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ᐅ Neubau Einfamilienhaus inkl. Carport und Garage - Reale Kostenschätzung?


Erstellt am: 31.03.13 17:15

Bauexperte02.04.13 11:43
Hallo,
Lilik schrieb:
Wenn man mit eigenen Architekt baut, dann wird dementsprechend teuer.
Sorry, aber das ist Unsinn. Jeder Architekt plant das, was der Bauherr wünscht; heißt, der endgültige Preis orientiert sich stets an den Wünschen der Bauherrenschaft. Es "scheint" nach außen oder für den Laien nur teuer, weil der Architekt via Ausschreibung den endgültigen Preis ermittelt und dieser wird erst mit Zugang der einzelnen Angebote konkret. Eine erste Kostenschätzung "kann" eine Punktlandung werden, im Regelfall wird es jedoch teurer ... nicht zuletzt auch durch die Wünsche der Bauherren.
Lilik schrieb:

Die Firma hat auch Angebote für größere Häuser, z.B. ein 155m² Haus für 272.000 oder 163m² für 289.900 oder 180m² für 330.000. Alle Angebote sind als KfW 55 Energieeffizienzhaus mit Pelletheizung.
Das würde bedeuten, daß ein KFW 55-Effizienzhaus im Schnitt € 1.750,00/qm/Wohnfläche erfordert und das ist nach meiner Erfahrung nicht zu realisieren. Das Problem bei der KfW ist nicht die KfW selbst - reines Papier ausfüllen, sondern die Einhaltung der Energieeinsparverordnung und deren Nachweis!

Grüße, Bauexperte
Gluecklich02.04.13 12:07
ups! Wie meinst du das mit diesem Satz:

Das würde bedeuten, daß ein KfW 55-Effizienzhaus im Schnitt € 1.750,00/qm/Wohnfläche erfordert und das ist nach meiner Erfahrung nicht zu realisieren. Das Problem bei der KfW ist nicht die KfW selbst - reines Papier ausfüllen, sondern die Einhaltung der Energieeinsparverordnung und deren Nachweis!

Wir haben auch ein Kfw55 im Angebot, welches (reines Haus ohne Nebenkosten) deutlich unter 1750 liegt. Wir sind sf so bei 1500. Allerdings für 145qm.
Bauexperte02.04.13 12:59
Hallo,
Gluecklich schrieb:
ups! Wie meinst du das mit diesem Satz:

Das würde bedeuten, daß ein KfW 55-Effizienzhaus im Schnitt € 1.750,00/qm/Wohnfläche erfordert und das ist nach meiner Erfahrung nicht zu realisieren. Das Problem bei der KfW ist nicht die KfW selbst - reines Papier ausfüllen, sondern die Einhaltung der Energieeinsparverordnung und deren Nachweis!
Ich führe sehr viele - aktuell gefühlt noch mehr als sonst - Gespräche mit Statikern, Energieberatern oder Mitarbeitern der großen Steinelieferanten. Was da in Sachen Energieeinsparverordnung "gezaubert" wird - insbesondere, wenn Verblender zum Einsatz kommen, macht nicht jeden glücklich und läuft nicht selten am Rande der Legalität ab. €uro wird hier oft belächelt, weil er konsequent bei seiner Linie bleibt. Das sollte sich jeder User/Leser hier zu Herzen nehmen, denn €uro hat so was von Recht, wenn er sagt, das gute 95% aller Nachweise falsch sind. Ich frage mich immer, wer da "gegenüber" sitzt, daß diese Nachweise trotzdem durchgehen ....
Gluecklich schrieb:

Wir haben auch ein kfw55 im Angebot, welches (reines Haus ohne Nebenkosten) deutlich unter 1750 liegt. Wir sind sf so bei 1500. Allerdings für 145qm.
Zunächst einmal stellt sich die Frage, weshalb es KfW 55 überhaupt sein muß? Der Mehrinvest - wenn er denn im Massivbau richtig und anhand der geltenden Technik und Vorschriften umgesetzt wird - wird sich nicht amortisieren. Was glaubst Du, mit KfW 55 im Verhältnis zu Kfw 70 real zu sparen?

Bei Effizienzhäusern ist die Energieeinsparverordnung der Maßstab, die KfW Bedingungen lassen sich locker auf dem Papier erreichen. Der Transmissionswärmeverlust (Wärmeverlust nach außen) ist der Knackpunkt; er muß um mindestens 45% unter dem Höchstwert der Energieeinsparverordnung liegen.

Dies erreicht man üblicherweise durch Luftdichtheit mit zentraler Lüftungsanlage und Wärmerückgewinnung bis ca. 80%. Auch eine moderne Heizung mit regenerativen Energiequellen und guter Dämmung sowie eine Ausrichtung nach Süden mit entsprechender Bauweise und Fensterfronten sind empfehlenswert. Was die Anforderungen im Detail erfüllt, hängt daher immer vom Einzelfall ab und ist mitunter nicht immer einfach zu bestimmen bzw. zu berechnen


Am letzten Satz kannst Du bereits erkennen, daß es mit den üblichen Techniken der überwiegenden Mehrheit der bundesweit tätigen Anbieter nicht getan ist. Das bedeutet nämlich für jeden Bauherren, welchem auf dem Papier ein KfW 55-Effizienzhauzs verkauft wird, daß er mit zusätzlichen Kosten rechnen muß, diesen Standard zu erreichen und damit real nachzuweisen. Seriöse Verkäufer weisen auf diesem Umstand hin!

