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ᐅ Ökologisch gebautes Haus mit Holzfassade Besonderheiten


Erstellt am: 29.01.22 22:22

Deliverer01.02.22 12:54
Ja, Du hast natürlich recht: Es erfordert immer etwas Planung und natürlich auch Geld.
Aber: Wenn ein Haus aus 83 aktuell nicht wärmepumpentauglich ist, dann nennt man das "Sanierungsstau". Das Teil hätte auch ohne Wärmepumpentechnik spätestens jetzt ein neues Dach, neue Fenster, Kellerdeckendämmung und vielleicht auch Fassadendämmung gebraucht. Den Teil kannst Du also nicht der Wärmepumpe anlasten.
Ist das alles gemacht, können auch die Heizkörper drin bleiben und der Wechsel auf Wärmepumpe kostet 12.000,- € wovon 35-50% gefördert werden.

Die Wenigsten machen sich klar, dass ein Altbau 3-4 Euro/qm und Monat an Sanierungsrücklagen braucht. Und gibt es diese Rücklagen nicht, konnte sich der Bewohner das wohnen im Haus eben nicht leisten. Schon lange bevor die Heizungssanierung ansteht. Ich weiß, dass das für ganz viele (zumeist alte) Menschen ganz schön hart ist. Die Wärmepumpe und der Klimawandel sind daran aber nicht Schuld.
Nida35a01.02.22 14:22
Deliverer schrieb:

Die Wenigsten machen sich klar, dass ein Altbau 3-4 Euro/qm und Monat an Sanierungsrücklagen braucht. Und gibt es diese Rücklagen nicht, konnte sich der Bewohner das wohnen im Haus eben nicht leisten.
kluge Worte,
aber die Kreuzfahrtschiffe sind voll von diesen Menschen.
Da wird am Haus gemacht, was kaputt ist.
Auch die jetzigen Bauherren werden so sein, und nicht jeden "neumodischen Kram" einbauen lassen,
nur damit die Erben keinen Sanierungsstau erben.
Ich würde berechnen lassen, ob Niedertemperaturheizkörper als Austausch, nicht den Betrieb einer WP erlauben.
Das ist weniger Dreck, als eine neue Fußbodenheizung
Deliverer01.02.22 16:25
Ich bin hin- und hergerissen - tun mir Menschen auf Kreuzfahrtschiffen nun leid oder nicht... ;-)

Bzgl. Fußbodenheizung vs. HK: Ich schätze, dass es sich selten rechnet, Fußbodenheizung einzubauen. Ich habs trotzdem gemacht und bin sehr froh drum. Der Komfort eines (leider nur leicht) warmen Bodens, der zusätzliche Platz und die Optik, die "Neubau" schreit, waren es mir wert. Aber tatsächlich habe ich es auch nur gemacht, weil die Förderungen so grandios sind und weil das eine von zwei Stockwerken sowieso kernsaniert werden musste.
altoderneu01.02.22 16:42
Deliverer schrieb:
Die Wenigsten machen sich klar, dass ein Altbau 3-4 Euro/qm und Monat an Sanierungsrücklagen braucht.
hm.........

beispielsweise in Wilhelmshaven [mit] durchschnittliche Kaltmiete: 6,42 € pro m² - also wohl 8 €/qm im Neubau und 5 €/qm im Altbau - bleibt für den Vermieter der Altbauwohnungen dann aber nicht viel übrig - wenn es das wirklich BRAUCHT 😳
Deliverer01.02.22 16:45
Im Schnitt bleibt einem Vermieter in Deutschland 5% Rendite. Und das auch nur, weil korrupte Großkonzerne ganze Wohnblöcke so lange kaputtwohnen, bis der Staat einspringt und die Dinger saniert. Also ja. Vermieten lohnt sich meistens nicht.
Dazu kommt, dass Wohnungen günstiger sind als Häuser (weil man nur ne viertel Heizung braucht) und natürlich wird viel zu wenig investiert, weil der Mieter ja das Öl zahlt. Das wird in den nächsten 10 Jahren noch vielen auf die Füße fallen.
Deliverer01.02.22 17:26
Ich wurde hier gerade schon wieder für irgend etwas verwarnt. Wahrscheinlich weil ich drei Namen von Menschen/Institutionen genannt habe.
Ich setze keine Links, empfehle keine Produkte und mache auch sonst keine Werbung. Aber wenn man noch nicht mal Quellen für seine Behauptungen nennen darf, dann wird es langsam lächerlich.
"Das ist so, aber ich sag dir nicht warum!"
Sorry für OT, aber dieses Abgemahne ohne Erklärung oder Kennzeichnung des Problems kotzt mich an.
Wenn ich gleich weg bin, war schön mit euch! ;-)

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