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lucciano-s23.11.19 13:32Hallo zusammen,
ich bin ein wenig ratlos und brauche eure Hilfe im Thema Porotonstein insbesondere auf das Thema Schallschutz.
Ich plane den Bau eines Einfamilienhauses (Stadtvilla 10x10m) inklusive Keller.
Der Bau soll mit 36,5cm ungefülltem Poroton ohne zusätzliche Dämmung von statten gehen.
Leider habe ich Auflagen im Bebauungsplan für den Schallschutz, da wir uns im Lärmpegelbereich 4 ( 66-70db befinden).
Die Anforderungen für die Wände betragen demnach mindestens 40db.
Welchen Stein könnt ihr mir hier empfehlen um den besten Kompromiss zwischen Wärmeleitfähigkeit, Festigkeit/Rohdichte und Schallschutz zu erzielen.
Bsp. Für 2 Hersteller
Für die S7 , S9 finde ich gar keine Angaben zum Schall. Wie wird mit sowas am besten umgegangen?
Ich wäre echt dankbar wenn mir jmd. hier weiterhelfen könnte. Danke
ich bin ein wenig ratlos und brauche eure Hilfe im Thema Porotonstein insbesondere auf das Thema Schallschutz.
Ich plane den Bau eines Einfamilienhauses (Stadtvilla 10x10m) inklusive Keller.
Der Bau soll mit 36,5cm ungefülltem Poroton ohne zusätzliche Dämmung von statten gehen.
Leider habe ich Auflagen im Bebauungsplan für den Schallschutz, da wir uns im Lärmpegelbereich 4 ( 66-70db befinden).
Die Anforderungen für die Wände betragen demnach mindestens 40db.
Welchen Stein könnt ihr mir hier empfehlen um den besten Kompromiss zwischen Wärmeleitfähigkeit, Festigkeit/Rohdichte und Schallschutz zu erzielen.
Bsp. Für 2 Hersteller
- Winerberger T8 ungefüllt; 0,08 W/mK Wärmeleitfähigkeit; Festigkeitsklasse 6; 41,6db Schallmaß
- Thermoplan S7 ungefüllt ; 0,075 W/mK Wärmeleitfähigkeit; Festigkeitsklasse 6; KEINE ANGABE
- ThermoPlan TS11 ungefüllt; 0,11 W/mK Wärmeleitfähigkeit 49,5dB
Für die S7 , S9 finde ich gar keine Angaben zum Schall. Wie wird mit sowas am besten umgegangen?
Ich wäre echt dankbar wenn mir jmd. hier weiterhelfen könnte. Danke
Würde auch keinen ungefüllten nehmen.
Der Wert 40db für die Wände steht der so explizit drin?
Oder ist damit gemeint, dass der Schallpegel in den Räumen den Wert nicht übersteigen darf?
Solltest das rechnerisch nachweisen müssen ist das ganze etwas komplexer, da spielen viele Faktoren eine Rolle.
Für die Realität, nimm einen gefüllten und guck bei den Fenstern nach guten Werten, wie Bookstar schrieb.
Und nimm eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung. Der beste Stein bringt dir nichts wenn Nachts zum schlafen die Fenster aufmachst
Wir haben übrigens uns für den MZ70 Bellenberg entschieden.
Der Wert 40db für die Wände steht der so explizit drin?
Oder ist damit gemeint, dass der Schallpegel in den Räumen den Wert nicht übersteigen darf?
Solltest das rechnerisch nachweisen müssen ist das ganze etwas komplexer, da spielen viele Faktoren eine Rolle.
Für die Realität, nimm einen gefüllten und guck bei den Fenstern nach guten Werten, wie Bookstar schrieb.
Und nimm eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung. Der beste Stein bringt dir nichts wenn Nachts zum schlafen die Fenster aufmachst
Wir haben übrigens uns für den MZ70 Bellenberg entschieden.
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lucciano-s24.11.19 22:26lucciano-s schrieb:
Hallo, danke euch für die Rückmeldung, Die 40db kann man der DIN 4109 entnehmen. Was bedeutet Kontrollierte-Wohnraumlüftung ?Kontrollierte Wohnraumlüftung.Kontrollierte-Wohnraumlüftung = kontrollierte Wohnraumlüftung
Ja die Tabelle kenn ich. Was verlangt denn das Bauamt? Einen Nachweis?
Hab jetzt da schon unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Selber und bei einem Bekannten (anderer Ort anderes Bauamt). Wir mussten einen rechnerischen Nachweis erstellen lassen. Hat ein Ingenieurbüro gemacht und das war komplexer als nur das Schalldämmmaß der Wand. Da ging’s um Fenster/Dachaufbau/Höhe des Raumes/Verhältnis Außenwand zu Größe des Raumes etc. Bei meinem Bekannten war es ein selbstgeschriebenes DINA4 Blatt mit drei Angaben inkl dem technischen Datenblatt des Steinherstellers
Ja die Tabelle kenn ich. Was verlangt denn das Bauamt? Einen Nachweis?
Hab jetzt da schon unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Selber und bei einem Bekannten (anderer Ort anderes Bauamt). Wir mussten einen rechnerischen Nachweis erstellen lassen. Hat ein Ingenieurbüro gemacht und das war komplexer als nur das Schalldämmmaß der Wand. Da ging’s um Fenster/Dachaufbau/Höhe des Raumes/Verhältnis Außenwand zu Größe des Raumes etc. Bei meinem Bekannten war es ein selbstgeschriebenes DINA4 Blatt mit drei Angaben inkl dem technischen Datenblatt des Steinherstellers
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