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ᐅ Schadstoffe (z.B. Asbest) in Nordhaus-Fertighaus Typ 151W 38°?


Erstellt am: 18.10.24 19:03

carina0018.10.24 19:03
Hallo zusammen,

wir interessieren uns für ein Fertighaus der Marke Nordhaus (Baujahr 1974) und machen uns Gedanken darüber, ob möglicherweise Schadstoffe in den verbauten Materialien enthalten sind. Laut der Baubeschreibung zum Bauantrag handelt es sich um das Fertighaus Typ 151W 38°. Insbesondere interessieren uns Themen wie: Formaldehyd, Asbest oder andere gesundheitsgefährdende Stoffe, die in älteren Fertighäusern vorkamen.

Hat jemand von euch Erfahrungen mit Nordhaus-Fertighäusern, vielleicht sogar speziell mit diesem Typ Fertighaus oder ist vielleicht Experte auf diesem Gebiet? Gibt es spezifische Untersuchungen oder Gutachten, die wir vor Kauf in Auftrag geben sollten oder gibt es andere Wege an die Informationen zu kommen? Wir würden uns über Hinweise oder Erfahrungsberichte freuen.

Beste Grüße,
nordanney18.10.24 22:39
carina00 schrieb:

Insbesondere interessieren uns Themen wie: Formaldehyd, Asbest oder andere gesundheitsgefährdende Stoffe, die in älteren Fertighäusern vorkamen.
Ja, die wirst du alle bei dir finden. Allerdings sollen die meisten Schadstoffe bereits so weit ausgegast sein, dass es überschaubar wird.
Aber ein Raumluftgutachten ist wohl fällig - zur Sicherheit.
Und Asbest kannst du überall vorfinden, wie in jedem Haus aus der Zeit.
carina0019.10.24 09:50
Danke für deine Antwort, nordanney! Kann ich denn davon ausgehen, dass die Bereiche, die die jetzigen Eigentümer nach 1990 saniert haben, bereits schadstofffrei sind? Die Eigentümer haben uns gegenüber angegeben, dass sie sich bisher nie Gedanken über Schadstoffe gemacht haben.
nordanney19.10.24 12:37
carina00 schrieb:

Danke für deine Antwort, nordanney! Kann ich denn davon ausgehen, dass die Bereiche, die die jetzigen Eigentümer nach 1990 saniert haben, bereits schadstofffrei sind? Die Eigentümer haben uns gegenüber angegeben, dass sie sich bisher nie Gedanken über Schadstoffe gemacht haben.
Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass recht schadstofffreie Produkte verwendet wurden
carina0019.10.24 15:46
Ok, das klingt gut. Um noch einmal sicher zu gehen: Auch die alten Schadstoffe müssten nach einer bereits vorgenommenen Sanierung höchstwahrscheinlich weg sein?
BungaSeppel27.10.24 11:09
Ich denke, das kann man trotz Sanierung so nicht sagen. Es hängt Stark davon ab, was genau gemacht wurde. Wir haben selbst kürzlich kernsaniert in einem Haus, in dem an ein paar Stellen Asbest verbaut war. Es gibt keine Pflicht, Asbest zu entfernen. Wir hätten hier und da die Option gehabt, es einfach so zu lassen, wie es ist.

Ein paar Beispiele:

- wir hatten Wellasbestpappe mitten im Dach (Oberhalb der Putzdecke, unterhalb der Dämmung). Nachdem es ursprünglich anders geplant war, haben wir es entfernt, weil wir das Dach neu haben eindecken lassen. Aber nicht wegen des Asbests, sondern weil die Dämmung unwirksam war und das Dach alt.

- wir hatten Asbest in einer Holzständerwand. Da diese Wand feucht war, haben wir sie abgerissen und neu gemacht, natürlich dann ohne Asbest. Wäre die Wand trocken gewesen, hätten wir sie selbstverständlich nicht geöffnet und das Asbest niemals gefunden.

- in unserem Estrich und Fliesenkleber wurde zumindest kein Asbest gefunden, aber wer weiß schon, ob an der richtigen Stelle beprobt wurde? Wir haben den kompletten Boden rausgehauen, weil wir eine Fußbodenheizung verbaut haben. Wäre Asbest drin gewesen, hätten wir das gleiche getan, dann wäre es aber vermutlich ein bisschen teurer geworden, weil dann die Handwerker mit Schutz etc. hätten arbeiten müssen.

- ich weiß, dass um unseren Keller herum wellasbestpappe in der Erde steht. Wen juckts? Dämm ich irgendwann den Keller von außen, kommts halt auf die Deponie, wenn nicht, wird das da in 100 Jahren noch liegen und niemanden stören.

Es kommt also stark drauf an, was gemacht wurde. Ist beispielsweise Asbest in der Dämmung innerhalb der Ständerwände, halte ich es für extrem unwahrscheinlich, dass eure Vorbesitzer damals komplett alle Wände haben abreißen lassen und das Haus neu bauen - bei uns war es eine Wand zwischen vielen Mauern. Bei einem Fertighaus bliebe ja nichts vom Haus übrig. Die Frage wäre dann: ist es denn schlimm? Asbest gast ja nicht aus - was in den letzten 40 nicht durch Zufall zum Vorschein gekommen ist, wird wohl für immer versteckt bleiben.

Mein Tipp: Holt euch einen Experten und geht einmal durch. Aber keine Panik, rational überlegen, was einem die Resultate sagen.
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