Detail müsste ich das mal nachschauen, aber dir Reduzierung der Geschwindigkeit und der Anzahl an PKW dürfte da das bessere Argument sein (also 2.)).
Wer am Kirchplatz wohnt hört die Glocken leiser als die weiter entfernten... wenn gegenüber von euch ein höheres Haus steht könnte der Schall zu euch reflektiert werden, ansonsten sehe ich da weniger Bedenken. Man gewöhnt sich auch dran, zb bei Bahnanlagen.
Wenn du empfindlich bist, bzw. Auf Lärm sensibel reagierst: such dir was anderes. Ansonsten machen.
Wer am Kirchplatz wohnt hört die Glocken leiser als die weiter entfernten... wenn gegenüber von euch ein höheres Haus steht könnte der Schall zu euch reflektiert werden, ansonsten sehe ich da weniger Bedenken. Man gewöhnt sich auch dran, zb bei Bahnanlagen.
Wenn du empfindlich bist, bzw. Auf Lärm sensibel reagierst: such dir was anderes. Ansonsten machen.
hanghaus2000 10.06.21 09:28
Du fragst einen Experten, der hoffentlich nicht der Verkäufer ist, und willst dessen Expertise in Frage stellen?
Seltsam.
MMn findet die Beste Laermverminderung im Kopf statt.
Ansonsten bringt das beste Ergebnis die 30er Zonierung.
Seltsam.
MMn findet die Beste Laermverminderung im Kopf statt.
Ansonsten bringt das beste Ergebnis die 30er Zonierung.
vonBYnachSH 10.06.21 09:58
Wir haben früher in einer 3-stöckigen EG-Wohnung eines Mehrfamilienhaus gewohnt, welches oben eine tolle Penthouse-Wohnung hatte, exakt, wie Du es beschreibst. 30er Zone und Flüsterbelag. In den 5 Jahren, wo wir da wohnten, wurde die Wohnung 2x verkauft, da die Bewohner gestresst wegen dem Straßenlärm waren. Bei uns unten war es nicht schlimm, aber je höher man kam, umso lauter konnte man die Straße hören. Wenn Du lärmempfindlich bist, würde ich es lassen.
MayrCh 10.06.21 10:35
Osnabruecker schrieb:
Abrollgeräusch, und das ist bei 30 km/h nicht mehr maßgebend...Steile These. Gibt's dafür nen Beleg? hampshire 10.06.21 14:13
Solange bei dem Haus keine Kreuzung ist, bei der es vermehrt zu Anfahrgeräuschen kommt, solltest Du mit Tempo 30 statt 50 eine deutliche Verbesserung haben. Dass die Schallenergie in Obergeschossen von Häusern, die direkt an der Straße stehen geringer sein soll hat eine gewisse Logik, wie stark der Effekt ist kann ich nicht einschätzen. Habt ihr den Geräuschpegel bereits vor Ort erlebt?
MayrCh schrieb:Die Abrollgeräusche entwickeln sich überproportional mit der geschwindigkeit. Bei tempo 30 sind diese so gering, dass der Effekt unterschiedlicher glatter Bodenbeläge nicht mehr so signifikant sind. Dafür braucht man keinen Beleg, das ist einfache Physik.
Steile These. Gibt's dafür nen Beleg?
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