ᐅ Solaranlage Aufdach oder Indach, was ist besser
Erstellt am: 20.05.2013 20:31
andre02 20.05.2013 20:31
Hallo zusammen,
wir bauen heuer unser Haus und wollen eine Solaranlage mit Heizungsunterstützung Installieren. Uns wurden dazu 6 Kollektoren empfohlen.
Nun unsere Frage:
Was ist besser Aufdach- oder Indach-Montage? Gibt es da Unterschiede in der Dichtheit oder im Preis? Oder ist das ganze gleich und nur Optik?
Ich würde mich über Infos freuen und danke im Voraus.
Gruß Andre
wir bauen heuer unser Haus und wollen eine Solaranlage mit Heizungsunterstützung Installieren. Uns wurden dazu 6 Kollektoren empfohlen.
Nun unsere Frage:
Was ist besser Aufdach- oder Indach-Montage? Gibt es da Unterschiede in der Dichtheit oder im Preis? Oder ist das ganze gleich und nur Optik?
Ich würde mich über Infos freuen und danke im Voraus.
Gruß Andre
K.Brodbeck 21.05.2013 06:32
andre02 schrieb:
Hallo zusammen,
wir bauen heuer unser Haus und wollen eine Solaranlage mit Heizungsunterstützung Installieren. Uns wurden dazu 6 Kollektoren empfohlen.
Nun unsere Frage:
Was ist besser Aufdach- oder Indach-Montage? Gibt es da Unterschiede in der Dichtheit oder im Preis? Oder ist das ganze gleich und nur Optik?
Ich würde mich über Infos freuen und danke im Voraus.
Gruß AndreHallo Andre,
wenn ich das richtig rauslese, dann baut Ihr euer Haus neu? Dann würde ich euch eine Indach- Montage empfehlen, aus optischen Gründen und weil es keine Probleme nach sich ziehen dürfte. Wichtig wäre ein sogenanntes Fugenloses Unterdach (verklebte Folie) mindestens im Bereich der Kollektoren.
Die Aufdachvariante ist für den Umbau und weniger schön. Einen Vorteil der Aufdachvariante bei einem Neubau oder einer Komplettdachsanierung erkenne ich nicht!
Mit freundlichem Gruss
K.Brodbeck
€uro 21.05.2013 07:04
Hallo,
v.g.
andre02 schrieb:Aufdach hat den Vorteil, dass Kollektoren bzw. Module hinterlüftet sind. Senkt die Kühllast des Gebäudes mitunter deutlich. Bei Solarthermieanlage, wegen der weniger m², nicht so bedeutsam im Vergleich zu Photovoltaik.
....Was ist besser Aufdach- oder Indach-Montage? ..
v.g.
K.Brodbeck 21.05.2013 07:08
€uro schrieb:
Hallo,
Aufdach hat den Vorteil, dass Kollektoren bzw. Module hinterlüftet sind. Senkt die Kühllast des Gebäudes mitunter deutlich. Bei Solarthermieanlage, wegen der weniger m², nicht so bedeutsam im Vergleich zu Photovoltaik.
v.g.Hallo €uro,
ich denke, dass hinterlüftete Dach ist beim Neubau schon Standard, oder nicht? Ich habe zumindest noch kein Dach geplant, dass nicht hinterlüftet ist.
Es ist mir klar, dass die Hinterlüftung natürlich größer sein muss, als bei einem Dach ohne Kollektoren!
lg
K.Brodbeck
€uro 21.05.2013 11:44
Hallo,
Ich meinte allerdings eine Hinterlüftung oberhalb der abschließenden Dachhaut, meist Dachsteine.
Eine Kühllastberechnung offenbart hier Einiges Mit abnehmendem Ht´ des Gebäudes steigt die Kühllast, da die Gebäude immer "leichter" werden. Besonders problematisch z.B. bei 1,5 gesch. Bauweise (PH), je nach AW Konstruktion. Der Anteil des Daches ist hier mitunter erheblich.
Während im Heizlastfall für die Auslegung die AT Anwendung findet, ist bei der Kühllast die Oberflächentemperatur (Sonneneinstrahlung) maßgebend. Z.B. bestimmt der Absorptionsgrad der Dacheindeckung die sommerlichen RT im DG erheblich. Dämmmaßnahmen die im Winter helfen, wirken im Sommer relativ wenig!
Während die AT in der sommerlichen Hitzeperiode vielleicht ~ 35°C annehmen, können Dachsteine bis zu 90°C Oberflächentemperatur erreichen. Welches ungewollt und völlig unpassende "Heizelement" hierdurch entsteht, bedarf wohl keiner weiteren Erläuterung.
Eine z.B. aufgeständerte, möglichst vollflächige Photovoltaikanlage beschattet die ansonsten durch Sonneneinstrahlung erheblich belastete Dachfläche. => Kühlwirkung! Möglicher Verzicht auf technische Kälte.
v.g.
K.Brodbeck schrieb:Es gibt unterschiedliche Dach-Konstruktionen, eine Hinterlüftung ist dabei nicht unbedingt zwingend.
...ich denke, dass hinterlüftete Dach ist beim Neubau schon Standard, oder nicht? Ich habe zumindest noch kein Dach geplant, dass nicht hinterlüftet ist.
Ich meinte allerdings eine Hinterlüftung oberhalb der abschließenden Dachhaut, meist Dachsteine.
Eine Kühllastberechnung offenbart hier Einiges Mit abnehmendem Ht´ des Gebäudes steigt die Kühllast, da die Gebäude immer "leichter" werden. Besonders problematisch z.B. bei 1,5 gesch. Bauweise (PH), je nach AW Konstruktion. Der Anteil des Daches ist hier mitunter erheblich.
Während im Heizlastfall für die Auslegung die AT Anwendung findet, ist bei der Kühllast die Oberflächentemperatur (Sonneneinstrahlung) maßgebend. Z.B. bestimmt der Absorptionsgrad der Dacheindeckung die sommerlichen RT im DG erheblich. Dämmmaßnahmen die im Winter helfen, wirken im Sommer relativ wenig!
Während die AT in der sommerlichen Hitzeperiode vielleicht ~ 35°C annehmen, können Dachsteine bis zu 90°C Oberflächentemperatur erreichen. Welches ungewollt und völlig unpassende "Heizelement" hierdurch entsteht, bedarf wohl keiner weiteren Erläuterung.
Eine z.B. aufgeständerte, möglichst vollflächige Photovoltaikanlage beschattet die ansonsten durch Sonneneinstrahlung erheblich belastete Dachfläche. => Kühlwirkung! Möglicher Verzicht auf technische Kälte.
K.Brodbeck schrieb:Warum?
...Es ist mir klar, dass die Hinterlüftung natürlich grösser sein muss, als bei einem Dach ohne Kollektoren!
v.g.
K.Brodbeck 31.05.2013 06:57
€uro schrieb:
Warum?
Hallo €uro,
Weil die Indachkollektoren mehr aufbauen als die Ziegel, somit der Querschnitt der Hinterlüftung zu klein wird und nicht mehr oder nicht mehr gut funktioniert.
lg
K.Brodbeck
Ähnliche Themen