Das, was Du oben preislich benennst, ist ein Wert, den ich im Rheinland für ein KfW 70-Effizienzhaus zu Grunde lege. Die mögliche Palette dessen, was erforderlich sein kann, den Status eines KfW 55-Effizienzhaus zu erreichen, ist so vielfältig, daß am Ende nicht selten ein Mehrpreis im Bereich TEUR 40 und mehr zu beachten ist. Nehme ich jetzt Deine 145 qm/Wohnfläche für TEUR 217.5 und addiere hier "nur" die TEUR 40 möglicher Aufwand hinzu, bin ich schon bei € 1.776,00/qmWF.

Ich weiß, daß die Förderung der KfW Bank erst bei KfW 55 beginnt, richtig interessant zu werden. Andererseits weiß ich auch, daß nicht so selten eine ganz "normale" Finanzierung am Ende wesentlich preiswerter für den Darlehensnehmer ausfällt. Und - ganz ehrlich, wirtschaftlich vernünftig und wohnlich behaglich, ist immer noch das KfW 70-Effizienzhaus.

Grüße, Bauexperte


Informatik102.04.13 20:02
Werden in den Häusern zur Dämmung echte Euro-Scheine verwendet?

Mal ernsthaft: das Internet vergisst ja nicht und wenn ich sehe, dass man 2009 ne 300 qm Wohnfläche Villa für 350.000 € bauen konnte, frage ich mich mit was die total übertriebenen Preise gerechtfertig werden? Von einer Vervielfachung des Bau-Mindestlohn habe ich nirgends gelesen. Wohl aber immer häufiger von ausgebeuteten Rumänen, Bulgarien usw. welche von skrupellosen Bauträgern gelockt wurden und dann als Freischaffende mit weniger als 3,- €/Stunde abgespeist wurden.

Also wo bitte landen die zig Zehntausende Euro Preissteigerung - doch Euro-Scheine als Dämmmaterial? Oder wird das dann doch eher der neue Lambo für den Cheffe der Baufirma?

Bin mal gespannt wann aus dem Internet Preise komplett verschwinden. Hatte da vor ein paar Wochen erst eine Diskussion mit einem Makler weil über Weihnachten ein Reihenhaus-Neubauprojekt um über 100.000 € teurer wurde (halt einfach aus der ersten 4 eine 5 gemacht). Als ich anmerkte für den alten Preis hätte ich Interesse - "es gibt genug die den neuen Preis akzeptieren und auch bezahlen werden -> kein Interesse mit mir ins Geschäft zu kommen".
Bauexperte02.04.13 22:14
Hallo,
Bayern27 schrieb:

Sollte Deiner Meinung nach, das Architektenhonorar bereits in dem Betrag mit inbegriffen sein?
Ja - frag Deinen Architekten noch mal, ob da nicht ein Kommunikationsproblem besteht.
Bayern27 schrieb:

Wenn wir nun auf die geschätzten Kosten von ca. 475.000 € noch Küche, Möbel, Außenanlagen, Architektenhonorar, etc. dazurechnen, wären wir bei einer Gesamtsumme von knapp 600.000 €.

Das erscheint mir für ein 190 m² Haus doch etwas teuer!!
Die Kosten einer Küche + Möbel haben nichts in den reinen Hauskosten zu suchen; selbst bei den Außenanlagen möchte ich zweifeln dürfen ...

Stell doch mal die Auflistung hier ein ... natürlich unkenntlich gemalt, was den Architekten betrifft.

Grüße, Bauexperte
linthe09.04.13 11:03
Das ist schwer zu sagen, kommt ja immer auch auf die Bauweise darauf an. Baue ich massiv, welchen KfW-Wert will ich einhalten etc.
Wir haben uns für Massivbau mit Dämmung im Ziegel entschieden. Mir ist das Raumklima sehr wichtig und ich habe bisher kein Passivhaus erlebt, was für mich ein angenehmes Raumklima hatte. Habe das bei Holzständerfertighäusern in einer Häuserausstellung extrem miterlebt - je nach Isolierung ein weltweiter Unterschied.
Zudem glaube ich nicht, dass es sinnvoll ist, wenn das Haus nicht atmet - das ist aber reine Gefühlssache.

Wir haben z.B. ein leicht schräg geschnittenes Grundstück - daher kommt z.b. keine Fertiggarage in Frage. Dadurch wäre auch ein Fertighaus relativ teuer, die Hersteller langen bei Individualanpassungen, ab einer gewissen Baugröße & Ausstattung ordentlich zu.

Ein Architekt baut das was man will, genauso wie mache Fertighaushersteller - Huf hat das ja mehr oder weniger vorgemacht.

Bei den Baukosten muss man beachten, welche Bauweise man wählt, welche Materialien man einsetzt, wie viele Fenster (evtl. Individualverglasung benötigt), Heizungsanlage (gibt enorme Unterschiede), etc. -gibt dazu ein nettes Buch.

Wir haben einen Bauunternehmer im selben Haus wie unsere Firma und der hat gemeint, dass ca. 1500€/qm ein Durchschnittswert bei Massivbau ist - wohne allerdings im Raum Stuttgart und hier ist bauen teuer.
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