ᐅ Planung Grundleitung Grundstück leichtes Gefälle
Erstellt am: 11.03.21 10:38
Barnhouse11.03.21 10:38
Hallo, wir sind gerade bei der Planung der Grundleitungen für unser Einfamilienhaus. Primär bei der Abwasserleitung und der Trinkwasserzuleitung auf dem Grundstück
haben wir zwei unterschiedliche Empfehlungen von unserem Architekten und dem Erdbauer für den Leitungsweg. Beim Abwasser empfiehlt unser Architekt
den kürzesten Weg aus der Bodenplatte raus, hat den Nachteil das wir relativ viele 90° Knicke bekommen und einen längeren Leitungsweg haben.
Unser Erdbauer empfiehlt unter der Bodenplatte langzugehen, um diese Knicke zu vermeiden und den Leitungsweg zu verkürzen,
Nachteil man kommt nicht mehr ran, wenn mal was ist.
Hat jemand eine Empfehlung, oder gibt es einen 3. Weg der besser wäre?
Das Grundstück hat ein leichtes Gefälle in Richtung der Übergabeschächte (siehe Höhenmarken Skizze im Anhang).

haben wir zwei unterschiedliche Empfehlungen von unserem Architekten und dem Erdbauer für den Leitungsweg. Beim Abwasser empfiehlt unser Architekt
den kürzesten Weg aus der Bodenplatte raus, hat den Nachteil das wir relativ viele 90° Knicke bekommen und einen längeren Leitungsweg haben.
Unser Erdbauer empfiehlt unter der Bodenplatte langzugehen, um diese Knicke zu vermeiden und den Leitungsweg zu verkürzen,
Nachteil man kommt nicht mehr ran, wenn mal was ist.
Hat jemand eine Empfehlung, oder gibt es einen 3. Weg der besser wäre?
Das Grundstück hat ein leichtes Gefälle in Richtung der Übergabeschächte (siehe Höhenmarken Skizze im Anhang).
ypg11.03.21 10:44
Tolentino11.03.21 10:48
Architekt hat recht, man geht immer den kürzesten Weg, wobei es wahrscheinlich nicht auf 1m mehr oder weniger ankäme. Das Problem mit den Rankommen ist nämlich viel heftiger als, das andere. der Erdbauer weiß nur, dass er da im Zweifel genauer arbeiten muss.
Wichtig ist, die Richtungswechsel nicht mit 90° Grad durchzuführen, sondern mit 2x45°, noch besser 3x30° umzusetzen.
Und dann am besten vor/nach Richtungswechseln Revisionsöffnungen einzuplanen, damit man evtl. Verstopfungen leichter beheben kann und nicht immer aufgraben muss. Man kann durch die Revisionsöffnungen auch besser überprüfen, wo überhaupt eine mögliche Verstopfung liegt.
Wichtig ist, die Richtungswechsel nicht mit 90° Grad durchzuführen, sondern mit 2x45°, noch besser 3x30° umzusetzen.
Und dann am besten vor/nach Richtungswechseln Revisionsöffnungen einzuplanen, damit man evtl. Verstopfungen leichter beheben kann und nicht immer aufgraben muss. Man kann durch die Revisionsöffnungen auch besser überprüfen, wo überhaupt eine mögliche Verstopfung liegt.
icandoit11.03.21 10:50
Zeichne doch mal die beiden Loesungen ein.
Fuer mich ist die Gerade die kuerzestet Verbindung zweier Punkte.
Wieso da dann so viele Knicke erforderlich sind erschliesst sich aus Deiner Zeichnung nicht.
Fuer mich ist die Gerade die kuerzestet Verbindung zweier Punkte.
Wieso da dann so viele Knicke erforderlich sind erschliesst sich aus Deiner Zeichnung nicht.
Tolentino11.03.21 10:56
: Architekt meint den Weg unter der Bodenplatte. Der soll so kurz wie möglich sein, wegen Zugänglichkeit.
Also in Reihenfolge der Wichtigkeit:
kürzeste Strecke unter unzugänglicher Oberfläche > wenig Richtungswechsel > kurze Strecke insgesamt
Also in Reihenfolge der Wichtigkeit:
kürzeste Strecke unter unzugänglicher Oberfläche > wenig Richtungswechsel > kurze Strecke insgesamt
icandoit11.03.21 10:57
ypg schrieb:
fängt eine gute Entwässerungsplanung schon bei der Grundrissplanung an!
[ATTACH alt="Bildschirmfoto 2021-03-11 um 10.41.52.png"]58658[/ATTACH]Da hast Du voellig Recht. Sieht man leider viel zu selten.
Der Planer zahlt ja die Mehrkosten nicht.
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