ᐅ Schiebetüre verschwindet nicht ganz in der Wand
Erstellt am: 13.12.2024 13:23
Yaso2.0 13.12.2024 16:30
haeusle-in-bw schrieb:
Die Tür sollte eigentlich ganz in der Wand verschwinden,habt ihr das denn so kommuniziert?
Wir haben ebenfalls eine in die Wand laufende Schiebetür und die steht genau wie bei euch, aufgrund der Griffmulde, hervor.
Stört es euch denn oder gehts um die Optik?
Uns stört es nicht.
ateliersiegel 13.12.2024 16:35
wenn der Platz da ist, die Tür vollständig zu versenken, würde ich versuchen, dass noch "nach-zu-rüsten".
Klar geht es auch so und man muss deswegen auch keine grauen Haare bekommen, aber "ganz weg" finde ich deutlich schicker.
Eine Frage ist, ob es außer dem Griff andere Gründe gibt, dass sie nicht ganz verschwindet, die man von außen vielleicht nicht sehen kann?
Der Griff jedenfalls ist kein echter Grund.
Den kann man auch "vor Ort" noch einbauen.
Klar geht es auch so und man muss deswegen auch keine grauen Haare bekommen, aber "ganz weg" finde ich deutlich schicker.
Eine Frage ist, ob es außer dem Griff andere Gründe gibt, dass sie nicht ganz verschwindet, die man von außen vielleicht nicht sehen kann?
Der Griff jedenfalls ist kein echter Grund.
Den kann man auch "vor Ort" noch einbauen.
Arauki11 13.12.2024 18:59
Natürlich ist es besser, wenn man so etwas vorab kommuniziert.
Dennoch ist es doch so, dass ein Handwerker mit der von ihm gerne imn Anspruch geniommenen "Handwerkerehre" für sich in Anspruch nimmt, ein ausgewiesener Fachmann zu sein und mich als Laien auf die versch. Möglichkeiten hinweisen sollte. Da sehe ich schon den Handwerker in einer Bringschuld dem zahlenden Laien/Kunden gegenüber. Wenn man das als Kunde vlt. gar nicht weiß kann man es nicht fragen; ich hätte da wohl auch nicht dran gedacht, das extra zu erwähnen.
Ich war zuletzt öfter beim Zahnarzt und er hat mir alle Optionen erklärt, die es gibt. Jede Lösung hatte ihre Vor- und Nacheile wie auch Risiken und Kosten und am Ende habe ich, als Kunde, entschieden, welche dieser gangbaren Möglichkeiten ich gerne hätte. So muss das sein. Ob das nun der ausführende Handwerker ist oder derjenige, der die Bemusterung übernommen hat, aus dieser Richtung sehe ich sehr wohl eine Beratungspflicht.
Die diesbezüglich teilw. kritikfreie Sicht meiner Vorredner kann ich aus deswegen nicht teilen, weil dieser "Schreiner" ja tatsächlich behauptet, es ginge gar nicht anders. Das ist ja offensichtlich und zweifelsfrei gelogen und das weiß er auch. Dann hätte er eher sagen müssen, er macht das immer so oder ist so schöner aber zu sagen, dass es gar nicht möglich sei ist ja offensichtlich nicht die Wahrheit und daher mMn kein feiner Umgang mit dem Kunden.
Vlt. habe ich da eine althergebrachte Erwartung an einen Handwerker aber sie lassen sich ihre Arbeit inzwischen bestens bezahlen und ich begleiche das auch, dafür erwarte ich aber auch gute Arbeit und die dazu notwendige Aufklärung, und möchte danach auch zufrieden sein.
Den Generalhinweis "hättest ja fragen können" finde ich nicht angemessen insbes. bei den vielen Details in einem Hausbau, die ein Laie gar nicht alle bedenken kann und auch nicht muss. Genau dafür nimmt man sich ja den sog. Fachmann und keinen dahergelaufenen Hobbyschrauber.
Dennoch ist es doch so, dass ein Handwerker mit der von ihm gerne imn Anspruch geniommenen "Handwerkerehre" für sich in Anspruch nimmt, ein ausgewiesener Fachmann zu sein und mich als Laien auf die versch. Möglichkeiten hinweisen sollte. Da sehe ich schon den Handwerker in einer Bringschuld dem zahlenden Laien/Kunden gegenüber. Wenn man das als Kunde vlt. gar nicht weiß kann man es nicht fragen; ich hätte da wohl auch nicht dran gedacht, das extra zu erwähnen.
Ich war zuletzt öfter beim Zahnarzt und er hat mir alle Optionen erklärt, die es gibt. Jede Lösung hatte ihre Vor- und Nacheile wie auch Risiken und Kosten und am Ende habe ich, als Kunde, entschieden, welche dieser gangbaren Möglichkeiten ich gerne hätte. So muss das sein. Ob das nun der ausführende Handwerker ist oder derjenige, der die Bemusterung übernommen hat, aus dieser Richtung sehe ich sehr wohl eine Beratungspflicht.
