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ᐅ Neuer Bodenaufbau im Altbau. Parkett anstelle neuer Dielung?


Erstellt am: 25.05.20 11:29

Hausnummer4325.05.20 11:29
Hallo zusammen,

wir sanieren gerade ein 100 Jahre altes Haus und wollten unseren Dielenboden aufarbeiten. Leider mussten wir enormen Wurmfraß und viele Fehlstellen feststellen.

Bodenaufbau ist eine Stahlbetondecke. Darunter ungedämmter Keller. Kellerdecke dämmen ist von unten nicht möglich.
Darauf ist eine Unterkonstruktion mit Schüttung und 3cm Fichtedielen.

Mein Mann ist nun eher von Parkett begeistert, aber wie kann hier der Bodenaufbau aussehen?

Wir hatten anfangs einen Spezialisten für Altbausanierung vor Ort und er sagte, dass wir in die Böden auf keinen Fall irgendwelche Folien ziehen sollten. Damit alles vom Keller aus weiter atmen kann.

Stelle mir aber nun OSB Platte plus Korkdämmung plus Parkett nicht optimal vor über unserer Kellerdecke?! Ist OSB diffusionsoffen? Besteht das Risiko, dass darunter anfängt zu Modern?

Danke für Rat und Hilfe
KlaRa25.05.20 17:49
Hallo Fragestellerin.
Zu Deinen Fragen habe ich ebenfalls eine:
"Bodenaufbau ist eine Stahlbetondecke. Darunter ungedämmter Keller. Kellerdecke dämmen ist von unten nicht möglich."
Das halte ich zwar für möglich, doch die Frage nach dem WARUM NICHT sollte nachvollziehbar beantwortet werden! Denn durch den doch relativ großen Renovierungsumfang seid Ihr gesetzlich gefordert, die Energieeinsparverordnung einzuhalten!
-------------------
"Wir hatten anfangs einen Spezialisten für Altbausanierung vor Ort und er sagte, dass wir in die Böden auf keinen Fall irgendwelche Folien ziehen sollten. Damit alles vom Keller aus weiter atmen kann."
Da "atmet" weder etwas im noch über dem Keller.
Was der Spezialist meinte, ist, dass keine Abdichtung oder Dampfbremse eingezogen werden sollte.
Das kann durchaus sinnvoll sein (keine Abdichtung einzuziehen), wenn die Wärmedämmung fehlt.
Dann hättet Ihr das Kondenswasser auf der Folie (damit im Innenraum) stehen!
Soweit also eine richtige Antwort.
Kernthema bleibt somit die Frage nach der Wärmedämmung!
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(1)"Stelle mir aber nun OSB Platte plus Korkdämmung plus Parkett nicht optimal vor über unserer Kellerdecke?!
(2) Ist OSB diffusionsoffen?
(3) Besteht das Risiko, dass es darunter anfängt zu modern?"
Antworten:
zu 1: JA, stimmt.
zu 2): Nein
zu 3): JA (+ sehr wahrscheinlich Kondenswasserbildung)
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Eine Aufbauempfehlung ohne die detaillierten Objektkenntnisse ist seriös nicht möglich.
Irgendeine Lösung nach dem Motto "... wir haben auch ..." kann unmöglich zu einem schadenfreien Ergebnis führen, weil eben alle Randaspekte genau berücksichtigt werden müssen !!!
Gruß: KlaRa
Hausnummer4326.05.20 09:17
Vielen Dank für die Antwort und der schon mal hilfreichen Infos.

Unser Keller ist nur knappe 170 cm hoch und an der Decke laufen alle Verrohungen entlang.

Falls wir den kompletten Boden hoch nehmen sollten wäre es evtl. möglich die Gefache zu dämmen?! Haben nun schon von Glasschotter gehört Oder evtl auch Holzfaserdämmung?!
KlaRa26.05.20 09:49
Hausnummer43 schrieb:

Falls wir den kompletten Boden hochnehmen sollten wäre es evtl. möglich die Gefache zu dämmen?! Haben nun schon von Glasschotter gehört Oder evtl. auch Holzfaserdämmung?!
Die Wärmedämmung in die Gefache einzubringen ist grundsätzlich eine gute Idee!
Die Wirksamkeit hängt allerdings von der möglichen Dämmschichtdicke (damit von der Tiefe der Gefachung) ab. Wenn beispielsweise 10cm Dämmschichtdicke (W035) möglich wäre, hättet Ihr "gewonnen".
Das Prinzip ist das Folgende:
von oben (aus dem Wohnraum) kommt die Feuchtigkeit, aus dem Keller die Kälte. Vereinfacht ausgedrückt.
Wenn die Wärmedämmung also möglichst flächig eingebracht werden kann sollte eine gut wirksame Dampfbremse (PE-Folie, mind. 0,15mm dick, 30cm an den Bahnenkanten überlappend und abgeklebt) ausreichen. Damit wären die Tragbalken und Gefachkammern durchgehend mit der Dampfbremse überzogen.
Je nach Ebenheit der Tragbalken könnten hierauf dann auf Trittschall-Dämmstreifen OSB-Fertigteilelemente (so nennt man das) als Verlegeuntergrund für z.B. PVC-Planken oder ein Mehrschichtparkett (auf dünner Filzlage) verlegen.
Glasschotter ist hier vollkommen ungeeignet.
Dieser Werkstoff eignet sich unter Beton-Bodenplatten als kapillarbrechende Schicht und gleichzeitig Wärmedämmung (wenn man, wie bei einem Neubau, die notwendige Aushubhöhe hat)
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Gruß und gutes Gelingen: KlaRa
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