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ᐅ Sondertilgung, sparen oder Konsum?


Erstellt am: 02.02.20 19:14

Zaba1206.10.20 12:45
Ich finde die Diskussion irgendwie müßig, die Rahmenbedingungen (Kinder oder keine Kinder, großer oder kleiner Kredit, Alt oder Jung gebaut) sind viel zu unterschiedlich sind.
Es ist kein Nachteil schnell Schuldenfrei zu sein. Jetzt kann man sich natürlich ausmalen, wen ein Jobverlust härter trifft, denjenigen der mit 41J. sein Haus abbezahlt hat oder denjenigen der noch 30J weiter abzahlen darf. Je nachdem wie hoch die Finanzierung ausgefallen ist und wie verschuldet man nach einem Notverkauf ist, wird es sehr lange kein Eis für die Kinder mehr geben. Mal plakativ gesprochen ohne hier jemanden angreifen zu wollen.
pagoni202007.10.20 12:59
saralina87 schrieb:

Die Restschuld interessiert mich ehrlich gesagt herzlich wenig.
....heute nicht, ob es immer so sein wird, weiß man ja selbst nicht. Aber Ja, man kann es so oder so machen und ich kann Beides verstehen.
saralina87 schrieb:

aber ich möchte gerne ein unbeschwertes Leben führen solange meine Tochter klein ist - und das ist sie jetzt, nicht in 10-15 Jahren.
...hängt unbeschwertes Leben tatsächlich überwiegend verfügbaren Bargeld ab?
Wiesel29 schrieb:

In diesem Forum gibts für einige irgendwie nur schwarz oder weiß.
yep
saralina87 schrieb:

Wie gesagt: Krieg erstmal welche. Dann red über Erziehung. Und unnötige Ausgaben. Und komische "früher war alles besser"-Aussagen.
Ich kenne das "Früher" und JA, Manches war besser mMn. Manches dagegen nicht. Jegliche Pauschalierung mag ich daher nicht, da sie meist nicht zutrifft.
Erziehung ist ein weites Feld und Keiner sollte sich da zu weit aus dem Fenster lehnen und was von Elternseite heutzutage als "gut" angesehen wird führt aus Erzieher- oder Berufsausbilders oftmals zu Magengeschwüren.
Ich erleb(t)e sehr große Unterschiede bisher. MMn sind aber Kinder, die auch öfter einmal Verzicht, Scheitern oder unerfüllte Wünsche erleben meist besser aufs Leben eingestellt.
saralina87 schrieb:

Ist es verwerflich seinen Kindern alles zu ermöglichen, was im eigenen Lebensstandard möglich ist?
Diesen Ansatz halte ich für bedenklich, da Niemand von uns weiß, ob unsere Kinder diesen/unseren Lebensstandard halten können bzw. welchen Stress es für sie bedeutet, diesen selbst einmal erreichen zu müssen. Zudem müssen Kinder keinesfalls "das Gleiche" haben wie die Eltern. Eine gesunde Hierarchie (nicht Zwang, Leid etc.) im Elternhaus hat sich bewährt und ist nötig. Dafür hat das Kind andere Freiheiten und darf ganz viele Fehler machen.
saralina87 schrieb:

Können Kinder dann nicht trotzdem gut erzogen sein?
Natürlich können sie das. Das hat aber Nichts zu tun mit Urlauben oder finanziellen Möglichkeiten;
Altai schrieb:

Jetzt möchte ich mit ihnen eine schöne Zeit haben und da soll der Skiurlaub oder die Reit- und Musikstunden drin sein. Auch ich lebe nur einmal und weiß nicht, wieviel Zeit noch bleibt - also möchte ich auch nicht immer nur alles auf Sparflamme betreiben. Ich habe ein teures Hobby, das gönne ich mir. Ganz bewusst.
Das verstehe ich absolut. Dennoch glaube ich, dass es den Kindern völlig schnuppe ist, ob das Miteinander Geld kostet. Natürlich kann/soll man sich Dinge gönnen und keinesfalls sich kasteien. Pferd, Legopland, Musical etc. sind sicher ganz nett, wenn man sich aber länger mit Kindern beschäftigt weiß man, dass ihnen oft wenig reicht bzw. oft das Einfache.