Die diesbezüglich teilw. kritikfreie Sicht meiner Vorredner kann ich aus deswegen nicht teilen, weil dieser "Schreiner" ja tatsächlich behauptet, es ginge gar nicht anders. Das ist ja offensichtlich und zweifelsfrei gelogen und das weiß er auch. Dann hätte er eher sagen müssen, er macht das immer so oder ist so schöner aber zu sagen, dass es gar nicht möglich sei ist ja offensichtlich nicht die Wahrheit und daher mMn kein feiner Umgang mit dem Kunden.
Vlt. habe ich da eine althergebrachte Erwartung an einen Handwerker aber sie lassen sich ihre Arbeit inzwischen bestens bezahlen und ich begleiche das auch, dafür erwarte ich aber auch gute Arbeit und die dazu notwendige Aufklärung, und möchte danach auch zufrieden sein.
Den Generalhinweis "hättest ja fragen können" finde ich nicht angemessen insbes. bei den vielen Details in einem Hausbau, die ein Laie gar nicht alle bedenken kann und auch nicht muss. Genau dafür nimmt man sich ja den sog. Fachmann und keinen dahergelaufenen Hobbyschrauber.
MachsSelbst 14.12.2024 00:39
Die übliche Traumtänzerei "Der Handwerker muss doch ahnen, was ich haben wollte..."
Nein, muss er nicht. Und daran ändert auch nix, dass der Bauherr ein Laie ist. Auch einem Laien darf man zutrauen, dass er in der Lage ist seine Wünsche halbwegs verständlich zu äußern.
Den Satz "Ich möchte, dass die Schiebetür in der Wand verschwindet." kann problemlos meine 7jährige Tochter formulieren und sogar fehlerfrei aufschreiben... einem Erwachsenen traue ich das daher auch zu.
Dem Schreiner hier eine Lüge zu unterstellen. Naja.
Womöglich ist es ein sehr in seinen Verfahren eingefahrener Schreiner, der sich tatsächlich keine andere Lösung vorstellen kann. Lüge und Betrug sind Vorwürfe, mit denen man äußerst vorsichtig sein sollte...
Nein, muss er nicht. Und daran ändert auch nix, dass der Bauherr ein Laie ist. Auch einem Laien darf man zutrauen, dass er in der Lage ist seine Wünsche halbwegs verständlich zu äußern.
Den Satz "Ich möchte, dass die Schiebetür in der Wand verschwindet." kann problemlos meine 7jährige Tochter formulieren und sogar fehlerfrei aufschreiben... einem Erwachsenen traue ich das daher auch zu.
Dem Schreiner hier eine Lüge zu unterstellen. Naja.
Womöglich ist es ein sehr in seinen Verfahren eingefahrener Schreiner, der sich tatsächlich keine andere Lösung vorstellen kann. Lüge und Betrug sind Vorwürfe, mit denen man äußerst vorsichtig sein sollte...
ypg 14.12.2024 01:00
haeusle-in-bw schrieb:
Dafür gibt es - so dachte ich - doch kleine ausklappbare Haken oder eine weitere gefräste Griffmuschel auf der Stirnseite vom Türblatt.Ja, es gibt da ja einige Sachen, die man - geht man mal online auf eine Tür-Bestell-Seite - zusätzlich bestellen kann. Eine Tür ist wie alles eine Art Baukastensystem. Wenn nichts erwähnt wird, dann gibt es quasi die Nackt-Version. haeusle-in-bw schrieb:
ich dachte das wäre klar, und „Standard“ bei so einer innenliegenden Tür, dass die dann auch ganz in den Wänden verschwindet.Tja, was ist Standard? Es gibt ja mehrere Standards. Nehmen wir Dein Küchenfenster, das ist kein Standard. Ein Unterfenster bestellt man extra.Für mich ist ein Ofen in Augenhöhe Standard, ist jetzt bei Dir ein Minus-Standard verbaut? Ganz sicherlich nicht.
haeusle-in-bw schrieb:
könnte man so einen Haken/Griffmuschel auf der Stirnseite wohl noch (mit überschaubarem Aufwand) nachrüsten?Ich würde es so lassen. Ich gebe auch zu: Ich finde es so aparter und passt anscheinend auch gut in den Rest Einrichtung, also alles etwas „verspielter“ als ein Hochglanzhaus.Totale Versenkung ist nicht so schnell und einfach wie hier zu bedienen: Fingerkuppen in die Griffmulde beim Durchgehen und schon ist sie zu, die Tür, anstatt das Gefriemel mit dem Nuppel. Totale Versenkung würde ich dort nehmen, wo die Tür maximal 3 mal im Jahr dicht gemacht werden soll.
tomtom79 14.12.2024 06:09
MachsSelbst schrieb:
Den Satz "Ich möchte, dass die Schiebetür in der Wand verschwindet." kann problemlos meine 7jährige Tochter formulieren und sogar fehlerfrei aufschreiben... einem Erwachsenen traue ich das daher auch zu.Und genau das ist der Fehler, die Tür verschwindet in der Wand nur halt nicht ganz. Vermutlich hätte da noch der Text flächenbündig mit rein gehört.Ähnliche Themen