Für viele Familien mit Kindern ist Corona wohl deswegen so ein Stress bzw. Problem, weil solche gewohnte "Events" nicht möglich sind. Mancherorts erlebe ich fast Panik, weil der nächste Strandurlaub in Gefahr scheint, als ob ein Leben ohne diesen sinnlos wäre (frei nach Loriot: "Ein Leben ohne Mops ist möglich aber sinnslos").
Was ist aber ohne solche Dinge, wenn Corona o.ä. dauerhaft bleibt bzw, Schlimmeres kommt?.
Keiner muss ja die Philosophie des Anderen leben zum Glück
haydee07.10.20 13:25
Corona darf man nicht vergessen, viele Eltern mußten Arbeiten und Kinder betreuen. Das was normal Kindergärten und Schulen übernehmen. Wenn das problemlos ging arbeitet wohl irgendjemand nicht richtig.
Im Ländlichen Raum geht es noch, nur bei aller Kreativität wie zur Hölle will man Kinder in einer Wohnung beschäftigen und auspowern? Bei uns hat das Familienleben sehr gelitten und es war anstrengend. Nicht das Kind zu beschäftigen. Möglichkeiten gibt es massig. Aber 2 x Vollzeitarbeiten + 1 x Vollzeit Kinderbetreuung. Hieß Arbeiten am Wochenende, Nachts und am Frühen morgen.
saralina8707.10.20 13:56
pagoni2020 schrieb:

...hängt unbeschwertes Leben tatsächlich überwiegend verfügbaren Bargeld ab?

...

Das verstehe ich absolut. Dennoch glaube ich, dass es den Kindern völlig schnuppe ist, ob das Miteinander Geld kostet. Natürlich kann/soll man sich Dinge gönnen und keinesfalls sich kasteien. Pferd, Legopland, Musical etc. sind sicher ganz nett, wenn man sich aber länger mit Kindern beschäftigt weiß man, dass ihnen oft wenig reicht bzw. oft das Einfache.

Nein, unbeschwertes Leben hängt nicht "überwiegend" vom verfügbaren Bargeld ab, aber es spielt eine immerhin so große Rolle dass wir sowohl die Größe unseres Hauses als auch unsere Finanzierung so gestaltet haben, dass wir uns kaum umstellen müssen.
Geld allein macht nicht glücklich, aber mich persönlich belastet es schon wenn es knapp ist. Hat man sich einmal einen Lebensstandard angewöhnt ist es vermutlich für die Meisten schwer, auf lieb gewonnene Dinge wie die gelieferte Pizza am Sonntag zum Tatort zu verzichten. Das ist aber eben Einstellungssache, der Eine hatte diese Pizza nie und empfindet das als Verschwendung, der Nächste verzichtet gern darauf und baut sich dafür ein großes Haus oder ist schneller schuldenfrei, und wieder Andere mögen ihr Leben nicht für ein Haus ändern und nicht auf gewisse Dinge verzichten.

Es hat niemand behauptet dass Kinder teure Aktivitäten oder bezahltes Miteinander besser finden als das, welches es umsonst gibt. Aber ich behaupte dass sie es auch cool finden. Es ist ihnen, wie du sagst, einfach egal. Solange mein Kind aber nach Dingen fragt, die ich nicht selbst als total drüber empfinde und das Geld da ist, werde ich es ihm nicht aus Prinzip verwehren. Das bedeutet ja nicht dass das Kind immer alles bekommt was es will.
pagoni202007.10.20 14:00
haydee schrieb:

nur bei aller Kreativität wie zur Hölle will man Kinder in einer Wohnung beschäftigen und auspowern?
Das ist doch vlt. einen Gedanken wert, warum Jemand dazu da sein muss (Eltern/Lehrer o.ä.), um mit eigenem Hinzutun die Kinder "auszupowern". Den Begriff mag ich nicht so ganz, da es ja bedeuten würde, dass die ansonsten nur wilden Kinder täglich und zwingend von irgend Jemandem bis zur Müdigkeit hin zur Ruhe gebrach werden müssen.
Ich verstehe Dich aber schon, keine Sorge !
Ich zitiere einen anerkannten Kinderpsychologen der da sagte: "Ich hatte eine tolle Kindheit - meine Eltern hatten nie Zeit".
Mir ist generell zu viel Aktion von außen dabei, was ich so erlebe. Nun bin ich selbst ein paar Tage älter und kann sehr wohl viele und erhebliche Verbesserungen für Kinder sehen und begrüßen. Dennoch erinnere ich mich noch vage, dass uns niemals langweilig war und wir immer selbst für unser Spiel sorgen mussten und wir fanden das gut so.
Heutzutage sind mMn Eltern zu nahe und zu oft dran an Kindern, wo diese sich auch mal alleine beschäftigen sollten und erkennen, dass sie heute die zweite oder auch mal gar keine Geige spielen.
Ich würde es heute doch wissen und mich daran erinnern, wenn wir darunter gelitten hätten.
Die Kinder sind heutzutage zwangsläufig an derlei viele Dinge als Standard gewöhnt, was man ihnen gerne "gönnt"; sobald dies aber fehlt (Corona...) fehlt es ihnen schmerzlich. Das finde ich traurig für die Kinder.
Nicht dass ich da selbst ganz toll gewesen wäre aber im Rückblick und der heutigen Situation denke ich öfter nach darüber. Mir wird "Glück" und "tolle Zeit mit den Kindern" oftmals zu sehr mit Urlaub, Event, Parks etc. verknüpft, was bedeuten würde, dass ärmere Kinder dieses Gefühl nicht haben könnten.
Zum Glück.....ist das aber nicht so.
pagoni202007.10.20 14:08
saralina87 schrieb:

Nein, unbeschwertes Leben hängt nicht "überwiegend" vom verfügbaren Bargeld ab, aber es spielt eine immerhin so große Rolle dass wir sowohl die Größe unseres Hauses als auch unsere Finanzierung so gestaltet haben, dass wir uns kaum umstellen müssen.
Das finde ich äußerst sinnvoll !
saralina87 schrieb:

Es hat niemand behauptet dass Kinder teure Aktivitäten oder bezahltes Miteinander besser finden als das, welches es umsonst gibt. Aber ich behaupte dass sie es auch cool finden. Es ist ihnen, wie du sagst, einfach egal. Solange mein Kind aber nach Dingen fragt, die ich nicht selbst als total drüber empfinde und das Geld da ist, werde ich es ihm nicht aus Prinzip verwehren. Das bedeutet ja nicht dass das Kind immer alles bekommt was es will.
Nein, das hast Du nicht behauptet, dennoch findet es im täglichen Leben inzwischen häufiger statt, weil eben mehr Geld im Umlauf ist.
"Cool finden" wäre jetzt nicht so mein Ansatz; ich fand z.B. Rauchen mit 11 Jahren auch cool . Mit diesem Begriff kann ich wenig anfangen und er würde sich nicht im Erziehungsstil wiederfinden.
Ein Kind wird immer und nach Allem fragen, ich wollte 1965 auch Alles.......gab nur irgendwann das Fragen sein lassen,. weil ich sah, dass es nicht möglich war. Bei uns wurde zuerst der Vater versorgt, weil der das Geld nach Haus brachte und er bekam auch das größte Stück Fleisch sonntags. Das habe ich selbst nicht so gehandhabt, kann es aber im Rückblick verstehen und dem Ganzen sogar auch etwas Lehrreiches abgewinnen.
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